Sehen im Alter

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Bundesweites Aktionsbündnis

Regionale Aktivitäten in Württemberg

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V. ist ein moderner und innovativer Verein mit langer Tradition. Im Jahr 2015 hat sich der Verband dem bundesweiten Aktionsbündnis „Sehen im Alter“ angeschlossen.

Unser aktuelles Projekt „Kampagne SiA“ 2026 - 2029

Kampagne SiA 2026–2029

Unser aktuelles Projekt: „Kampagne SiA“ 2026–2029

Der BSV Württemberg e.V. startet zum 1. Mai 2026 das neue, dreijährige Projekt „Kampagne SiA: Selbstständig bleiben im Alter mit Seheinschränkungen“.
Dank der Projektförderung durch die BARMER können wir einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Prävention legen. Die zunehmende Zahl chronischer Augenerkrankungen und das damit verbundene Risiko für Pflegebedürftigkeit im höheren Lebensalter sind Entwicklungen, denen wir frühzeitig begegnen möchten.
Die Unterstützungsangebote für Menschen mit Sehverlust im ambulanten Bereich sind in Kommunen und Gemeinden unterschiedlich organisiert. Mit der „Kampagne SiA“ möchten wir deshalb an bestehende Netzwerke und Erfahrungen aus unseren bisherigen Aktivitäten anknüpfen und diese weiterentwickeln.
Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Sensibilisierung ehrenamtlicher und hauptamtlicher Beratungs- und Unterstützungsdienste für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Sehverlust. Dafür sollen bedarfsgerechte Schulungs- und Informationsangebote entwickelt und umgesetzt werden.

Selbstständigkeit erhalten und stärken
Die „Kampagne SiA“ umfasst Angebote zur Aufklärung und Sensibilisierung sowie praktische Anleitungen für den Umgang mit Sehbeeinträchtigungen im Alltag. Im Mittelpunkt steht dabei der präventive Ansatz: Fähigkeiten sollen möglichst lange erhalten, Selbstständigkeit gefördert und unnötige Einschränkungen vermieden werden.
Unser Ziel ist es, die Unterstützung und Sicherstellung der häuslichen Versorgung von Menschen mit Sehverlust oder Erblindung im Verbandsgebiet zu stärken. Gleichzeitig möchten wir dazu beitragen, die psychosoziale Gesundheit und die vorhandenen Fähigkeiten späterblindeter und stark sehbeeinträchtigter Menschen zu erhalten.
Denn wer trotz einer Sehbeeinträchtigung seinen Alltag möglichst selbstständig bewältigen kann, gewinnt Lebensqualität, Sicherheit und Teilhabe.

Sehverlust vermeiden und sichtbar machen
Die „Kampagne SiA“ setzt bereits bei der Vermeidung beziehungsweise frühzeitigen Erkennung vermeidbarer Sehverschlechterungen an. Gleichzeitig möchten wir Sehbehinderung stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken, Berührungsängste abbauen und das Thema enttabuisieren.
Damit wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen mit Seheinschränkungen auch im Alter möglichst selbstbestimmt leben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Informieren Sie sich über die Aktivitäten und Veranstaltungen im Verlauf des Projekts hier auf unserer Homepage.

TERMINE Kampagne SiA

Ihre Ansprechpartnerin:
Sabine Backmund
Telefon: 0711 210 60 22
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5-jähriges Projekt Initiative SiA (2020-2025)

Durch die Initiative des Verbandes seit Januar 2020 wurden Unterstützungsangebote zum Erhalt der selbstständigen und selbstbestimmten Lebensweise späterblindeter Menschen im Verbandsgebiet entwickelt. Das Projekt ist eine „Initiative zur Förderung der Selbstbestimmung Sehbehinderter im Alltag“ (Kurzform: „Initiative SiA“) und wurde von „Aktion Mensch“ über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. Ein Hauptziel ist und bleibt die optimale Unterstützung betroffener Menschen und ihrer Angehörigen für ein selbstbestimmtes Leben mit Sehbehinderung.
Imageflyer „Initiative SiA“

Die Initiative SiA nimmt Fahrt auf mit folgenden Veranstaltungen:

  • 05. Oktober 2021, Start der Veranstaltungsreihe im Landkreis Ludwigsburg „Durchblick behalten im Alltag“, Anmeldung zwingend erforderlich. 
  • 07. Juli 2022, Start der Veranstaltungsreihe im Landkreis Heilbronn „Durchblick behalten im Alltag“, Anmeldung zwingend erforderlich.
  • 11. Mai 2023, Start der Veranstaltungsreihe in der Region Stadt Stuttgart „Durchblick behalten im Alltag“, Anmeldung zwingend erforderlich.
  • 19. Juni 2024, Start der Veranstaltungsreihe in der Region Ulm „Durchblick behalten im Alltag“, Anmeldung zwingend erforderlich. 
  • 27. Juni 2025, Veranstaltung in der Region Heidenheim „Durchblick behalten im Alltag“, Anmeldung zwingend erforderlich. 

Unser Angebot:

  • Beratung von betroffenen und deren Freundeskreis sowie anderen Bezugspersonen
  • Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • Kooperationen mit Beratungsdiensten

Wir wenden uns an:

  • Alle Interessierten
  • Bezugspersonen der Betroffenen
  • Kommunen
  • Politik

Regionale Aktionsbündnisse 2016 - 2019

Das regionale Projekt „Sehen im Alter“ hat sich, im Zeitraum Januar 2016 bis Dezember 2019, dem Hauptziel der Sensibilisierung der Öffentlichkeit zur Verbesserung der konkreten Lebenssituation sehbeeinträchtigter Senioren, erfolgreich gewidmet. An dieser Stelle gilt unser Dank der „Lechler Stiftung“, durch deren Förderung das Projekt umgesetzt werden konnte. Im Verlauf des Projektes kristallisierten sich wichtige Tätigkeitsfelder für den Verband heraus.
Durch die regionalen Aktionsbündnisse fand im Projektverlauf eine regionale Vernetzung mit unterschiedlichen Gruppierungen im Seniorenbereich statt.

Bisherige interdisziplinäre Fachtage und Auftritte zur Vernetzung von Multiplikatoren:

  • 12. Juli 2016, Landratsamt Ludwigsburg
    Gründung des bundesweit ersten regionalen Aktionsbündnisses in Ludwigsburg
  • 25. Juli 2017, Landratsamt Heilbronn
    Gründung des regionalen Aktionsbündnisses in Heilbronn
  • 18. Juli 2018, Landratsamt Ulm
    Gründung des regionalen Aktionsbündnisses in Ulm
  • 22. Oktober 2019, Rathaus Stuttgart
    Gründung des regionalen Aktionsbündnisses in der Landeshauptstadt Stuttgart

Bundeskoordinatorin des bundesweiten Aktionsbündnis „Sehen im Alter“:

Beatrix Seeliger
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Werden Sie Unterstützer des Aktionsbündnisses
www.sehenimalter.org

Das Risiko einer Augenerkrankung, die das Sehen bedroht, steigt mit zunehmendem Alter rapide an. Die Wissenschaft geht mittlerweile von über 9,5 Millionen Betroffenen in Deutschland aus. (Gutenberg Health Study – GHS) Die Dimension von Volkskrankheiten ist erreicht. Menschen, die einen Sehverlust erleiden, verlieren bis zu 80 Prozent der zuvor verfügbaren Informationen und in der Folge die Handlungsfähigkeit in beinahe allen Lebensbereichen.

Dabei gibt es Wege, den Menschen Selbstbestimmung, Aktivität und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern: Neue diagnostische Verfahren und Therapien können in vielen Fällen Erblindung verhindern – Hilfsmittel, Rehabilitation, barrierefreie Gestaltung und Beratungsangebote können helfen, entstandenen Sehverlust zumindest teilweise auszugleichen.

Bundesweite Aktivitäten „Sehen im Alter“

Das bundesweite Aktionsbündnis setzt sich seit 2014 für die Verbesserung der Lebenssituation von Senioren ein, die von Sehverlust betroffen oder bedroht sind. Es versteht sich als Plattform für gemeinsames Handeln und konzentriert sich auf die politische und gesellschaftliche Arbeit.

Initiatoren

  • Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV)
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO)

Ziele

  • Vermeidbaren Sehverlust verhindern
    • durch Aufklärung, Prävention und Früherkennung
    • durch konsequente Therapie bereits beim zuerst betroffenen Auge
    • durch Sicherstellung der augenärztlichen Versorgung der Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen
    • durch die systematische Beseitigung aller Hindernisse und Versorgungslücken, die einer erfolgreichen Therapie im Wege stehen
  • Menschen mit Sehverlust optimal unterstützen
    • durch barrierefreie Gestaltung von Produkten, Wohnung, Wohnumfeld und öffentlichen Räumen
    • durch sofort einsetzende Reha-Leistungen bei Sehverlust
    • durch angemessene Nachteilsausgleiche und Versorgung mit Hilfsmitteln
    • durch mehr Unterstützung für Mobilität und Transport, beispielsweise durch Begleitdienste
    • durch die konsequente Berücksichtigung des Sehvermögens in der Altenpflege
    • durch die systematische Beseitigung aller Hindernisse, die einer erfolgreichen Rehabilitation und umfassenden Versorgung im Wege stehen

Themen

  • Aufklärung und Prävention
  • Aus- und Fortbildung von Fachkräften
  • Forschung zur Versorgungssituation
  • Rehabilitation und Teilhabe
  • Netzwerke und Zusammenarbeit

Quelle: Aktionsplan 2022 vom Juli 2017 & Bonner Erklärung vom 28.06.2014

Konto:
Blinden-und Sehbehindertenverband
Württemberg e.V.
Baden-Württembergische Bank
IBAN: DE62 6005 0101 0004 0688 66
BIC: SOLADEST600

Förderer:

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