Ausflug der Bezirksgruppe Rems-Murr zur Weinprobe in der Weinstube Muz in Weinstadt-Endersbach

Am 12. Oktober 2019 trafen sich 15 Teilnehmer um 17:00 Uhr in Endersbach am Bahnhof um von dort gemeinsam zur Weinstube Muz zu gehen.
Bei unserer Ankunft in der Weinstube Muz wurden wir herzlich begrüßt und nahmen unsere reservierten Plätze im Nebenzimmer des Restaurants ein. 
Es gab als Grundlage zur Weinprobe einen Vesperteller mit Rauchfleisch, Schinken, Schwarzwurst, Käse usw., dazu verschiedene Sorten frisches Brot.
Im Anschluß ging die Weinprobe los, bei der auch Brot und Käse gereicht wurden. Die Weinprobe wurde von Herrn Muz junior durchgeführt.
Es fing mit einem Riesling aus dem Weingut Haidle an.
Nach dem jeder den Weißwein probiert hatte folgte ein Rosé aus dem Hause Muz, die Runde wurde geselliger.
Der dritte Wein war ein Trollinger Weißherbst vom Weingut Klopfer.
Herr Muz hat auch den Unterschied zwischen Rose Weißherbst und Schillerwein erklärt. Weißherbst wird immer aus einer einzigen Rotweinsorte hergestellt. Diese Trauben werden nach der Ernte entrappt (von den Stielen befreit und gequetscht) und je nach Sorte sofort abgepresst oder einige Stunden auf der Maische gelassen. Dies liegt im Ermessen des Kellermeisters und seiner Art der Weinbereitung. Rosewein wird immer aus mehreren Rotweinsorten hergestellt, die ebenfalls wie der Weißherbst bereitet werden. Der Schillerwein ist eine Spezialität im Weinanbaugebiet Württemberg. Es werden am selben Tag weiße und blaue Trauben miteinander verarbeitet. Der Name Schillerwein ist für das Weinanbaugebiet Württemberg geschützt und der Name soll vom schillern des Weines im Glase kommen. Dies ist eine von mehreren Varianten. In anderen Anbaugebieten Deutschlands wird diese Weinart Rotling genammt.
Zwischendurch konnte man immer wieder Brot essen, das sich im schwäbischen Schwämmle nennt. Es gab Brot mit Wahlnüssen, mit Oliven und ein einfaches Bauernbrot, die alle sehr lecker waren.
Die beiden letzten Weine waren Rotweine. Es war ein Merlot aus dem Holzfass von der Remstalkellerei.
Den Abschluss machte ein Shiraz oder Syrah vom eigenen Wengert der Weinstube Muz. Diese Reben stehen in Stuttgart-Bad Cannstatt.
Diese beiden letzten Weine waren sehr trocken ausgebaut und hatten viele Tannine.
Der Service in der Weinstube Muz war sehr freundlich und aufmerksam. Man ging auf die Wünsche der Teilnehmer ein.
Gegen 21:30 Uhr gingen wir, die S-Bahnfahrer zum Bahnhof Endersbach und fuhren wieder nach Hause.
Es hatten sich auch Teilnehmer aus den Bezirksgruppen Stuttgart und Heilbronn eingefunden, die sich sehr wohlgefühlt haben.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, sodass wir im nächsten Jahr wieder eine Weinprobe planen.

Bericht von Moni Lohmann, BG Rems-Murr

Blindenverband Kreis Heilbronn startet ins Wanderjahr 2019

Am Samstag, 9. Februar trafen sich 14 Sehbehinderte, Blinde und deren Begleitungen aus verschiedenen Gemeinden, am Bahnhof Bad Rappenau. Michael Hietzker übernahm die Leitung der Wanderung und erläuterte die Strecke.

Der Weg führte durch den Kurpark an das Gradierwerk, das sich für ein Gruppenfoto anbot.

Die gesellige Gruppe wanderte durch den Wald nach Bad Wimpfen, mit seinem historischen Stadtkern, weiter am Neckar entlang. Die Eisenbahnbrücke brachte die Gruppe über den Fluss. Schnell war die Stadt Bad Friedrichshall erreicht. Das letzte Stück führte durch den Kocherwald an das Nordbahnhöfle. Dort konnte sich die Wandergruppe in den ehemaligen gastronomisch genutzten Eisenbahnwagen stärken.

Nach dem kurzen Rückweg zum Bahnhof Bad Friedrichshall trennten sich die Wanderer in verschiedene Richtungen im Landkreis.


Bild: Gruppe vor Gradierwerk im Kurpark

W. Heiler, Bezirksgruppenleiter BSV Heilbronn

Projekt 2018 Renovierung Bahnwärterhäusle am Sonnenbrunnen

Bauphase im Jahr 2019

Da die Witterung im Dezember 2018 und auch im Januar für die Arbeiten an der Außenfassade nur tageweise geeignet waren, zog sich der Abschluss dieses Gewerks in die Länge.

Erst der Monat Februar brachte die entsprechende Wetterlage mit sich und die Außenfassade wurde fertiggestellt. Das Gerüst konnte abgebaut werden. Zwischenzeitlich konnte die nahegelegene Straßenunterführung für den Verkehr freigegeben werden. Dies hatte zur Folge, dass das Teilstück zwischen der Großgartacher Straße und dem neuen Kreisel südlich der Bahnüberführung am Sonnenbrunnen für den Verkehr gesperrt und sofort in ein Baufeld verwandelt wurde. Ab diesem zeitpunkt war unsere Baustelle nicht mehr erreichbar. Kleinere Arbeiten wurden Ehrenamtlich jedoch weiter erbracht, immer fußläufig über das Baufeld und um die Einzäunung herum.

Nach einigen Wochen wurde uns durch den zukünftigen Karl-Anspach-Weg, eine neue Zufahrt von der Großgatacher Straße, angelegt. Die Stichstraße führt zu den drei bereits befestigten Besucherparkplätzen, dem Freifeld für die  noch aufzustellende Doppelgarage und zum ehemaligen Bahnwärterhäusle.

In den zurückliegenden Wochen wurde in weiteren Eigenleistungstagen der Fußboden im Eg völlig bis auf die Grundmauern  entfernt. Eine Baufirma glich die verschiedenen Bodenhöhen aus und zog nach der Verlegung der neuen Abwasserleitungen einen Betonfußboden ein.

Im 1. OG wurde mit Verbundplatten ein einheitlicher   ebener Grundboden vorbereitet.

Der Trockenbauer zog an verschiedenen Stellen im 1. OG und in der zukünftigen Toilette im EG Zwischenwände ein und verkleidete die Decken mit Gipskartonplatten.

Die Baufortschritte in der Ludwigsburger Straße machten es möglich, dass nun auch die neuen Hausanschlüsse für Strom, Gas und Trinkwasser bereitgestellt wurden, die in den Gewölbekeller neu verlegt wurden.

Die Gewerke für die Elektroinstallation durch die Firma Hopfengärtner, die Heizung und die Wasserversorgung durch die Firma Herold konnten in den Monaten April und Mai verwirklicht werden.

Der Handwerksbetrieb Rehn brachte die letzten Gipsschichten an den Innenwänden auf.

Die Baufirma Scheuermann nahm kurzfristig die Arbeiten an den Streifenfundamenten für die Doppelgarage Mitte Mai in Angriff. In der ersten Juniwoche wurde die Doppelgarage der Firma Ott mit einem Schwerlastkran aufgestellt. Wieder in Eigenleistung, demontierten ehrenamtliche Unterstützer die alte Treppenanlage. Dies war Voraussetzung, um anschließend im EG des Bahnwärterhäusle den Estrich einbringen zu können.

Nachdem alle Vorarbeiten beendet waren, konnte der Estrich eingebracht werden. Als nach einigen Tagen der neue Boden abgetrocknet und begehbar war, präsentierte sich das gesamte Erdgeschoss in einem neuen „Licht“.

Die Baustelle hatte sich grundsätzlich verändert und es fühlte sich sehr gut an.

Die Firma Zartmann verlegte den Fußboden im gesamten Gebäude. Der Schreiner setzte die Zimmertüren ein. Die Wände wurden tapeziert und weiß gestrichen. Fast täglich veränderte sich das Innere des Gebäudes, hin zu einem wohnlichen Charakter.

Im Sanitärbereich wurden die Einrichtungsgegenstände installiert, der Elektriker montierte die Elektrodosen und Schalter sowie in den Büroräumen die Kabelkanäle für die diversen Anschlüsse.

Die Gasheizung wurde in Betrieb genommen.

Ein weiterer Meilenstein war, dass wir im gesamten Gebäude eine Grundreinigung in Eigenleistung vorgenommen haben um alles auf „Vordermann“ zu bringen.

Die Tische und Stühle für den Schulungsraum wurden angeliefert, der Schreiner Fuchslocher ergänzte eine gebrauchte Eckbank und baute sie im Schulungsraum ein.

Wieder in Eigenleistung wurden gebrauchte Büromöbel von der Stadt Heilbronn, die teilweise seit Monaten in der Garage eingelagert waren, gesäubert und in den Büroräumen im OG aufgestellt.

Die Firma Schnepf Computer machte es möglich, dass wir von nun an telefonieren konnten, die Heizung über das eingerichtete interne Netz einstellen und die Computer anschließen konnten.

Nun war der Zeitpunkt gekommen, dass Bahnwärterhäusle der Öffentlichkeit zur Besichtigung freizugeben und einzuweihen, bzw. seiner Bestimmung zu übergeben.

In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass sich zukünftig der Gebäude- und der Straßenname ändern wird.

Aus dem

Bahnwärterhäusle in der Ludwigsburger Straße 2

wird das

Beratungshäusle am Sonnenbrunnen, Karl-Anspach-Weg 1, 74080 Heilbronn.

Am 30. November wurde in einem Feierlichen Akt unter Anwesenheit der BSV Verbandsspitze Frau Moser, dem Architekten Herrn Riemer, der Landtagsabgeordneten Frau MdL Bay, Böckinger Stadträten , der Sozialdezernentin vom Landkreis Frau Hennig, den Inklussionsbeauftragten von Stadt- und Landkreis, Frau Richter und Frau Theves, den Handwerkern, einigen Spendern und Unterstützern, Nachkommen der Familie Anspach und natürlich den Sehbehinderten und Blinden aus dem Beirat der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn, mit den beiden Geistlichen von der ev. Kirchengemeinde Böckingen Pfarrer Rexer und der Kath. Kirche Peter und Paul, Diakon Wriedt feierlich eingewihen.

Am Nachmittag und dem folgenden Sonntag, 1. Dezember 2019 wurde die Möglichkeit genutzt, die Räume zu besichtigen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Bei Kaffee und Kuchen fühlten sich die Besucher in den neuen Räumen sichtlich wohl und es entstand ein erster Eindruck, wie die Räume zukünftig belebt sein könnten.

Wenige Tage später fanden bereits die ersten Beratungen in den Büroräumen des BSV W und der Blickpunkt Auge Beratungsstelle statt.

Im Schulungsraum trafen sich die Beiratsmitglieder für die ersten Sitzungen und der Neustart der Gesprächsgruppe nahm den Raum gerne in Besitz.

Noch vor Weihnachten wurde die Küchenzeile angeliefert, ein weiterer Schritt zu einem vollwertigen Aufenthaltsbereich.

Wolfgang Heiler

Im Dezember 2019

Fortsetzung folgt mit den Restarbeiten hauptsächlich im Außenbereich im Jahr 2020!

Jahresbericht 2019 (PDF-Datei, 182 KB) 
Jahresbericht 2018 (PDF-Datei, 311 KB)
Jahresbericht 2017 (PDF-Datei, 202 KB)
Jahresbericht 2016
(PDF-Datei, 127 KB)
Jahresbericht 2015 (PDF-Datei, 152 KB)
Jahresbericht 2014 (PDF-Datei, 110 KB)
Jahresbericht 2013 (PDF-Datei, 79 KB)
Jahresbericht 2012 (PDF-Datei, 60 KB)
Jahresbericht 2011 (PDF-Datei, 59 KB)
Jahresbericht 2010 (PDF-Datei, 58 KB)
Jahresbericht 2009 (PDF-Datei, 88 KB)
Jahresbericht 2008 (PDF-Datei, 85 KB)
Jahresbericht 2007 (PDF-Datei, 88 KB)
Jahresbericht 2006 (PDF-Datei, 86 KB)

Herzlich willkommen!

WICHTIGE HINWEISE:

Für Besucher*innen, die telefonisch oder per Mail einen Termin vereinbart haben, ist die Verbandsgeschäftsstelle wieder geöffnet.
Dabei ist zu beachten, dass nur eine externe Person (max. mit einer Begleitperson) in der Geschäftsstelle anwesend sein kann und eine FFP2 Maske verpflichtend zu tragen ist.
Außerdem gilt für Besucher*innen und Begleitpersonen die 3-G Regel:
Geimpfte Personen werden gebeten den Impfpass oder einen digitalen Impfnachweis vorzulegen (mit 14 Tagen Abstand zur Impfung)
Genesene Personen können einen Nachweis über einen positiven PCR-Test erbringen oder einen anderen Nukleinsäure Nachweis (der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt)
Getestete Personen bringen einen tagesaktuellen (24 h) negativen Corona-Test mit (dieser muss von geschultem Personal gemacht werden, in der Apotheke oder aus dem Testzentrum)
Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, 9:00 bis 12:00 Uhr und Montag bis Donnerstag, 13:00 bis 16:00 Uhr.
Telefonisch sind wir für Auskünfte, Beratungsgespräche und Bestellung von Hilfsmitteln bzw. Informationsmaterial weiterhin für Sie erreichbar.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Information: Der Corona-Ratgeber des DBSV erklärt, worauf sehbehinderte und blinde Menschen jetzt besonders achten müssen.

Die aktuellen Regelungen finden Sie für Baden Württemberg hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Einen Augenblick bitte!

Der BSV Württemberg e.V. ist eine Selbsthilfeorganisation blinder und sehbehinderter Menschen sowie Menschen, die von Sehverlust bedroht sind.

In unserem Verband bieten wir Ihnen Beratung in allen Fragen rund um das Thema Sehverlust. Dies sind beispielsweise Fragen zu Hilfeleistungen im Alltag, Sozial- und Rechtsberatung sowie Erfahrungsaustausch im Sinne des Selbsthilfegedankens.

Durch das ehrenamtliche Engagement vieler Mitglieder bieten wir in 18 Bezirksgruppen und vier Fachgruppen und zwei Abteilungen Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und an gemeinsamen Aktivitäten wie wandern, Tandem fahren, kegeln u.v.m. teilzunehmen.

Darüber hinaus haben wir folgende weitere Angebote geschaffen:

  • Blickpunkt Auge – Rat und Hilfe bei Sehverlust (BPA): Ein neutrales und kostenloses Angebot für Ratsuchende und Angehörige, das über Augenkrankheiten, unterstützende Hilfsmittel und vieles mehr informiert.
  • Sehen im Alter: (SiA): Das Aktionsbündnis „Sehen im Alter“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat das Ziel die konkrete Lebenssituation sehbeeinträchtigter Senioren zu verbessern.
  • Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB®): Ein Beratungsangebot unabhängig von Leistungsträgern und –erbringern für Menschen mit Behinderung zur Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben.

Durch die Mitgliedschaft im Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. und verschiedener Landesverbände der Selbsthilfe in Baden-Württemberg sowie unseres Engagements auf kommunaler Ebene wirken wir an der gesellschaftlichen und politischen Arbeit zur Verbesserung der Lebenssituation blinder, sehbehinderter und von Sehverlust bedrohter Personen mit.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns. Wir nehmen uns Zeit für Sie!

Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e.V.
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Telefon: 0711 / 210 60 - 0
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