Die kontrastlose Vielfalt der Gefahren im Gehbereich

Eine Erläuterung von Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter des Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V. in Heilbronn.
Der bundesweite Aktionstag „KONTRASTLOSE POLLER, schmerzhafte Erfahrungen für Menschen mit Seheinschränkung“ lenkt die Aufmerksamkeit auf eine vielfältige Gefahr in den Gehbereichen von Kommunen im Stadt- und Landkreis Heilbronn hin. Vordergründig werden die meist grauen, schwarzen oder silbrigen einfarbigen Metallpoller, die sich von den eintönigen meist grauen Bodenbelägen nicht kontrastreich abheben, mit gehäkelten rot/ weißen Mützchen, ausgerüstet. Diese Aktion soll die Bevölkerung und die Behörden auf die Gefahrenstellen im öffentlichen Verkehrsraum, für Menschen mit Sehbehinderung, hinweisen. Gefahr geht natürlich nicht nur von den kontrastlosen Metallpollern aus. Eine Vielfalt von Hindernissen überraschen Menschen mit Seheinschränkung auf den Gehwegen. Beispielsweise werden die niedrigen Betonpoller, Fahrradabstellhalterungen und neuerdings auch die immer unverhofft „abgelegten“ E-Scooter erwähnt. Temporär werden die Gehwege auch für die Mülleimer am oder um den Abholtag genutzt. An solchen Tagen, so berichten Menschen mit Seheinschränkung, kommt es immer wieder vor, dass sich der Zeitaufwand und der Energiebedarf für eine gewohnte Strecke, zur Arbeit oder zu den Alltagserledigungen, verdoppelt.
Der Blinden- und Sehbehindertenverband möchte stellvertretend für die 1 Mio. Menschen mit Seheinschränkung auf deren Probleme im Alltag hinweisen und um mehr gegenseitige Rücksichtnahme werben.
Traumatische „Begegnungen“ werden immer wieder von Menschen mit Sehbehinderung berichtet, wenn sie gegen einen „nicht sichtbaren“ Poller oder eine geöffnete Heckklappe eines PKW gelaufen sind. Diese Zwischenfälle führen nicht selten dazu, dass das Vertrauen an die selbständige Mobilität eingeschränkt wird oder verloren geht.
Die Genehmigung der Kommunen für die Anbieter von E-Scooter, die moderne Art der „umweltfreundlichen“ Mobilität, ohne klare Konsequenzen für falsch geparkte Scooter außerhalb eines definierten „Parkplatzes für die Nutzer“, anzubieten, erhöht die Gefahren auch für Menschen mit Seheinschränkung, über die wild „abgelegten“ Fahrzeuge zu stürzen. Diese Entwicklung besorgt die Selbsthilfevertretungen für Menschen mit Seheinschränkung und Erblindete, da diese unverhofft im Gehbereich „auftauchen“.

Nähere Informationen beim Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V., Bezirksgruppe Heilbronn,
Beratungshäusle am Sonnenbrunnen
Karl-Anspach-Weg 1
74080 Heilbronn
Telefon: 07131/ 20 56 100
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter

Sehbehindertentag am 6. Juni 2021

Pollermützen für mehr Sicherheit auf Gehwegen im Stadt- und Landkreis Heilbronn!

Heilbronn, Mit einer originellen Aktion in der Zeit vom Freitag, 4. Juni bis Samstag, 5. Juni 2021 beteiligt sich der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V., Bezirksgruppe Heilbronn am bundesweiten Sehbehindertentag. Die Interessenvertretung blinder und sehbehinderter Menschen macht darauf aufmerksam, dass eine kontrastreiche Gestaltung von Pollern vor Unfällen schützt.

Nanu? Am Wochenende vom 4. – 7. Juni werden sich auf den Gehwegen im Stadt- und Landkreis Heilbronn viele die Augen reiben. Poller, die normalerweise grau und schwer zu erkennen sind, werden dann leuchtend rot-weiß geringelte Mützen tragen. Die Aktion hat einen ernsten Hintergrund. Unfälle passieren häufig, weil Hindernisse sich nicht kontrastreich vom Hintergrund abheben. Graue Poller auf Gehwegen werden dann zur Gefahr – insbesondere für Menschen mit Seheinschränkung. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat deshalb seine Mitgliedsorganisationen und -einrichtungen zu einer bundesweiten Aktion aufgerufen, die vom Wollhersteller Schachenmayr unterstützt wird. Viele fleißige Hände haben in den vergangenen Wochen Pollermützen gehäkelt und gestrickt, die nun rund um den Sehbehindertentag zum Einsatz kommen.

Auch der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V., Bezirksgruppe Heilbronn beteiligt sich an der Aktion. Ab Freitag/ Samstag, dem 4./ 5. Juni werden an folgenden Orten Poller mit rot-weißen Mützen zu sehen sein:

Bad Friedrichshall
Bad Wimpfen
Beilstein
Brackenheim
Eberstadt
Eppingen
Gemmingen
Heilbronn
Neckarsulm
Neuenstadt/ Kocher
Stetten am Heuchelberg
Untergruppenbach
Weinsberg
Wüstenhausen


Topaktuell: Kontrastreich gestaltete Poller im öffentlichen Verkehrsraum

Unter diesem Motto steht dieses Jahr am 6. Juni, dem Tag der Sehbehinderung, der Aktionstag des DBSV.

Der BSV W Heilbronn beteiligt sich im gesamten Kreis Heilbronn und bittet um aktive Mithilfe.
Es werden Poller in den Kommunen gesucht, die wegen der fehlenden kontrastreichen Gestaltung nicht rechtzeitig erkannt und zur Stolperfalle werden. Besonders für Menschen mit Seheinschränkung ist es sehr wichtig, dass sich, die nützlichen „Hindernisse“, kontrastreich aus der Umgebung abheben und sehr gut erkannt werden.
Bitte senden Sie uns Foto von den jeweiligen Standorten von Poller mit fehlendem Kontrast zu und nennen Sie uns den jeweiligen exakten Standort dazu (Kommune und Straßennamen).
Wir werden dann diese Poller zum Aktionstag kontrastreich kennzeichnen.
Der BSV W Heilbronn sucht auch ehrenamtliche, welche an der Häkel-/Strick-Initiative mitwirken, damit sollen die Poller ein kontrastreiches Hütchen erhalten. Von uns erhalten Sie die Häkel- und/oder Strick-Anleitung sowie die benötigte Wolle.

Bei Fragen können Sie sich gerne an den BSV W Heilbronn wenden.
Der Bezirksgruppenleiter, Herr Heiler, beantwortet gerne Ihre Fragen.
Beratungshäusle am Sonnenbrunnen
Karl-Anspach-Weg 1
74080 Heilbronn
07131/ 20 56 100
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Heilbronn, den 19.04.2021

Am Samstag, 11. Juli trafen sich 12 Sehbehinderte und Blinde mit Begleitpersonen vor dem Hauptbahnhof Heilbronn. Der Spaziergang führte über das ehemalige Bundesgartenschau-Gelände rund um das neue Wohngebiet „Neckarbogen“.
Anita Rogage und Eugen Seidenspinner erläuterten die Veränderungen auf dem Gelände die seit dem letzten Jahr vorgenommen wurden. Es entstehen weitere Wohnanlagen. Der unveränderte und markante Neckaruferweg direkt am Wasser lädt zum Verweilen und Träumen ein. Kinderspielplätze und verschiedene Gastronomiebetriebe verkürzen die Wegstrecken, da immer wieder Pausen eingelegt werden können. Das Gelände eignet sich sehr gut um in Kleingruppen oder selbständig einen entspannten Spaziergang erleben zu können.
Der Nachmittag fand auf der Terrasse des Beratungshäusles bei Kaffee und Himbeerkuchen einen angenehmen Abschluss.

2020 07 11 Wanderung Buga Abschluss
Bild: Anita und Eugen mit Gruppe beim Abschluss, Foto: privat

Verfasser: Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter

Anfang 2020 wurde das Beratungshäusle am Sonnenbrunnen in den Regelbetrieb genommen.
Fleißige Hände legten jedoch weiter Hand an um an vielen Stellen noch Restarbeiten zu erbringen. Genannt sei da nur die Regale im Gewölbekeller, Halterungen, Pufferknöpfe an den Türen und weiteres.
Die gesamte Außenanlage lag noch völlig brach und präsentierte sich als verlassene Baustelle.
Die Firma Scheuermann befestigte uns im Frühjahr den Terrassenplatz und den Randstreifen an der Südseite des Gebäudes. In diesen Flächen wurden Bodenindikatoren eingebaut, welche die Firma Knapp gestiftet hatte. Es sind verschiedene Alltagssituationen angelegt, die zu einem Testlauf einladen. Die Firma Birco stellte Entwässerungsrinnen mit Bodenindikator-Abdeckungen bereit. Die Dachflächen werden in einen Wasserspeicher entwässert, um zukünftig die Pflanzen in der Gartenanlage versorgen zu können. Zwei Gewerke wurden von der Aufbaugilde umgesetzt. Die komplette Einzäunung des Geländes samt Eingangstore und eine Grundplatte für den Gerätecontainer.
Ein weiterer Meilenstein war die Erstellung des verglasten Windfangs als Schleuse. Danach konnten wir in Eigenleistung schlussendlich den Eingangsbereich pflastern.
In der Folge packten viele ehrenamtliche Hände mit an um der Beschilderung, dem Briefkasten und der Hausnummer einen Platz für ihre Bestimmung im Eingangsbereich zukommen zu lassen.
Fleißige Hände verteilten die große Menge angelieferte Humuserde auf der gesamten Grünfläche, ebneten ein und bereiteten den Boden für die Einsaat des Rasens vor.
Zwei große Bäume wurden gepflanzt, Rosen und Büsche und Blumen gesetzt.
Von jetzt an war regelmäßiges Gießen erforderlich.
Der in Einzelteilen angelieferte Gerätecontainer wurde von fleißigen Helfern aufgestellt.
Als letzte große Maßnahme wurden im Karl-Anspach-Weg durch die Firma Schneiderbau die Entwässerung der Oberfläche und der Einbau der Bodenindikatoren vollendet.
Inzwischen blühen die ersten duftenden Rosen, Kletterpflanzen nehmen die Einzäunung in Besitz und die gepflanzten Bäume spenden bereits kleine Schattenflächen.

Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter

Die mehrtägige Tandemtour, die in den letzten Jahren üblich wurde, führte dieses Jahr ins Altmühltal nach Bayern. Am Freitag, 3. Juli fuhr die Gruppe samt den Rädern mit dem ÖPNV von Heilbronn über Ansbach nach Gunzenhausen.
Da einige Mitfahrer aus verschiedenen Gründen nicht mitfahren konnten, wurde die Fahrt noch über die bekannten Medienkanäle des Blindenverbandes ausgeschrieben.
Zwei kurzentschlossene Mitfahrer/in konnten die begehrten Mitfahrerplätze ergattern und mitreisen. Ab dem Bahnhof Gunzenhausen begann die erste Etappe, die durch das „Naturtal“ der Altmühl in ruhigem Verlauf bis zum Tagesende nach Wasserzell führte. Die Gruppe hatte sich nach rund 70 Kilometer einen entspannten Ausklang im Biergarten verdient und konnte in geselli-ger Runde den Abend genießen.
Nach dem ausgiebigen Frühstück startete die Tandemgruppe motiviert und gestärkt für die große Tagesetappe. Es lagen rund 95 Kilometer mit vielen Sehenswürdigkeiten entlang des Radweges vor der Gruppe.
Bei optimalem Radlerwetter konnte der Tag auf dem Rad mit all den Erläute-rungen durch die ehrenamtlichen Piloten genossen und viele Eindrücke gesammelt werden.
Das erste kühle Getränk im Biergarten des Kastlhofs in Pillhausen hatten sich die Radler redlich verdient. Nach dem Zimmerbezug und einer wohltuenden Dusche, trafen sich die Teilnehmer zum gemütlichen Abend.
Ausgeruht, gestärkt durch das ausgiebige Frühstück planten die Piloten die letzte Tagesetappe bis nach Regensburg. Der ausgebaute Wasserkanal prägte nun fortwährend das Tal. Die 45 Kilometer waren bis zur Mittagszeit hinter der Gruppe und das Ziel Regensburg erreicht. Alle waren dankbar, dass drei Tage radeln ohne Stürze und Pannen einen angenehmen Ausklang fanden. Es war noch Zeit für eine Rundfahrt im historischen Bereich der Stadt.
Die Rückfahrt mit dem ÖPNV führte über Nürnberg nach Heilbronn.
Müde von den Anstrengungen der Fahrt und den zahlreichen Eindrücken vom wunderschönen Altmühltal, dankten die sehbehinderten und blinden Mitfahrer den ehrenamtlichen Piloten.

Heilbronn, den 09.07.2020 Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter

Die Mitglieder der Bezirksgruppe Heilbronn machten sich am Freitag, 26. Juni 2020 mit dem ÖPNV auf den Weg ins Freilandmuseum nach Wackershofen in der Nähe von Schwäbisch Hall.
Die Freude war den Teilnehmern sichtlich anzusehen und zu spüren, dass eine gemeinsame Unternehmung angeboten und Begegnungen wieder möglich waren.
Trotz den Auflagen mit Mund/ Nasenmaske und den Abstandsregeln war das Interesse groß. An der Kasse am Eingang wurden wir bereits von unserer Führerin, Frau Kübler empfangen.
In einem Pavillon im Schatten erzählte sie uns von den Anfängen des Geländes mit den heute rund 70 Gebäuden aus der Region wie Schulen, Bauernhöfe, Gefängnisse, Armenhäusern, Mühlen und Werkstätten aller Art. Über das Jahr finden zahlreiche Führungen und Veranstaltungen statt um die Handwerke und das Brauchtum in der Öffentlichkeit vorzustellen. Leben und arbeiten ohne fließend Wasser, Strom und Heizung, was sich die meisten Besucher heute nicht mehr vorstellen können, ist auf dem Gelände Realität.
Zwischen den Gebäuden mit den entsprechenden historischen Gärten und weitläufigen Anlagen, den Tieren und der Flora fühlt sich jeder Besucher Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte zurückversetzt.
Die Gruppe wurde durch das säuberlich angelegte Gelände begleitet. Sehr interessant waren die Geschichten zu den Gebäuden, deren Herkunft und von den Menschen die darin wirkten.
Wie im Fluge verging die 2-stündige Führung, die vor dem „Roten Ochsen“ endete. Dort hatten wir Plätze für den Mittagstisch gebucht.
In kleiner Runde kam so manche interessante Geschichte aus der Kindheit zum Vorschein. Gestärkt liefen verschiedene Kleingruppen in die Geländeteile, welche am Vormittag noch nicht besichtigt wurden.
Das Steigerhaus, eine Gaststube an der Steigung von wichtigen Verbindungswegen oder der Klassenraum in einer Schule, noch einmal die kleine Schulbank drücken, so manche Einrichtungsgegenstände konnten betastet werden.
Die Regionalbahn brachte alle wohlbehalten wieder nach Heilbronn zurück.

Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter

Am Montag, 22. Juni fuhr die Wandergruppe mit der Stadtbahn ab Heilbronn Hauptbahnhof nach Schwaigern. Von dort ging es mit dem Linienbus nach Kleingartach, ein Stadtteil von Eppingen, in den Weidenlehrpfad mit über 57 Weidenarten. Am Seebach entlang führt ein idyllischer Fußweg, der durch privates Engagement mit Anpflanzen von Weiden und Rosen verschönert wurde. Den Initiatoren ist es wichtig, eines der ältesten Handwerke, das Flechten mit Weiden zu fördern und weiterzugeben. Die Bachlandschaft wird von verschiedenen Kunstwerken aus Weiden bereichert, die mit den Jahren dann wieder in den natürlichen Kreislauf der Natur zurückfinden. Absoluter Höhepunkt ist am Ende eine kleine Kapelle, die im Sommer vollständig mit Weiden zugewachsen ist und Schatten spendet. Nach der ausführlichen Führung durch Frau Weissert-Hartmann lud die Sportgaststätte nebenan zur Mittagsrast ein.

Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter

Durch die Corona-Pandemie konnte die alljährliche Heilbronner Freizeitwoche am Bodensee in der letzten Juni-Woche nicht stattfinden. Als kleines „Trostpflaster“ wurden den Mitgliedern 3 eintägige Aktivitäten angeboten. Den Einstieg dazu machte der Wanderausflug zum Steinsberg bei Sinsheim.
Vom Treffpunkt, dem Hauptbahnhof Heilbronn fuhren die Teilnehmer mit der Stadtbahn nach Eppingen, stiegen dort in die Stadtbahn Richtung Heidelberg ein und fuhren bis zur Haltestelle Reihen.
Am Bahnsteig Reihen wurde die Gruppe von Nicole Zipprian empfangen und durch das Tal zum Steinsberg geführt.
Die Maskenpflicht beim ÖPNV und der nötige Abstand waren Thema und wurden eingefordert.
Die Gruppe lief durch ein renaturiertes Tal mit entspannendem Bachgeplätscher.

2020 06 20 Wanderung Steinsberg 
Bild: Wandergruppe vor der Burg Steinsberg, Foto: privat

Der Aufstieg zum Steinsberg, mit seiner Burg, dem Ziel der Burggaststätte, wurde zunehmend wahrgenommen. Das letzte Stück verlangte von den Wanderern noch einmal vollen Einsatz. Als Belohnung fanden wir uns im Außenbereich der Burg, rund um den Wehrturm ein, um uns zu stärken und auszuruhen. Leider konnte der Wehrturm nicht bestiegen werden, da er we-gen enger Bewegungsflächen, gesperrt war.
Nach der Entspannungspause nahmen wir den Weg an der Anna-Kapelle vorbei in den Stadtteil Weiler. Das Ambiente erinnert an italienische Wohnbebauung mit Pflaster und engen verschlungenen Gässchen. Nach jeder Ecke waren die Hinterhöfe und Gärten wieder anders gestaltet.
Auf dem Weg durch Weiler konnten wir sehr viele historische guterhaltene Gebäude bewundern.
Das zweite Ziel an diesem Tag war das Wohnhaus unseres Mitgliedes Iris, die vor wenigen Tagen einen runden Geburtstag feiern konnte. Die Gruppe war zum Verkosten der Geburtstagstorten eingeladen. In geselliger Runde verging die Zeit wie im „Flug“.
Von privat organisierten Fahrern wurden die Wanderer zum Bahnhalt nach Reihen zurückgebracht.
Es war ein wunderschöner Ausflugstag mit Bewegung und viel Genuss!
Wir danken an dieser Stelle der Wanderführerin und dem „Geburtstagskind“ für die herzliche Bewirtung.

Heilbronn, den 01.07.2020 Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter

In ausgelassener Stimmung trafen sich am 11. Juni die Wanderer in Böckingen, Karl-Anspach-Weg 1. Nach langer Isolation freuten sich alle auf Bewegung, Gespräche und die Natur. Mit dem Bus ging es zuerst, mit Mund/ Nasenschutz ausgestattet, nach Klingenberg. Von dort spazierten alle die 7 Kilometer Strecke durch Wiesen und Felder zurück zum Beratungshäusle des BSV, Bezirksgruppe Heilbronn.
Abstandhalten war nicht nur während der Wanderung angesagt, nein auch beim Abschlusskaffee.

Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter

Neues aus dem Heilbronner Land

Gut gelaunt und optimistisch starteten die Mitglieder der Bezirksgruppe Heilbronn in das zweite Halbjahr 2020. Bei bestem Wetter wanderte eine Gruppe von 14 Personen am 29. August, von Flein über Haigern nach Talheim. Von dort ging es über die Staatsdomäne Hohrainhof zurück nach Flein zur Gaststätte „Zum Krügle“. Mittlerweile waren auch die „Kurzwanderer“ eingetroffen und freuten sich auf ein gemütliches Zusammensein. Wolfgang Heiler stellte voller Zuversicht das neue Halbjahresprogramm mit Wanderungen, Tandemausfahrten, Gesprächstreffen und der Gleichgewichtsgymnastik vor.
Corona bedingt wurde das Heilbronner Weindorf rund ums Rathaus im September abgesagt. Die BG verlegte diesen besonderen Stammtisch kurzerhand, für seine Mitglieder, in und um das Beratungshäusle am Sonnenbrunnen mit den bereits notwendigen Abstandsregeln. Bei einem Glas Neuem Wein, Zwiebel- und Kartoffelkuchen amüsierten sich alle und freuten sich nach einer vorgelagerten Wanderung über das noch mögliche Wiedersehen.
Corona schränkte die Angebote weiter ein und machte nur noch Veranstaltungen im Freien möglich.
Tandemausfahrten und Wanderungen wurden durchgeführt, jedoch ohne die gemütlichen Pausen in den Gaststätten.
Nachdem Mitte November wegen der lokalen Auflagen keine Präsenzveranstaltung mehr erlaubt war, musste umgeplant werden.
Die Gleichgewichtsgymnastik fand von nun an im virtuellen Raum am Telefon statt, sowie Telefonkonferenzen, Beratungen und Telefonseelsorge.
Da die allseits beliebte Weihnachtsfeier nicht stattfinden konnte, fasste der Beirat den Entschluss, einen akustischen Adventskalender anzubieten. Die Firma Schnepf stellte die Technik zur Verfügung. Freunde, Familienangehörige, Gäste ehemaliger Weihnachtsfeiern aus Politik, Kirche und Behörden füllten mit ihren Beiträgen jeden Dezembertag. Es war ein Vergnügen, diese Geschichten, Lieder und persönlichen Worte anzuhören. Unter bsv-hn.de können die Dateien noch nachgehört werden.
Kurz vor Weihnachten verteilten einige ehrenamtliche „Christkindle“ an alle Mitglieder eine Geschenktasche mit Gebäck und Glühwein, um Weihnachtsstimmung in die Wohnung zu bringen.
Die Bezirksgruppenleitung Heilbronn wünscht auf diesem Wege allen ein hoffnungsvolles, gesundes Jahr 2021.

Heilbronn, den 29.12.2020
Elisabeth und Wolfgang Heiler

Heilbronn Im ehemaligen Bahnwärterhäusle Sonnenbrunnen in Böckingen ist jetzt Beratungsstelle für Blinde und Sehbehinderte
Von unserer Redakteurin Katharina Müller
Dass sich bei einer Einweihungsfeier jeder Gast namentlich vorstellt, erlebt man als sehender Mensch selten. Bei Veranstaltungen des Blinden- und Seh-behindertenverbandes (BSV) ist das jedoch üblich. Auf diese Weise erfährt jeder, wer im Raum ist und wo er ungefähr sitzt oder steht, erläutert Wolf-gang Heiler, BSV-Bezirksgruppenleiter in Heilbronn bei der Eröffnung des Beratungshäusles am Sonnenbrunnen. Hier ist ab sofort die zentrale Anlaufstelle der Bezirksgruppe für Treffen, Veranstaltungen und Kurse. Zudem zieht im ersten Stock die Beratungsstelle „Blickpunkt-Auge“ ein. Dieter Müller ist dort Ansprechpartner. Zahlreiche Besucher konnten sich am Wochenende ein Bild von den neuen Räumen machen.
Neue Mitte Wolfgang Heiler kann es noch immer nicht ganz glauben, dass das ehemalige Bahnwärterhäuschen – 1878 erbaut – an der Haltestelle Son-nenbrunnen nun wirklich bezugsfertig ist, erzählt er. Alles begann 2017. Damals war die BSV-Bezirksgruppe bereits seit zehn Jahren Mieter des Anbaus am Bahnwärterhäuschen, um dort Tandemräder unterzustellen. Als die Planungen für die neue Böckinger Mitte begannen, wollte Heiler sich einbringen und schlug vor, das denkmalgeschützte Bahnwärterhaus zu einer Beratungsstelle auszubauen. Es folgten viele Gespräche mit dem Vorstand des BSV Württemberg und der Stadt. Die Finanzierung musste geklärt werden. Im Frühjahr 2018 war dann klar: „Wir probieren es.“ Das Heilbronner Architekturbüro Riemer wurde mit ins Boot geholt. Aber auch viele Mitglieder der Bezirksgruppe halfen fleißig mit. An einem Tag haben sie zum Beispiel zusammen mit sehenden Helfern das alte Gebäude entrümpelt, berichtet Heiler. „Unglaublich, wie viel Masse in so ein Haus geht.“
Bei den anschließenden Bauarbeiten kam es dann immer wieder zu Verzögerungen. Doch schließlich ist es gelungen.
„Wolfgang Heiler und viele Ehrenamtliche haben das Unmögliche möglich gemacht“, fasst es Angelika Moser, Vorsitzende des BSV Württemberg zusammen. Als sie die große Summe – Heiler schätzt die endgültigen Kosten auf 350. 000 bis 370 .000 Euro – zum ersten Mal hörte, habe sie sich viele Sorgen gemacht. Doch Heiler habe es geschafft, genug Fördergeld und Spenden zusammenzubekommen, um den Umbau zu finanzieren. „Das kann man nicht genug würdigen“, sagt Moser. Auch einige weitere Gäste bringen in Grußworten ihre Bewunderung zum Ausdruck, bevor der evangelische Pfarrer Jochen Rexer und sein katholischer Kollege Diakon Carsten Wriedt den Segen für das Beratungshäusle sprechen.
Freude Von Wolfgang Heiler fällt nach der Einweihung eine „Teillast“ ab, wie er sagt. Jetzt beginne die Freude daran, das Haus mit Leben zu füllen. Toll sei auch, dass er Beratungen jetzt nicht mehr zu Hause abhalten müsse und das Haus so gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.
Bildbeschreibung: Beratungen, wie hier für Beate Matt, kann Wolfgang Heiler jetzt in den neuen Büros anbieten und muss nicht mehr seine privaten Räume nutzen. Foto: Andreas Veigel

Auch die Blickpunkt-Auge-Beratung sei ein echter Gewinn für die Stadt und den Landkreis. Es handelt sich dabei um ein niederschwelliges Angebot für alle, die Probleme mit dem Sehen haben und sich nicht gleich an den BSV wenden möchten. Dieter Müller erläutert zum Beispiel Diagnosen, gibt Tipps zur Alltagsbewältigung und informiert über Hilfsangebote.

Info Blickpunkt Auge
Die Beratung findet mittwochs von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung statt. Telefon 07131  2056102, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Adresse Das Beratungshäusle am Sonnenbrunnen hat nicht irgendeine Adresse. Sie ist im Karls-Anspach-Weg 1. Karl Anspach, selbst im Alter von acht Jahren durch eine missglückte Operation erblindet, war ein Vorreiter der Blindenhilfe. Durch ihn wurde die Heilbronner Blindengenossenschaft einst zur größten in Deutschland. Anspach starb am 1. Mai 1941 im Alter von 51 Jahren in Heilbronn. Zur Einweihung der neuen Beratungsstelle waren auch Enkel von Karl Anspach gekommen. "Wir freuen uns sehr über die Würdigung unseres Großvaters", sagt Rosemarie Längle-Sanmartin.

Quelle: Heilbronner Stimme vom 2. Dezember 2019

REGION Aufschlussreiche Aktionswochen des Blinden- und Sehbehindertenverbands auf der Buga: Im Dunkel-Container bemerken Sehende, wie schwierig Orientierung sein kann und welche Probleme es im Alltag von Blinden gibt.
Von Reto Bosch
Die Tür fällt ins Schloss, die Dunkelheit legt ihr schwarzes Tuch um die kleine Besucherschar. Nichts, wirklich überhaupt nichts mehr ist zu sehen. So, als ob man keine Augen hätte. So, als ob man erblindet wäre.
Und genau darum geht es: Mit einem großen Dunkel-Container auf dem Buga-Gelände will der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg (BSVW) noch bis zum 18. Juni die Buga-Gäste in mehrfacher Hinsicht sensi-bilisieren - für den Wert des eigenen Sehvermögens, für die Probleme der blinden Mitbürger.
Ganz unterschiedliche Bodenbeläge
Im Container sammeln Hände und Füße gerade so viel Informationen, dass es langsam voran gehen kann. Eine Hand an der Wand gibt Sicherheit, die Füße tasten sich vorsichtig voran. Die Bodenbeläge wechseln. Stahl, Stein, Moos. Ein verputzter Abschnitt imitiert Mauerwerk. "Für uns sind wechselnde Oberflächen sehr wichtig", sagt Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenvorsitzender des Verbands.
Es ist ja auch generell so: Um sich in einem Leben in Dunkelheit fortbewegen zu können, müssen sich blinde und stark sehbehinderte Menschen ein Netz aus Markern knüpfen. Bodenbeläge, Wände, Geräusche: All diese Informati-onen dienen im Alltag der Orientierung.
Im öffentlichen Raum warten Herausforderungen und Risiken auf die be-troffenen Menschen. Der BSVW-Landesvorsitzenden Angelika Moser bereitet zum Beispiel die Entwicklung der Elektromobilität Sorgen. Verbrennungsmo-toren geben Geräusche von sich, das E-Auto nicht unbedingt. Zwar sei für Neufahrzeuge ab dem Jahr 2021 Pflicht, dass sie akustisch wahrnehmbar sind. "Aber was ist mit den vielen Autos, die bis dahin gebaut werden?", meint Moser. Es ist eine grundsätzliche Frage, die Belange von Blinden bei der Entwicklung von Technik zu berücksichtigen. "Wir versuchen, immer am Ball zu bleiben", sagt Wolfgang Heiler.
Nichts sehen, aber tasten, riechen und hören
Beim Tischball mit verbundenen Augen merken die Buga-Besucher, wie schwierig es ist, sich nur am rasselnden Geräusch eines Balles zu orientieren. Ist der Lärmpegel zu hoch, funktioniert das gar nicht mehr.
Die beiden Aktionswochen bis zum 18. Juni geben dem BSVW die Gelegen-heit, sich dem Buga-Publikum zu präsentieren. Der Dunkel-Container wurde von der Blindeninstitutsstiftung in Würzburg konzipiert. In dem speziell ausgestatteten Baucontainer können die Besucher zwar nichts sehen, dafür sollen sie tasten, hören und riechen.
Der Verband lässt sie außerdem blind Tischtennis spielen, simuliert per Tablet stark eingeschränktes Sehvermögen. Bis zum 8. Juni ist außerdem ein begehbares Auge vor Ort. "Wir klären auf über Augenkrankheiten und Hilfsmittel", sagt Sabine Backmund.
Tasse lässt sich leicht ertasten
Die meisten Besucher interessieren sich aber für den Dunkel-Container. Manche brechen schnell ab, ihnen ist zu warm, die Dunkelheit löst Beklemmungen aus. "Man muss sich auf die Container einlassen", sagt Wolfgang Heiler. Inzwischen ist die Gruppe am letzten Teil angekommen. "Lehnen Sie sich mal gegen die Wand." Tatsächlich sind Vibrationen zu spüren. Musik. Um die Ecke geht es darum, Gegenstände zu ertasten. Die Tasse bereitet keinerlei Probleme. Der Eierschneider dagegen schon.
Ein paar Meter weiter treten die Gäste wieder ins Licht. Die blinden und sehbehinderten Menschen können das nicht. Sie müssen in ihrer dunklen Welt bleiben. Das mag manchmal frustrierend, anstrengend, schmerzlich sein. Auf dem Aktionsgelände des Verbandes ist davon aber nichts zu spüren. Dafür viel Herzlichkeit und Freundlichkeit.

Quelle: Heilbronner Stimme vom 12.06.2019

Vom 4. bis zum 18. Juni hat sich der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e.V. und die Bezirksgruppe Heilbronn auf dem Gartenschauge-lände täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr präsentiert.
Von weitem waren der rasselnde Ball des Showdownspiels und die Klimaan-lage des Dunkelcontainers zu hören. Gegenüber lud der Verband die Besucher ein, sich das „begehbare Auge“ erläutern und sich in die Geheimnisse des Au-ges einführen zu lassen.
Das Augenmodell war vom 4. bis 8. Juni dank der Förderung durch die DAK ein Anziehungspunkt auf dem Aktionsstand.
Auf der rund 300 Quadratmeter großen Aktionsfläche waren alle Sinne gefor-dert.
Die Bezirksgruppe Heilbronn präsentierte sich mit seinen vielen ehrenamtli-chen Helfern und den Aktiven der Bezirksgruppe an 15 Aktionstagen. Dankbar war der Bezirksgruppenleiter Wolfgang Heiler und sein Team, dass sich aus anderen Bezirksgruppen Sehbehinderte und Blinde auf den Weg nach Heilbronn gemacht haben, um tatkräftige Unterstützung zu leisten.
Rund 220 Tageseinsätze kamen über die 15 Aktionstage zusammen.
Der Dunkelcontainer wurde von mehr als 3500 Besuchern frequentiert, was die 3 ständigen und einige Aushilfsführer nach allen Kräften forderte. Die gu-ten Gespräche in und vor allem nach den Führungen motivierten immer wie-der aufs Neue, die nächste Gruppe durch die Dunkelheit zu begleiten und die verschiedensten Fragen zu beantworten. In der Wartezeit vor dem Container standen Duftproben parat um den Geruchssinn auf die Probe zu stellen. Au-ßerdem lagen verschiedene Tastsäckchen bereit. Mutige wagten unter der Dunkel- oder Demobrille einen Rundgang auf den installierten Bodenindikato-ren mit Langstock rund um den Dunkelcontainer. Die kleinen Gäste zog es auf die andere Seite der Aktionsfläche zum Dosenwerfen unter Demo- oder Dunkelbrille, was oft leichter aussah als es dann zu bewältigen war.
Immer gefragt war der Bereich der Brailleschrift im Zelt, dort wurden von verschiedenen Mitwirkenden die Geheimnisse der Punktschrift den Besuchern näher gebracht. Wer wollte, konnte seinen Namen in Braille selbst stechen oder sich ein Namensschild anfertigen lassen. Diverse Hilfsmittel standen für Besucher zum Test oder für Erläuterungen bereit. Bei vertiefenden Gesprä-chen konnte immer auch auf das breit gestreute Broschürenmaterial zurück-gegriffen werden. Großen Spaß für Groß und Klein, egal ob sehbehindert oder körperlich eingeschränkt, machte das Showdownspiel. Das rasselnde Geräusch war ständig zu vernehmen und unsere ehrenamtlichen Helfer hatten alle Hände voll zu tun um die überschwängliche Spielfreude zu leiten.
Unter der Dunkelbrille wurde sehr schnell klar, dass das fehlende Sehvermö-gen die Spielsituation grundlegend verändert und eine hohe Konzentration erfordert. Das inklusive Spielgerät war immer umlagert und begeisterte auch die Zuschauer. Der lange Aktionszeitraum war für alle Mitwirkenden äußerst anstrengend, hat aber in der Öffentlichkeit große Resonanz erfahren und ein positives Stimmungsbild vermittelt.

2019 06 Buga Platzansicht 01

2019 06 Buga Dosenwerfen 01

2019 begehbares Auge

W. Heiler BGL

In großer Runde feierten die Mitglieder und Freunde am Samstag, 21. Dezember 2019 im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn den Jahresabschluss.
Eingeladen waren auch die treuen Wegbegleiter und aktiven Helfer, die den Sehbehinderten und Blinden über's Jahr bei den verschiedenen Aktivitäten zur Seite stehen und Hilfestellung geben.
Eingebettet wurden die Ehrungen der langjährigen Mitglieder in eine Feier-stunde, die von der Familie Piatschek aus Bad Rappenau musikalisch um-rahmt wurde. Es spielten die vier Kinder im Alter von sieben bis fünfzehn Jahren am Klavier, Geige und Querflöte.
Pfarrer David Terino gab den Anwesenden einen geistlichen Impuls mit auf den Weg für die kommenden Festtage.
Der Bezirksgruppenleiter freute sich über die große Anzahl der langjährigen Mitglieder, die geehrt wurden. Besonders gerne ehrte er Frau Lore Gläser aus Heilbronn, die seit 40 Jahren dem Blindenverband die Treue hält. Aus ge-sundheitlichen Gründen war der ehemalige Bezirksgruppenleiter Fritz Conte aus Nordhausen, der für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden sollte, nicht anwesend.

2019 12 21 Weihnachtsfeier

Wolfgang Heiler, BGL Heilbronn

Am Montag, 30. September trafen sich die Veranstalter der Aktiv Inklusiv Selbsthilfegruppen um verschiedene sportliche Aktivitäten vorzustellen.
Im Holzpavillon konnten sich die Besucher beim Line-Dance ausprobieren, Showdown (Tischtennis für Blinde) spielen, Pak Poi (Gummibälle an Kordel) schwingen und unter Demobrille bei der Suchtselbsthilfe „getrübte“ Erfah-rungen erleben.
Herr Greiner führte als Leiter der Selbsthilfe Heilbronn durch das Programm.
Mit dieser 25. Veranstaltung verabschiedete sich die Aktiv Inklusiv Montags-reihe von der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn.

2019 09 23 Buga Sportangebot 

Ilsfeld, den 6.10.2019 Elisabeth Heiler

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V., Bezirksgruppe Heilbronn veranstaltete am 9. September eine botanische Führung. Frau Ur-sula Arzberger führte die 25 Teilnehmer mit viel Herzblut und Spezialwissen durch das reichhaltige Angebot der bepflanzten Anlagen. Sie zeigte viele in-tensiv riechende Pflanzen und gut abtastbare Gewächse. Während der kom-pletten Führung ging Frau Arzberger auf die speziellen Bedürfnisse von Blin-den und Sehbehinderten ein.
Mit diesem zwei-stündigen, lustigen und informativen Spaziergang endete für die Gruppe die Präsenz auf der Buga 2019 in Heilbronn.

2019 09 09 Botanische Fhrung

Ilsfeld, 19.09.2019 Elisabeth Heiler

Dieses Jahr machten sich fünf Tandemteams aus der Heilbronner Tandem-gruppe zu einer dreitägigen Ausfahrt an den Bodensee, mit der Bahn, auf den Weg.
Die äußerst hohen schwülen Temperaturen führten am ersten Tag, dem 26. Juli zu einer Touränderung. Start war der Bahnhof Lindau. Von dort machten wir uns auf den Weg entlang des Bodensees, zu unserer Unterkunft auf den Hersberg in der Gemeinde Immenstaad.
Nach einer wohltuenden Dusche freuten sich alle Teilnehmer auf einen ge-mütlichen Abend mit erfrischenden Getränken.
Gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück genossen wir den Weg nach Fried-richshafen um dort die Fähre nach Romanshorn zu nehmen.
Das Wetter war bedeckt und optimal fürs Radeln. Der schöne Radweg in östliche Richtung führte uns ans nächste Etappenziel, dem Forum Würth Rorschach. Eine Kunsthistorikerin führte uns durch die Ausstellungsräume und erlaubte es, ausgewählte Exponate zu ertasten. Dazu erhielten wir ausgiebige Hintergrundinfo über das Objekt und den Künstler.
Danach setzten wir den Weg über Bregenz, mit einem Zwischenstopp bei der Seebühne, um uns das Bühnenbild von Rigoletto erläutern zu lassen, fort. Wegen aufziehender Gewitterwolken bestiegen wir in Lindau den Zug bis Friedrichshafen. Von dort radelten wir wieder mit dem Rad nach Immenstaad um ein Abendessen in gemütlicher Runde einzunehmen.
Am Sonntag, 28. Juli, das Wetter war inzwischen durchwachsen geworden, kehrten wir der Herberge in westlicher Richtung den Rücken und nahmen den Bahnhof Ravensburg ins Visier. Die Bahn brachte uns alle wieder an den Tandemstandort, nach Heilbronn zurück.
Herzlichen Dank an den Tourorganisator Harald Hafner und allen Tandempiloten für ihre aufgebrachte „Freizeit“.

2019 07 Gruppe Tandem

2019 07 Wrthmuseum

Wolfgang Heiler, BGL Heilbronn

Sehbehindertenverband Heilbronn wählt Gremium neu
Blinde und Sehbehinderte aus dem Land- und Stadtkreis Heilbronn wählten am Samstag, 16. Februar 2019 ihr Führungsgremium für die nächsten 4 Jahre.
Der Bezirksgruppenleiter Wolfgang Heiler gab den 40 Anwesenden einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Ergänzt wurde der Bericht von den Verantwortlichen aus anderen Bereichen wie Spielenachmittag (Franz Butscher), Wandern (Doro Mattern und Fritz Ziegler), Senioren (Michael Scharch), Tandem, Barrierefreiheit und Bildung (Wolfgang Heiler).
Alfons Kühner, der seit 30 Jahren die Kassen führt, rundete den Rückblick ab.
Große Freude herrschte im Saal, als Evelyn Schneider (Leiterin Spielmannszug und Theatergruppe Feuerwehr Ilsfeld), und der Feuerwehrkommandant Steffen Heber eintrafen. Sie brachten den Erlös aus der Benefizveranstaltung vom 27. Januar, zur Übergabe mit.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde das Führungsgremium neu gewählt. Der Bezirksgruppenleiter Wolfgang Heiler, sowie sein Stellvertreter Michael Scharch wurden in ihrem Amt bestätigt.
In den Beirat wurden Laura Gibbons, Dieter Müller, Doro Mattern, Ursula Zorn, Franz Butscher und Harald Frech gewählt.
Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung wurde auf die Renovierung des neuen Domizils am Sonnenbrunnen eingegangen, an dem sich der Blinden- und Sehbehindertenverband im zweiten Halbjahr der Öffentlichkeit präsentieren möchte. An diesem Standort soll es auch Beratungen für Augenpatienten vom Blickpunkt Auge- Berater, Dieter Müller geben.
Die geplanten Präsentationen des Verbandes auf der Buga, eine Gruppenausfahrt zum Louis-Braille-Festival nach Leipzig und das weitere regelmäßige Gruppenangebot wurden intensiv vorgestellt.
Die Verbandsvorsitzende Angelika Moser wünschte dem neugewählten Gremium viel Erfolg für all die Aufgaben.
Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter


Bild: Spendenübergabe, von li nach re: Michael Scharch, Wolfgang Heiler, Angelika Moser, Evelyn Schneider, Steffen Heber

Dieses Jahr fand vom 4. bis 10. Juli die Heilbronner Woche in Leipzig statt. Die Teilnehmer der Bezirksgruppe Heilbronn reisten mit der Bahn an. Das zentral gelegene Hotel konnte fußläufig vom Bahnhof und der Innenstadt erreicht werden. Am Anreisetag wurde am Abend im Schauspielhaus eine Bühnenführung und die blindengerechte Aufführung mit dem Titel „Lazarus“ besucht.

Am Freitagmorgen brachte ein „Zeitzeuge“ der Gruppe die Sehenswürdigkeiten und die spannende Zeit zum Ende der DDR im Vorfeld des Mauerfalles näher. Der Besuch des Louis-Braille-Festivals mit seinen vielfältigen Angeboten, dem Zoo Leipzig und den beiden Abendveranstaltungen waren wiederum ein Genuss.

Eine Stadtbesichtigung mit einem Doppeldecker und charmanten Erzählungen des Reiseführers waren äußerst aufschlussreich. Das Weinfest rund ums Rathaus, die Fußgängerzone mit der Thomas- und Nikolaikirche, das Universitätsgelände sowie die vielfältigen gastronomischen Angebote, beispielsweise „Auerbachs Keller“ waren ein Besuch wert.

Sehr beeindruckend war der Besuch des Völkerschlachtdenkmal. Der Guide lieferte die zur Verfügung gestellten Hintergrundinformationen zum imposanten Mahnmal mit seinen 91 Meter Höhe.

Ein Tagesausflug brachte die Sehbehinderten und Blinden mit ihren Begleitpersonen zu den neuen Seeflächen im ehemaligen Tagebau. Während einer Schifffahrt wurde die Geschichte des Tagebaues und des Naherholungsgebietes erläutert.

Nach einem Spaziergang im Wildtierpark und einem genussvollen Abendessen fand dieser Tag sein Ende. Die Mitarbeiter der Deutschen Zentralbücherei für Blinde und Sehbehinderte zeigten den Kleingruppen, sehr ausführlich und detailliert, welche Aufgaben und Angebote für Blinde und Sehbehinderte, wahrgenommen werden.

Nach 7 anstrengenden und erlebnisreichen Tagen kehrte die Reisegruppe mit der Bahn wieder die Heimreise an.

Leipzig ist eine Reise wert und bei allen werden wertvolle Erinnerungen im Gedächtnis bleiben.

W. Heiler BGL Heilbronn

 2019 Heilbronner Woche Leipzig
Bild: Gruppenfoto


Bild: Markt der Begegnung „Präsentation BSV W“

Bundesgartenschau Heilbronn mit ehrenamtlichen Begleitern erleben

Sehbehinderte und Blinde können sich während der Bundesgartenschau in Heilbronn vom 17. April bis 6. Oktober 2019 durch Ehrenamtliche begleiten lassen.
Die Kooperation zwischen der Buga HN – dem BSVW, BG HN, – der Bahn-hofsmission macht es möglich. Sehbehinderte und Blinde können sich nach Anmeldung und einer Terminbestätigung durch den Blinden- und Sehbehin-dertenverband Württemberg e.V. Heilbronn auf einen erlebnisreichen und entspannten Tag auf der Gartenausstellung freuen. Der BSVW wird an drei Terminen die Ehrenamtlichen schulen und sie in die Grundbedürfnisse von Sehbehinderten und Blinden einweisen.
Die ehrenamtlichen Begleiter holen die angemeldete Person am vereinbarten Treffpunkt ab. Dies kann der Hauptbahnhof HN, der Parkplatz am „Wohlgele-ge“ oder eine Haltestelle des ÖPNV in Heilbronn, rund um das Bugagelände sein.
Das Gelände kann am Eingang am Tastmodell erfasst und eine mögliche Laufstrecke auf der 40 Hektar großen Ausstellung besprochen werden. Die Begleiter führen eine eins zu eins Begleitung, maximal eine eins zu zwei Be-gleitung durch, wobei die zweite Person selbständig gehen sollte.
Die Begleitungsdauer wird bereits bei der Anmeldung vereinbart. Ebenso die Rückreisemodalitäten.
Die Gesamtorganisation und der Begleitservice sind kostenlos. Spenden wer-den vom BSVW, BG Heilbronn, dankbar angenommen.
Während dem Aufenthalt auf dem Bugagelände ist die Begleitperson „Gast“ des sehbehinderten oder blinden Besuchers. Mit dem Merkzeichen „B“, im Schwerbehindertenausweis, das für eine ständige Begleitung steht, hat die ehrenamtliche Begleitperson freien Eintritt zum Bugagelände.
Weitere Informationen erhält der interessierte Besucher unter:
www.buga2019.de

Eine Anmeldung ist ab dem 1. März 2019 möglich, unter:

Tourist-Information Heilbronn Marketing GMBH
Kaiserstraße 17
Tel. 07131 562270
Fax 07131 563349
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
(Hier können auch Gruppenführungen gebucht werden.)

Oder direkt beim Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V.
Bezirksgruppe Kreis Heilbronn:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Bahnhofsmission Heilbronn leistet auf dem Bahnhofsgelände Heilbronn für Reisende Unterstützung. Sie ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 07131 68330 erreichbar.

Die engagierten ehrenamtlichen Begleiter, der Blinden- und Sehbehinderten-verband Württemberg e. V. Kreis Heilbronn, sowie die Kooperationspartner freuen sich auf eine rege Nachfrage des Services und wünschen allen einen entspannten erlebnisreichen Aufenthalt in der Universitätsstadt Heilbronn, der Bundesgartenschau und der Experimenta Heilbronn, Deutschlands größtes Science-Center!

Ihr Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V.
Bezirksgruppe Kreis Heilbronn, Wolfgang Heiler
Heilbronn, Januar 2019

Barrierefrei unterwegs auf der BUGA Heilbronn

– BUGA ist Aktionspartner Barrierefreies Reisen der CMT
Wenn am 17. April die Bundesgartenschau in Heilbronn beginnt, sind auch Menschen mit Handicap herzlich willkommen. Die Themenfelder „Inklusion und Barrierefreiheit“ begleiteten die Planungen für das 173 Tage lange Gartenevent von Anfang an, so dass sich das Gelände als barrierefreies Ausflugsziel präsentiert. An den Eingängen „Wohlgelegen“ und Innenstadt können Rollstühle (auch elektrische) ausgeliehen werden, Rollatoren und auch Bollerwagen.

Eigene Projektstelle
„Wir legen großen Wert darauf, dass Menschen mit Behinderung genauso wie Menschen ohne Behinderung die Vielfalt unserer BUGA entdecken und genie-ßen können. Wir möchten, dass sie auch teilhaben können und ermöglichen es Menschen mit Behinderungen bei uns zu arbeiten“, sagte Hanspeter Faas, Geschäftsführer der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH. Die BUGA Heilbronn 2019 GmbH hat eigens eine Projektstelle zur Betreuung und Um-setzung der Themen rund um Inklusion und Barrierefreiheit geschaffen und mit einem Diplom-Sozialpädagogen besetzt. Dieser kümmert sich um die speziellen Belange von Menschen mit Handicap und arbeitet dabei eng mit der Inklusionsbeauftragten der Stadt Heilbronn, mit Behindertenverbänden sowie Vereinen und Trägern verschiedener Einrichtungen aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn zusammen.
Parkplätze und ebene Wege
Barrierefreiheit auf der BUGA fängt damit an, dass in direkter Nähe zum Eingang Wohlgelegen Parkplätze für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen. An den Kassen befinden sich abgesenkte Schalter, die Rollstuhlfahrer bequem anfahren können. Taktile Lagepläne an den Eingängen erleichtern Menschen mit Sehbehinderung die Orientierung auf dem Gelände. In der Gastronomie stehen Theken und Tische zur Verfügung, die sich in der Höhe anpassen lassen und auch unterfahren werden können. Barrierefreie Toiletten sind an allen WC-Standorten vorhanden.
Wer mit Rollstuhl oder Rollator die BUGA kennenlernen möchte, kann das einfach tun. Die meisten Wege auf dem Gelände sind eben. Um zum höher gelegenen Hafenpark zu gelangen, von wo aus man einen wunderbaren Überblick über das Gelände mit seinen Seen und den Gartenkabinetten hat, können Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollator einen eigens angelegten Weg nutzen, der für sie leichter zu bewältigen ist als die Hauptwege. Auch die wenigen Treppen, die auf dem Gelände eingebaut sind, können bequem umfahren werden.
Barrierefrei zugänglich ist auch der Fruchtschuppen, eine ehemalige Stück-guthalle der Bahn, wo die beliebten Blumenschauen zu sehen sind, die sich jede Woche zu einem anderen floralen Thema präsentieren. Auch verschiedene gastronomische Angebote sind dort untergebracht. Die Wege zu den Gartenkabinetten im Zwischenland sind ebenfalls barrierefrei ausgebaut. Dort gibt es Themenwelten zu Bienen, dem Heilbronner Salz, alten Obstsorten oder Heilkräutern zu entdecken. Die benachbarten Schaugärten, wo sich die Besucher gerne Anregungen für ihren eigenen Garten zuhause holen können, sind ebenfalls barrierefrei.

Aufmerksamkeitsfelder am Holzsteg
Zwei Seen sind inmitten des BUGA-Geländes neu angelegt. Der Holzsteg am Karlssee sowie das Holzdeck am Floßhafen sind mit Aufmerksamkeitsfeldern bestückt, Noppen aus Metall, die vor der Absturzkante warnen. Randbereiche zum Wasser sind aufsteigend abgeschrägt. Sie sind ein klarer Hinweis, dass hier erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist.
Neben dem gärtnerischen Erlebnis mit Blumen, Pflanzen und viel Grün begleitet die BUGA ein umfassendes Programm mit 5000 Veranstaltungen, die sämtlich im Eintrittspreis enthalten sind. Sie finden an verschiedenen Orten im Gelände mit ausreichend Platz für Rollstühle und Rollatoren statt, ob an der Sparkassen-Bühne, dem größten überdachten Veranstaltungsort, oder am Weg vor der Fährbühne, die als Besonderheit auf dem Neckar liegt, während das Publikum vom Ufer aus zuschauen kann.

Inklusives Wohnen und Arbeiten auf der BUGA
Zur BUGA Heilbronn gehört erstmals eine ins Gelände integrierte Stadtausstellung, die den ersten Bauabschnitt eines neuen Stadtquartiers markiert und deren Wohnungen bereits bezogen sind. Verschiedene inklusive Wohn- und Betreuungsprojekte sind dort bereits realisiert. Das von der evangelischen Stiftung Lichtenstern für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung betriebene Café „Samocca“ in der Stadtausstellung, bewirtschaften Menschen mit und ohne Behinderung. Während der BUGA ist in einem der Gebäude eine barrierefreie Musterwohnung eingerichtet, die Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtern helfen.

Anreise und Parken

Anreise mit PKW und Reisebus
Ohne Navi: Das örtliche Parkleitsystem der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 ist an unserem Logo gut zu erkennen und lotst Sie auf Ihrer Anreise von den Autobahnen, Bundesstraßen und weiteren Zubringern bis zu einem verfügbaren Parkplatz.

Von Süden: Über die Autobahn A81 an der AS 11 Heilbronn / Untergruppen-bach, dann auf die Stuttgarter Straße (L1111) Richtung Heilbronn oder über die Bundesstraße B27 und weiter geradeaus auf der Neckartalstraße.
Von Nordwesten: Über die Autobahn A6 an der AS 36 Heilbronn / Unterei-sesheim und auf die Neckartalstraße Richtung Süden (rechts) abbiegen Von Osten und Nordosten: Über die Autobahn A6 an der AS 37 Heilbronn / Neckarsulm, dann auf die B27 Richtung Heilbronn

Navigierbare Adressen zu den Parkplätzen: Wir empfehlen keine Navigation zu den Parkplätzen, da sich das Parkleitsystem der Parkplatzbefüllung anpasst. Folgende Adressen können jedoch verwendet werden, um den Weg nach Heilbronn zu finden:
- Anreise von Süden, Südwesten, Südosten, Westen: Theresienstraße, 74072 Heilbronn (49.139747, 9.203494)
- Anreise von Norden, Nordwesten, Osten, Westen: Wohlgelegen, 74076 Heilbronn (49.158803, 9.210378)
Kostenlose Busparkplätze befinden sich am nördlichen Eingang Wohlgelegen.
Während der BUGA werden die Bauarbeiten auf der A6 zwischen der Anschlussstelle Wiesloch-Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg ruhen. Der Abschnitt wird in beide Richtungen durchgehend 3-spurig befahrbar sein.

Adressen der Eingänge:
- Eingang Innenstadt: Kranenstraße 20, 74072 Heilbronn (49.158803, 9.210378)
- Eingang Campuspark: Mannheimer Straße 36, 74076 Heilbronn (49.148333, 9.212536)
- Eingang Wohlgelegen: Im Zukunftspark 22, 74076 Heilbronn (49.156141, 9.208272)

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- Reisen Sie mit der Bahn an, steigen Sie am Hauptbahnhof Heilbronn aus. Von dort können Sie entweder zu Fuß (ca. 800 m, 6 Minuten) gehen oder mit der Stadtbahn oder dem Stadtbus eine Station fahren (Stadtbahnlinien S4, S41, S42 und den Buslinien 1, 5, 8, 10, 13, 51, 61, 62, 64 (Haltestelle Neckarturm/ Kurt-Schumacher-Platz)). Bitte orientieren Sie sich an den Schildern zur Bundesgartenschau.
- Sind Sie mit der Stadtbahn unterwegs, steigen Sie an der Haltestelle Neckarturm/ Kurt-Schumacher-Platz aus. Dort befindet sich in unmittelbarer Nähe (ca. 100 m) der Eingang Innenstadt.
- Mit den Regionalbuslinien 631, 641, 642, 644, 645, 651, 660, 661, 662 und 683 ist der Eingang Innenstadt von den Haltestellen Hauptbahnhof, Rathaus und Wollhausplatz (620) aus erreichbar. Den Eingang Campuspark (Halte-stellen Europaplatz Ost und Süd) fährt die Regionalbuslinie 683 an.

Kostenfreie Fahrt mit dem BUGA-Ticket
Tageskartenbesitzer, Schulklassen und Kindergartengruppen fahren am Tag ihres Besuches der Bundesgartenschau Heilbronn kostenfrei. Zeigen Sie ein-fach bei der Nutzung des HNV oder des Kreisverkehr Schwäbisch-Hall Ihre BUGA-Eintrittskarte vor. Dauerkartenbesitzer erhalten 50 Prozent Nachlass auf Einzelfahrten im Netz des HNVs. Hierzu lösen Sie statt einem Ticket für Erwachsene ganz einfach einen Kinderfahrschein.

Anreise mit dem Fahrrad
Die Bundesgartenschau ist mit dem Rad aus verschiedenen Richtungen gut zu erreichen. Es stehen an allen drei Eingängen Abstellmöglichkeiten zur Verfü-gung. Die Hauptradwege werden für die BUGA mit zusätzlichen Wegweisern beschildert.
Folgende Fernradwege führen über Heilbronn:
- Kraichgau-Hohenlohe-Radweg
- Alb-Neckar-Radweg
- Neckartal-Radweg

Adressen der Eingänge (Abstellplätze sind vor Ort ausgeschildert):
- Eingang Innenstadt: Kranenstraße 20, 74072 Heilbronn (49.158803, 9.210378)
- Eingang Campuspark: Mannheimer Straße 36, 74076 Heilbronn (49.148333, 9.212536)
- Eingang Wohlgelegen: Im Zukunftspark 22, 74076 Heilbronn (49.156141, 9.208272)

Anreise mit dem Wohnmobil oder Camping-Bus
Wohnmobilstellplätze mit BUGA-Anschluss finden Sie auf der Webseite heil-bronnerland.de
Auf die BUGA fahren und außergewöhnlich übernachten, z.B. in einem Wein-fass oder im Baumhaus. Beim "Glamping" verbindet sich der Komfort eines Hotels mit der Naturverbundenheit des Campings: Infos über Glamping & außergewöhnliche Unterkünfte

Veranstaltungen auf der BUGA HN 2019 (Auswahl)

• Reinhold Beckmann mit Band 20. April 2019
• Jeff Cascaro 27. April 2019
• Tanz in den Mai / Münchner Zwietracht 30. April 2019
• Tag der Vielfalt (Inklusion) 05. Mai 2019
• Sweet Soul Music 01. Mai 2019
• Chorfest Schwäbischer Chorverband 30. Mai bis 02. Juni 2019
• Like Snow, Bollmer und andere 08. Juni 2019
• Premiere Mozart-Oper „La finta giardiniera“ 09. Juni 2019
• Lotte 10. Juni 2019
• Cris Cosmo 19. Juni 2019
• Mittsommerkonzert des Württ. Kammerorchesters 21. Juni 2019
• Stefanie Hertel mit Dirndl Rock Band 22. Juni 2019
• SWR1 Pop & Poesie 27. Juni 2019
• SWR4 Schlagerparty 12. Juli 2019
• Landeskinderturnfest 19. bis 21. Juli 2019
• Musical Hair 23. Juli 2019
• Nils Landgren und Funk Unit 27. Juli 2019
• SWR Big Band mit Max Mutzke 10. August 2019
• Jimi Hendrix Tribute mit Randy Hansen 15. August 2019
• Woodstock-Show 16. + 17. August 2019
• SWR4 Sommernächte mit voXXclub 24. August 2019
• Pink Floyd’s Rockoper „The Wall“ 25. August 2019
• SWR3 Elchparty 31. August 2019
• SWR Fernsehen Familienfest 08. September 2019

Terminänderungen möglich.
Weitere Informationen auf www.buga2019.de
Pressekontakt: Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH
Suse Bucher-Pinell, Pressesprecherin
Edisonstraße 25, 74076 Heilbronn
Tel.: 07131 / 27 14 – 158
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,

Quelle: Pressemitteilungen der Bundesgartenschau Heilbronn

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Kreis Heilbronn begann am 2. November 2018 mit den Renovierungsarbeiten seiner zukünftigen Beratungsstelle.
Bereits im Sommer stellte Wolfgang Heiler bei einem Treffen im Inselhotel das Projekt vor. Unterstützt vom Journalisten Gerhard Schwinghammer, der eine Bilderserie zeigte, warb der Bezirksgruppenleiter um finanzielle Unterstützung.
Am 28. November konnte aus den Händen vom Kassier Herrn Klein der großzügige Scheck in Höhe von 3000 € übernommen werden.
Die Mitglieder der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn bedanken sich bei den Rotariern sehr herzlich.

Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter

Planungsphase:

Im Jahr 2017 hat sich die Bezirksgruppenleitung und der Beirat der Bezirksgruppe Heilbronn mit dem Gedanken auseinandergesetzt das Bahnwärterhäusle nach einer Renovierung als Beratungs-, Begegnungs- und Freizeitzentrum zu nutzen. Erste Gespräche mit dem Eigentümer, der Stadt Heilbronn wurden aufgenommen. Schnell war klar, dass die Selbsthilfegruppe die Renovierung auf eigene Kosten und Regie realisieren muss, sollte der BSV W Kreis Heilbronn das Ziel umsetzen wollen.
Nachdem das Planungsbüro Riemer als Partner gewonnen werden konnte, wurde ein Kostenplan aufgestellt. Dieser diente als Grundlage für weitere Verhandlungen mit der Stadt Heilbronn um deren Eigentümeranteil an bestimmten Gewerken zu verhandeln. Gleichzeitig wurde das Konzept dem Verbandsgremium des BSV W in Stuttgart vorgestellt.

Anfang 2018 sprach sich die Verbandsführung des BSV W positiv für das Projekt aus. Der Bauantrag wurde gestellt, Möglichkeiten für die Finanzierung ausgelotet und diverse Anträge gestellt.

Dies alles hört sich glatt und einfach an, es war jedoch alles sehr mühsam, kompliziert und mit sehr vielen Problemen behaftet.

Finanzierungsphase:

Wie bereits zuvor erwähnt, wurde bei der Stadt Heilbronn ein Antrag auf Kostenbeteiligung gestellt. Eine weitere tragende Säule fanden wir bei der Aktion Mensch. Bei vielen anderen Institutionen wurde unser Antrag auf Unterstützung teilweise wegen Finanzmittelknappheit, abgelehnt.
Sehr viele private Spender mit kleinen und großen Beträgen waren eine weitere wichtige Säule im Finanzierungskonzept. Die Spendenaktion bei der BW-Bank, bei der wir innerhalb von 30 Tagen eine Mindestsumme von 10 000€ erreichen mussten, konnte durch die großzügige Unterstützung von vielen Kleinspendern und Mitgliedern erfüllt werden.
Die Finanzierung ist derzeit zu 75% gesichert.
Wir hoffen, im Jahr 2019 die Finanzierungslücke durch Einsparungen und weitere Spender zu schließen.

Bauphase 1:

Die Mitglieder der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn und ehrenamtliche Helfer, sowie eine Gruppe von Audi-Ehrenamtsmitwirkenden, starteten am 9. Juni 2018 mit einem Aktionstag.
Die 26 Aktiven räumten an diesem Tage das Gebäude völlig leer von Müll, Schrott, Möbel und Holz. Ebenfalls wurde die Inneneinrichtung wie Toiletten, Duschen und Verkleidungen entfernt.

An weiteren 6 Eigenleistungstagen wurde der Anbau, das Vordach, die Elektro- und Wasserinstallation zurückgebaut. Tapeten von den Wänden gekratzt und die Fußböden herausgenommen.
Kleine Bauarbeiten wie den Abbruch des Kamins, entfernen von Fensterlaibungen, herausnehmen von Zwischenwänden, wurden von ehrenamtlichen Helfern bei Bedarf immer zeitnah erledigt.

Bauphase 2:

Nachdem am 31. Oktober, nach langer Wartezeit, die Baugenehmigung erteilt wurde, konnten die Handwerker ihre Arbeit aufnehmen.
In den Monaten zuvor wurden die verschiedenen Gewerke ausgeschrieben und besprochen.
In der Genehmigungsphase waren allerhand „Hürden“ zu überwinden und Änderungen an der Planung aufzunehmen.
Das gesamte Gebiet, „Böckinger Neue Mitte“ soll nach Fertigstellung der neuen Unterführung verkehrsberuhigt umgebaut werden. Dies bedeutet, dass unser Bauvorhaben ins Gesamtkonzept mit eingearbeitet werden musste und dem laufenden Planungsfortschritt unterlag.
So erhielt das Bahnwärterhäusle nunmehr eine neue Adressierung und wird unter „Karl-Anspach-Weg 1“ geführt (ehemaliger blinder Geschäftsführer der Blindengenossenschaft Heilbronn).
Von der eigentlichen Planung, zuerst eine Doppelgarage zu erstellen, die als Standort der Tandemgruppe und des Showdown-Spieltisches dienen soll, musste Abstand genommen werden. Die
nötige neue Zufahrtsstraße soll erst mit 8-monatiger Verzögerung angelegt werden.

Im November nahm die Firma Sendelbach das alte Dach ab und brachte die neue Isolierung, neue Lattung und Dacheindeckung auf. Somit war ein Teilziel erreicht, ein trockenes Gebäude noch vor Einbruch des Winters. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen setzte die Firma Riedel die neuen Fenster ein. Die Fassade wurde von der Firma Rehn gesäubert und für den neuen Außenputz vorbereitet. Leider spielte die Witterung im Dezember nicht mehr so mit, dass diese Arbeiten abgeschlossen werden konnten.

Wolfgang Heiler BGL
Ilsfeld, den 31.12.2018

Fotos von der Renovierung

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

bahnwaerter17

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Barrierefrei unterwegs auf der BUGA Heilbronn

Wenn im April 2019 die Bundesgartenschau in Heilbronn beginnt, heißt sie auch Besucher mit Handicap herzlich willkommen. Barrierefreiheit spielt bei den Planun-gen von Anfang an eine große Rolle. „Wir legen großen Wert darauf, dass Men-schen mit Behinderung genauso wie Menschen ohne Behinderung die Vielfalt unse-rer BUGA entdecken und genießen können“, sagte Hanspeter Faas, Geschäftsfüh-rer der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH. Die BUGA Heilbronn 2019 GmbH hat eigens eine Projektstelle zur Betreuung und Umsetzung der Themen rund um Inklusion und Barrierefreiheit geschaffen. Sie arbeitet dabei eng mit der Inklusi-onsbeauftragten der Stadt Heilbronn, mit Behindertenverbänden sowie Vereinen und Trägern verschiedener Einrichtungen aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn zusammen.

Die BUGA Heilbronn 2019 findet vom 17. April bis 6. Oktober 2019 statt. Sie geht neue Wege und kombiniert als erste in der fast 70-jährigen BUGA-Geschichte eine Garten- und Stadtausstellung. Für die Blütenpracht sorgen über eine Million Blu-menzwiebeln. 8000 Rosen, 100 000 Stauden und 250 000 Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblüher werden gepflanzt. Unter dem Motto „Blühendes Leben.“ präsentiert sie auf 40 Hektar Fläche 173 Tage lang erstklassisges gärtnerisches Können kom-biniert mit urbanem Wohnen am Neckar. Mit dem Motor BUGA revitalisiert die Stadt Heilbronn auf 40 Hektar eine ehemalige Gewerbebrache in der Innenstadt und entwickelt sie zu einem lebendigen grünen Stadtquartier am Neckarufer.

Auf www.buga2019.de finden Sie weitere Informationen.

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V., Bezirksgruppe Kreis Heilbronn, hat am Freitag, 28. September 2018 zu einem Infotreffen für ehrenamtliche Begleiter für Blinde und Sehbehinderte, auf der Buga 2019 eingeladen. Seit Monaten melden sich Interessierte als Begleiter beim BSV an, der auf verschiedenen Plattformen „Gesuche“ eingestellt hat. Der BSV Heilbronn möchte in Kooperation mit der Bahnhofsmission vom 17. April bis 06. Oktober für Besucher mit Seheinschränkung oder Erblindung einen besonderen Service anbieten. Dieser Personenkreis kann nach vorheriger Anmeldung einen 1 zu 1 oder 1 zu 2 Begleitservice von der Haltestelle des ÖPNV zum und über das Gartenschaugelände buchen. Dafür sucht der BSV W noch Ehrenamtliche, die sich zu Beginn des Jahres 2019 in zwei Schulungen dafür sensibilisieren und weiterbilden lassen. Bei diesem ersten Informationstreffen wurde den Interessierten das Konzept vorgestellt und die mitgebrachten Fragen beantwortet. Verstärkt wurde das Team des BSV W Kreis Heilbronn durch den Inklusionsbeauftragten der Buga 2019, Karl Reinwald. Außerdem war Karl- Ernst Hartmann, der einen taktilen Geländeplan in Form einer Platte her- und vorgestellt hat, anwesend. Die Verantwortlichen nahmen die Fragen und Anregungen mit in ihre weiteren Planungen und Konzeptentwicklung mit auf.
Weitere interessierte Begleiter können sich beim BSV W Kreis Heilbronn in den nächsten Monaten melden um im Jahr 2019 an den Schulungen teilnehmen zu können.

Kontaktadresse:
Wolfgang Heiler Bezirksgruppenleiter
Tel.: 07062/ 6 50 53
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Treffen der ehrenamtlichen Begleiter

Treffen der ehrenamtlichen Begleiter

Hilfsmittel- und Weiterbildungsveranstaltung des BSV W Kreis Heilbronn

Am Freitag, 28. September 2018, veranstaltete der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V., Kreis Heilbronn, in der Volksbank Heilbronn eine Hilfsmittel- und Weiterbildungsveranstaltung.
Im Rahmen der Woche des Sehens 2018 wurde den Besuchern ein vielfältiges Programm angeboten.
Im Foyer standen ab 14:00 Uhr die Hilfsmittelausstatter der Firmen Reinecker und Pro tak für Beratung und Fragen der Interessierten bereit. Die Geräte konnten nicht nur angesehen, sondern auch selbst getestet werden.
Sabine Lütkens vom Sehwerk-Team informierte zum Bereich „“Mobilität“ und den nötigen Unterrichtseinheiten mit dem weißen Blindenlangstock, sowie das Erlernen von lebenspraktischen Fertigkeiten.
Selbstbetroffene des BSV W standen mit zahlreichen alltagstauglichen Hilfsmitteln, einem großen Broschürenangebot und jeder Menge Selbsterfahrung am eigenen Stand für die Besucher bereit.

Um 15:00 Uhr wurde im Abraham-Gumbel-Saal das Thema „Augengesundheit“ beleuchtet und zur Beteiligung an einem kleinen Augengymnastikprogramm animiert.
In ihrem Vortrag ging die Referentin darauf ein, was man selbst tun kann, um das Organ „Auge“ fit und gesund zu erhalten.
Im zweiten Gruppenangebot stellte der BSV in Zusammenarbeit mit dem Heilpraktiker für Psychotherapie, Thomas Krieger, den Inhalt und die Ausgestaltung einer zukünftigen Gesprächsgruppe mit dem Thema „Wie bewältige ich meine Sehbehinderung“, vor.
Diese Gesprächsgruppe soll Anfang 2019 aus der Taufe gehoben werden, sofern sich die Interessierten für die Gesprächsgruppe beim BSV W Kreis Heilbronn anmelden.
In beiden Gruppenangeboten übertraf das Besucherinteresse die Erwartungen der Veranstalter.

Weiterführende Informationen unter:
BSV W Kreis Heilbronn
Tel.: 07062/ 65053
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Woche des Sehens

Woche des Sehens

Die Bezirksgruppe Kreis Heilbronn war am Wochenende 27. und 28. Oktober 2018 bei der Ausstellung „50 plus“ in der Harmonie präsent.
Mit einem Ausstellungs- und Informationsstand wurden den Besuchern Hilfsmittel vorgeführt, Broschüren dargeboten und ein Sehtest angeboten. Für die 13 ehrenamtlichen Helfer herrschte an den beiden Tagen, bei vielen Kontakten und Gesprächen, rege Nachfrage.

Heiler BGL Kreis Heilbronn

Ausstellung 50 plus in Heilbronn

In großer Runde feierten die Mitglieder und Freunde am Samstag, 15. Dezember 2018 im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn den Jahresabschluss. Eingeladen waren auch die treuen Wegbegleiter und aktiven Helfer, die den Sehbehinderten und Blinden übers Jahr bei den verschiedenen Aktivitäten zur Seite stehen und Hilfestellung geben. Eingebettet wurden die Ehrungen der langjährigen Mitglieder in eine Feierstunde, die von der Familie Piatschek aus Bad Rappenau musikalisch umrahmt wurde. Es spielten die vier Kinder im Alter von sechs bis vierzehn Jahren am Klavier, Geige und Querflöte.
Pfarrer i. R. Paul Varga gab den Anwesenden einen geistlichen Impuls mit auf den Weg für die kommenden Festtage. Außerdem las er eine lustige Geschichte vor, wie ein kleiner Junge die Weihnachtsgeschichte interpretierte. In der Pause wurde das Tastmodell der Bundesgartenschau 2019, von Karl Ernst Hartmann, dem „Hersteller“ den Interessierten erklärt. Der Bezirksgruppenleiter freute sich über die große Anzahl der langjährigen Mitglieder, die geehrt wurden. Besonders gerne ehrte er den Kassier Alfons Kühner für seine 30-jährige Amtszeit.

Weihnachtsfeier 2018

BGL Wolfgang Heiler, Helga Pöge, H. Roll Begleitperson, Alfons Kühner, Franz Butscher, sitzend: Hanni Roll

Weihnachtsfeier 2018

Ehrung von Alfons Kühner

Die traditionelle Stadtführung in einer Landkreisgemeinde führte die Mitglieder der Bezirksgruppe in diesem Jahr am 3. Oktober nach Schwaigern.
Ein kurzer Fußweg von der Stadtbahnhaltestelle brachte die 22 Interessierten zum Rathaus. Nachdem die Führungshörgeräte ausgeteilt waren, übernahm die „Frau des Stadtschreibers“, in ihrer historischen Bekleidung das Regiment.
Ziel der Führung war die Stadtkirche, historische neu renovierte Wohnhäuser, der Hexenturm und ein Stück der ehemaligen Stadtmauer. Dort anschließend konnten wir Pflanzen vom Kräutergarten erraten, ertasten und den Duft genießen. Allzeit gab die Stadtführerin in ihren Ausführungen die Verbundenheit zum Adelsgeschlecht der Grafen von Neipperg zum Ausdruck, die noch immer im Schloss ihren Wohnsitz haben. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus „Zum Ochsen“, brachen wir zu einem kleinen Spaziergang auf. Dabei inspizierte die Gruppe die Bodenindikatoren am Bahnübergang und die Sehbehindertengerechte Übergänge am Kreisel. Im Vereinsraum des AMC, hatte Wolfgang Moser eingeheizt und eine Weinprobe vorbereitet.In gemütlicher Runde wurden 5 Weine der Weingärtner Schwaigern fachkundig vorgestellt und ausführlich über Fachbegriffe diskutiert.

Ilsfeld, den 6.10.18 Heiler BGL

Stadtführung Schwaigern

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e.V., Bezirksgruppe Kreis Heilbronn, startet im Januar eine Gesprächsgruppe zum Thema „Bewältigung meiner Seheinschränkung“.
Angesprochen sind Menschen, die von einer Seheinschränkung bedroht oder betroffen sind. Die Tatsache, vom Facharzt eine entsprechende Diagnose zu hören oder gar schon eine den Alltag beeinflussende Seheinschränkung zu bemerken, belastet die Betroffenen. Unkenntnis und fehlende qualifizierte Gesprächspartner verstärken die Ängste und führen zur Vereinsamung. In den Gruppentreffen sollen die Ängste angesprochen, mögliche Verhaltensregeln und Perspektiven vorgestellt werden.

Bei den Gruppentreffen soll unter fachkundiger Leitung des Heilpraktikers für Psychotherapie, Herrn Thomas Krieger, die Möglichkeit gegeben sein, sich auszutauschen. Im Jahr 2019 sind zwischen Januar und Mai vorerst 5 Termine in einem Gruppenraum im Stadtgebiet geplant. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 

Anmeldung und weitere Informationen unter BSV Heilbronn 07062/ 65053 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Gesprächsgruppe wird unterstützt durch die

Logo der Barmer

Das Ziel im Blick – Navigationsschulung

Unter diesem Motto fand am 12. Oktober 2017 im Rahmen der Woche des Sehens am Vormittag für 6 Sehbehinderte und Blinde eine Schulung statt. Im Heinrich-Fries-Haus in der Bahnhofstraße 13 in Heilbronn fanden sich um 9:00 Uhr die Interessierten ein und wurden vom Orientierungs-  und Mobilitätstrainer Ottmar Kappen vom Sehwerk in die Geheimnisse der Navigationsapps eingeführt. 
MyWayLite, ViaOpta Nav und die Google-Maps und Karten. Die kostenpflichtige  Blind-Square-App, die Kreuzungen oder interessante Ziele in der Umgebung ansagt, sowie die kostenfreie MyWayLite, mit der man Strecken zu einem Ziel aufzeichnen und immer wieder abrufen kann.  
Im zweiten Teil der Vormittagsschulung wurde eine praktische Übung in der näheren Umgebung durchgeführt. Sehr schnell wurde klar, dass das sichere GPS Signal für eine gute Ortung nötig ist und größere Abweichungen möglich sind. 
Zumindest ein Knochenleitkopfhörer ist nötig um die Ansagen exakt verstehen und verkehrssicher umsetzen zu können.

Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter sind am Nachmittag mit einem noch nicht serienreifen „intelligenten“ Rollator angerückt.
Er ist konzipiert für blinde oder sehbehinderte Menschen mit Gehbeeinträchtigung. Der Rollator ist ausgestattet mit Lasersensoren und einer Recheneinheit. Die Sensoren dienen der Positionsbestimmung, erkennen beim Abscannen der Umgebung Hindernisse und Gefahren. Info und Richtungsanweisungen bekommt der Nutzer über einen Vibrationsgürtel, den er um den Bauch trägt oder vibrierende Handgriffe.
Das System kann auch in einem zweiten Modus Pfade zu eingegebenen Zielen planen und den Nutzer unterwegs navigieren. Anwendungsbeispiele können sein:  
Flure im Krankenhaus oder Pflegeheim, Parks oder  auf Feldwegen, also in verkehrsfreien Räumen. 
Andreas Wachaja von der Uni Freiburg und Johannes Steinle vom Institut für angewandte Sozial- und Gesundheitsforschung (Ravensburg- Weingarten) betonen, dass die Rückmeldungen der Tester wichtig sind um das System einer Praxisreife zuzuführen.

Rollatortest

Test einer Navigations-App für Smartphones

Showdown-Spiel hält Einzug in Heilbronn

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Kreis Heilbronn stellte in der Frankenschau am 24. und 25. Oktober sein neues Spielgerät vor, das ein Zusammenspiel von blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen ermöglicht. In der zweitägigen Ausstellung in den Böllinger Höfen konnten sich interessierte Besucher an diesem speziellen Tischballspiel ausprobieren und einen Hauch von Inklusion verspüren. Unter Dunkelbrille spielten sehende Spieler gegen Blinde und hatten sichtlich Spaß, den Ball unter der Mittelbande und nicht wie beim Tischtennis über das Netz zu spielen. Showdown wird in Vereinen und im Ligabetrieb gespielt.

Bezirksgruppenleiter Heiler

Frankenschau 2015

Frankenschau 2015

In großer Runde feierten die Mitglieder und Freunde am Samstag, 16. Dezember 2017 im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn den Jahresabschluss.
Eingeladen waren auch die treuen Wegbegleiter und aktiven Helfer, die den Sehbehinderten und Blinden übers Jahr bei den verschiedenen Aktivitäten zur Seite stehen und Hilfestellung geben.
Eingebettet waren die Ehrungen der langjährigen Mitglieder in eine Feierstunde, die von der Familie Piatschek aus Bad Rappenau musikalisch umrahmt wurde. Es spielten die vier Kinder im Alter von fünf bis dreizehn Jahren am Klavier, Geige und Querflöte.
Diakon Bläsi gab den Anwesenden einen geistlichen Impuls mit auf den Weg für die kommenden Festtage.  Der Bezirksgruppenleiter freute sich über die große Anzahl der langjährigen Mitglieder die geehrt wurden.

Weihnachtsfeier

Im Bild von links nach rechts:
BGL Wolfgang Heiler, Tommi Heimpold (40), Ingrid Schäfer (30), Beate Bauer (30), Gerd Pfeiffer (25), Robert Stehle (45) mit Begleitperson, Angelika Moser (25), Renate Stolz (25);

Im Rahmen einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier trafen sich am Samstag, dem 17. Dezember Blinde, Sehbehinderte, ehrenamtliche Helfer sowie Begleitpersonen im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Die rund 80 Personen durften sich bei Kaffee und Kuchen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Pfarrer Koring bereicherte die Veranstaltung durch seine Denkanstöße. Musikalisch wurde die Weihnachtsfeier wieder durch das beliebte kleine Kammermusikensemble gestaltet. Der Bezirksgruppenleiter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Heilbronn, Wolfgang Heiler, freute sich über die Anwesenheit der Verbandsvorsitzenden Angelika Moser, einigen Stadträten, den Inklusionsbeauftragten von Stadt- und Landkreis Frau Richter und Frau Theves, Herrn Bauer vom Landratsamt  sowie der Bahnhofsmission, denen er für ihre wichtige Arbeit dankte. Höhepunkt dieser Feier war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Wegen ihrer Erkrankung konnten Frau Freitag Marianne für ihr 35-jähriges und Scheid Ewald für sein 30-jähriges Jubiläum, nicht persönlich geehrt werden. Wir wünschen den genannten Jubilaren rasche Genesung. Hilde Henke und Wolfgang Moog standen im Mittelpunkt für ihr 25-jähriges Jubiläum.

Weihnachtsfeier

Im Rahmen einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier trafen sich am Samstag, 19. Dezember, Blinde, Sehbehinderte, ehrenamtliche Helfer sowie Begleitpersonen im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Die rund 80 Personen durften sich bei Kaffee und Kuchen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Pfarrer Dehlinger bereicherte die Veranstaltung durch seine Denkanstöße. Musikalisch wurde die Weihnachtsfeier durch ein kleines Kammermusikensemble gestaltet. Es spielten Lucia Rinker, Johanna Kleine, Carolin Aßmann, Johannes Kuder und Markus Kleine.

Der Bezirksgruppenleiter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Heilbronn Wolfgang Heiler freute sich über die Anwesenheit der Verbandsvorsitzenden Angelika Moser, einigen Stadträten, der Sozialbürgermeisterin Frau Christner, Herrn Leist vom Landratsamt  sowie der Bahnhofsmission, denen er für ihre wichtige Arbeit dankte. Höhepunkt dieser Feier war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Wegen ihrer Erkrankung konnten Ruth Kreiser für ihr 55-jähriges, Doris Götz für ihr 40-jähriges und Reinhild Schade für ihr 25-jähriges Jubiläum nicht persönlich geehrt werden. Wir wünschen den genannten Jubilaren rasche Genesung. Für 30-jährige Mitgliedschaft stand im Mittelpunkt Margarete Uhl, Thomas Müller und Harald Lehmann für ihr 25-jähriges Jubiläum.

Weihnachtsfeier

Im Rahmen einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier trafen sich am Samstag den 13. Dezember Blinde, Sehbehinderte, ehrenamtliche Helfer sowie Begleitpersonen im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Die rund 80 Personen durften sich bei Kaffee und Kuchen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Pfarrer Pfeiffer aus der Augustinus Kirche bereicherte die Veranstaltung durch seine Denkanstöße. Er beleuchtete die Bedeutung von Engeln im Jahreskreis. Der wohl Bekannteste dürfte der Engel Aloisius sein. Musikalisch wurde die Weihnachtsfeier durch ein kleines Kammermusikensemble gestaltet. Es spielten Lucia Rinker, Paula Kleine, Johanna Kleine, Johannes Kuder und Markus Kleine. Der Bezirksgruppenleiter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Heilbronn Wolfgang Heiler freute sich über die Anwesenheit von Stadträten sowie der Bahnhofsmission, denen er für ihre wichtige Arbeit dankte. Erstmals waren zwei ehrenamtliche Mitarbeiter der Bahnhofsmission Mobil anwesend, die jeweils eine blinde Person begleiteten. Höhepunkt dieser Feier war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die teilweise über 50 Jahre den Verein angehören. Für sein 60-jähriges Jubiläum wurde der ehemalige Bezirksgruppenleiter Fritz Conte geehrt, der wegen seiner Geburtstagsfeier nicht anwesend war. Für 35-jährige Mitgliedschaft stand im Mittelpunkt Anna Kühne und Lore Gläser. Theresia Heimpold beging ihr 30-jähriges und Thomas Häussler sein 25-jähriges Jubiläum.

Weihnachtsfeier

Im Rahmen einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier trafen sich am Samstag den 14. Dezember Blinde, Sehbehinderte, ehrenamtliche Helfer sowie Begleitpersonen im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Die rund 70 Personen durften sich bei Kaffee und Kuchen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Pfarrer Koring aus der Nikolaikirche bereicherte die Veranstaltung durch seine Denkanstöße. Musikalisch wurde die Weihnachtsfeier durch ein kleines Kammermusikensemble gestaltet. Es spielten Lucia Rinker, Paula Kleine, Johanna Kleine, Johannes Kuder und Markus Kleine. Der Bezirksgruppenleiter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Heilbronn Wolfgang Heiler freute sich über die Anwesenheit von Verantwortlichen aus Stadt- und Landkreis sowie der Bahnhofsmission, denen er für ihre wichtige Arbeit dankte. Höhepunkt dieser Feier war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die teilweise über 50 Jahre den Verein angehören. Besonders herausgestellt wurde die 25-jährige Fördermitgliedschaft vom Kassier Alfons Kühner, der ein Doppeljubiläum zu feiern hatte.

Bild von links nach rechts:
Franz Butscher, Helga Pöge, Alfons Kühner, Dieter Probst, Wolfgang Heiler

Weihnachtsfeier

Die diesjährige Weihnachtsfeier der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn fand am 15.12.12 im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn statt. Dieses Jahr war zum ersten Mal das Angebot für einen ehrenamtlichen Fahrdienst und vor Beginn der Feier die Möglichkeit zur Einnahme eines Eintopfes in Anspruch genommen worden. Gefreut haben wir uns alle über den Besuch des Sozialbürgermeisters Herrn Mergel, sowie von Vertretern fast aller Fraktionen des Heilbronner Gemeinderates. Ebenfalls anwesend war Frau Schmukal als Vertreterin von der Sozialdezernentin des Landratsamtes. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung der ca. 80 anwesenden Personen von den Jungmusikern der Musikkapelle St. Martinus. Im zweiten Teil der Feier, nach den Worten von Diakon Baumgartner, wurden einige der Jubilare geehrt.

Mit den besten Hoffnungen und Wünschen verabschiedeten wir uns ins neue Jahr 2013!
Der Dank für all die ehrenamtliche Arbeit im Jahr 2012 wurde an die Mitglieder, Begleitpersonen und ehrenamtlichen Helfer ausgesprochen.

Bezirksgruppenleiter 
Wolfgang Heiler

Foto von links nach rechts:
Bezirksgruppenleiter Wolfgang Heiler, Beate Bauer 25 Jahre, Stefan Dittrich 25 Jahre, Robert Stehle 40 Jahre Jubiläum

Weihnachtsfeier

Pünktlich zum Frühlingsbeginn trafen sich zehn wanderlustige Blinde und Sehbehinderte mit ihren Begleitpersonen. Der gemeinsame Treffpunkt war in Abstatt am Rathaus. Wanderführer Fritz Ziegler führte die Gruppe über die Felder nach Wüstenhausen. Weiter ging es nach Untergruppenbach mit einer kurzen Unterbrechung, die für interessante Erläuterungen zum Getriebehersteller „Magna“ genutzt wurde. Fürs leibliche Wohl wurde im Gasthaus „Ochsen“ eine Pause eingelegt. Am Nachmittag wanderte ein Teil der Gruppe über den Hardhof nach Abstatt zurück.

WH

Start in die Wandersaison

Bei angenehmen Temperaturen fand am Samstag, 11. März, eine erste Wanderung der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Württemberg statt. Gegen 9:30 Uhr traf sich die Gruppe am Bahnhof Heilbronn um gemeinsam bis zum Pfühlpark zu fahren. Von dort aus führte der Weg durch den Pfühlpark, das Wohngebiet in die Gartenanlage und schließlich in die Weinberge. Stetig ansteigend erreichten alle den sogenannten „Sattel“ über die B 39 um in nordwestlicher Richtung weiterzuwandern. Gegen 12:00 Uhr kehrte die Gruppe bei der Gastronomie am Wartberg ein und machten eine Rast. Am Nachmittag genossen alle bei herrlichem Sonnenschein die reine Luft und die angenehmen Temperaturen und machten sich wieder auf den Heimweg.

Diese Wanderung machte Lust auf mehr und auf eine neue Wandersaison 2017!

Zum Start in die zweite Hälfte des Jahres nach der Sommerpause trafen wir uns in der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn zur bereits sechsten Wanderung im laufenden Jahr. 
11 Wanderer standen am Heilbronner Bahnhof und fuhren mit dem Linienbus nach Untergruppenbach. Von dort aus wanderten wir bei bereits sehr sommerlichen Temperaturen die 2-stündige Strecke zu unserem Gartenlokal nach Flein. Die restlichen 18 Mitglieder trafen gegen 12:00 Uhr mit dem Stadtbus zur gemeinsamen Mittagsrast ein. Danach stellte der Bezirksgruppenleiter das restliche Jahresprogramm vor. Immer auf der Suche nach Schatten stand anschließend das gemütliche Beisammensein im Mittelpunkt.

Wandern Neckarsteig

Wandern Neckarsteig

Wanderung Oberstenfeld

Wanderung Oberstenfeld

Wanderung Oberstenfeld

Wanderung Oberstenfeld

Warten am Bahnhof

gemütliche Runde

gemütliche Runde

kleine Pause

Artikel aus der "Heilbronner Stimme" vom 2. Oktober 2009:

Blindes Vertrauen auf 2500 Metern Höhe

VERWALLGEBIET: In den Alpen finden auch Sehbehinderte mit Hilfe von Begleitern einen sicheren Tritt
Von Gerhard Schwinghammer

Sie haben Landschaft gefühlt, Gebirgswege erkundet, Seen und Bäche gehört, Energie gespürt, Berge geschmeckt und Hüttenzauber erlebt: Die sechs Frauen und Männer sind blind oder schwerstsehbehindert. Sie sind von 1051 Metern Meereshöhe auf 2500 Meter gewandert. Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Wanderung hatte Wolfgang Heiler. Der 45-Jährige ist Vorsitzender der Bezirksgruppe Heilbronn im Blinden- und Sehbehindertenverband Ost-Baden-Württemberg (BSVOBW). 2009 besteht seine Organisation 100 Jahre. Zu diesem Anlass hatte er die Wanderung vorgeschlagen. Die Sektion Heilbronn des Deutschen Alpenvereins hat zu den persönlichen Begleitern drei bergerfahrene Hüttenprofis gestellt.

Wanderkugeln helfen: Nach der Übernachtung im familiären Hotel Sonne im Dorfkern von Gaschurn- Partenen geht die dreizehnköpfige Gruppe am anderen Morgen von Partenen (1051) auf bequemen Wegen durchs Hochtal Ganifer (1443 m) und dann über die Baumgrenze zur Verbella Alpe (1938m). Zwei kleine Kugeln an einem sieben Zentimeter kurzen Strick sind die Verbindung zwischen Max Wilhelm und seinem sehenden Begleiter Wolfgang Moser aus Schwaigern. Zwischen Mittel- und Ringfinger geklemmt, erleichtern die Wunderkugeln die Wanderung. Ein sanftes Ziehen steuert Bewegungsabläufe. Für einfachere Wegstrecken stellt der dünne Blindenstock quasi als eine „lange Leine“ die Verbindung her. Nur drei Stunden waren für die ersten 900 Höhenmeter notwendig. Exakt die Zeit, die auf den amtlichen Wegeschildern ausgewiesen ist. Die Begleiter staunen. Der blinde Michael Scharch aus Heilbronn, der mit seiner sehbehinderten Frau Dorothee dabei ist, sagt: „Der Aufstieg war schön und angenehm.“ Nach der kräftigenden Jause an der Verbella-Alpe geht es auf die nächsten 400 Höhenmeter. Ankunft auf der Neuen Heilbronner Hütte in 2320 Metern Höhe – schon wieder eine neue Welt. Treppen, Türen, Möbel stehen anders als daheim. Michael Scharch ertastet mit dem Stock einen Grundriss des Hauses. Spät am Abend spielen Unterhaltungsprofi Paul aus Mathon und sein neuer blinder Freund Max, für den Hüttenwirt Fredi Immler ein Akkordeon findet, flotte Duette. Es wird getanzt. Bei der Wanderung in der Bergwelt des Verwallgebietes werden am dritten Tag neue Grenzen erprobt. Es geht noch einmal über 250 Höhenmeter aufwärts. Hier ist alles drin: Steigungen, schmale Wege, Geröll, Schnee, Wasser, Gefälle. Volle Konzentration ist verlangt. Die Schneefelder sind eine zusätzliche Erschwernis. Alle sind hochkonzentriert. Saisonende 4. Oktober Trifft der blinde Wanderer den nächsten Stein, findet er den sicheren Tritt? Michael Scharch beruhigt die DAV-Begleiter Volker Nowacki und Karl Heiß auf seine Art: „Ich werde irgendwo hintreten, wo Ihr nicht hintreten würdet. Sagt nichts, wenn es nicht wirklich gefährlich wird.“ Abstieg von der Neuen Heilbronner Hütte. Am 4. Oktober endet hier die Saison. Auf dem Heimweg gibt es auf dem Silvretta-Stausee noch eine Boots-Rundfahrt vorbei an rauschenden Bergbächen. Beate Bauer aus Heilbronn nach vier Tagen Bergerlebnis: „Ich bin sehr froh, dass ich es gemacht habe.“ Wolfgang Heiler ergänzt: „Es war ein Genuss, diese Bergstrecken zu laufen und die Grenzen zu erleben – und das in dieser Höhe, in fremder und so malerischer Umgebung.“ Er wird 2010 wieder auf die Hütte wandern. Sein Sohn Markus (19) wird das Erlebte in ein Projekt für den Religionsunterricht münden lassen.

Tandemwochenende der Bezirksgruppe Heilbronn vom 6. – 8. Juli

Am Freitagnachmittag trafen sich die Tandempiloten und Mitfahrer der Bezirksgruppe Heilbronn zu einer Vorbereitungsschulung.  In theoretischen Hinweisen und praktischen Übungen wurde auf den Bedarf für Sehbehinderte und Blinde geschult. 5 Tandems und 3 Einzelräder wurden entsprechend der persönlichen Bedürfnisse eingestellt und technisch geprüft. Die 13 Teilnehmer fuhren am Samstag früh zum Hauptbahnhof Heilbronn, wo die Piloten die Tandems über die Treppen tragen mussten. Ab dem Bahnhof Würzburg radelte die Gruppe am Main entlang um den Fluss abwärts zu fahren. Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendblauem Himmel führte der Radweg an Wiesen, Felder und kleineren Ortschaften vorbei.
Nach mehreren wohlverdienten Pausen erreichten die Radler das Etappenziel: die Stadt Rothenfels (die kleinste Stadt Bayerns). Nach bisher gefahrenen 75 km traten erste "Sitzprobleme" bei den meisten Radlern auf. Die zweite Tagesfahrt bescherte weiterhin strahlenden Sonnenschein - ohne eine Wolke am Himmel. Der Weg führte direkt am Fluss entlang, an kleinen Winzerdörfern vorbei zur Stadt Wertheim. Von nun an zeigte die Tauber den Weg zur Mittagsrast im Kloster Bronnbach. Der Tachostand eines Piloten zählte stolze 76 km - und die ganze Radlergruppe war froh, in Lauda wieder in den Zug nach Heilbronn einsteigen zu dürfen.
Jeder fühlte sich in den Tagen in der Gruppe wohl und wurde mit seinen Fachkenntnissen geschätzt und gefragt.

Wolfgang Heiler
Bezirksgruppe Kreis Heilbronn

Gruppenfoto Tandemteams

Frühmorgens am 1. Juliwochenende trafen sich die Tandemfahrer der Bezirksgruppe Heilbronn. 6 Tandems und 1 Einzelrad wurden entsprechend gerichtet. Die 13 Teilnehmer fuhren zum Hauptbahnhof Heilbronn, wo die erste körperliche Anstrengung auf die Piloten wartete - das Tandemtragen Treppauf und Treppab. Der Zug brachte die Gruppe nach Würzburg, um von dort aus mit der Frankenbahn nach Bamberg zu fahren.  
Kurz nach Bamberg radelten wir am Main-Donau-Kanal entlang, diesen überquerend, um auf der linken Mainuferseite den Fluss abwärts zu fahren. Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendblauem Himmel führte uns der Radweg an Wiesen, Feldern und kleineren Ortschaften vorbei. Obwohl wir uns hier im fränkischen Bierland befanden, mussten wir Biergärten und kleine Privatbrauereien links liegen lassen. 
Zwischen Sand und Hassfurt wechselten wir die Mainseite und radelten ab hier ins fränkische Weinland. Nach einer wohlverdienten Pause in Hassfurt führte uns der Main-Radweg auf Schweinfurt zu. Auf der gesamten Strecke begegneten uns vielerlei Festivitäten, einschließlich Hochzeit und Trachtenkapelle. Von den vielen Kirchen und Kleinoden am Wegesrand haben wir  eine Wallfahrtskirche, die von Balthasar Neumann ausgestaltet worden ist, besichtigt. Nach bisher gefahrenen 70 km traten erste "Sitzprobleme" bei den meisten Radlern auf. Nur noch ca. 15 km strampelten wir bis zu unserem Tagesziel Wippfeld. Dort stärkten wir uns bei einem  ausgiebigen Abendessen im Quartier und einige Nimmermüde besuchten noch das dortige Fischerfest.

Nach einer erholsamen Nacht für alle Muskeln und einem guten Frühstück begann die zweite Tagesfahrt gleich mit einer Fährfahrt über den Main auf die linke Mainseite. Das Wetter bescherte uns weiterhin strahlenden Sonnenschein - ohne eine Wolke am Himmel. Wir radelten auf unserem Weg mal direkt am Fluss entlang, mal an kleinen Winzerdörfer vorbei. Und wieder lockte in jedem 2. Ort ein Weinfest! Wir schoben teilweise unsere Räder durch die frohgelaunten Festbesucher, welche uns mit Kapellenunterstützung weinselige Lieder vortrugen. In Ochsenfurt zählten wir sogar 5 Kapellen. So beschwingt wechselten wir hier auf  die rechte Mainseite. So legten wir unsere letzten 26 km des Radweges nach Würzburg zurück. Nicht unerwähnt bleiben sollen die reizenden Fachwerkstädtchen wie Sommerhausen und Randersacker.
Der Tachostand eines Piloten zeigte auch heute stolze 87 km - und die ganze Radlergruppe war froh, in Würzburg wieder in den Zug nach Heilbronn einsteigen zu dürfen.
Als Fazit können wir allen Nachahmern  diese Strecke am Main entlang einfach nur weiterempfehlen!

Dorothee und Michael Scharch
Bezirksgruppe Kreis Heilbronn

Gruppenfoto Tandemteams

Am Samstag, 4. März, fanden sich ehrenamtliche Piloten, Sehbehinderte und Blinde zum Großputz der vereinseigenen Tandemräder in der Ludwigsburger Straße 2 in Böckingen ein. Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Winterschmutz von den Rädern poliert und die Außenanlagen gereinigt. Als Belohnung unternahm die Gruppe anschließend eine Radtour nach Gundelsheim.
Am ersten Samstag im Monat werden Ausfahrten durchgeführt. Piloten und Mitfahrer sind jederzeit herzlich willkommen.

Tandemputz

Dieses Jahr sollte die 2-tägige Tandemtour vom 9. bis 10. Juli die Teilnehmer an den schönen Main führen. Leider wurden unsere Planungen durch die Wetterkapriolen durchkreuzt. Die gebuchte Unterkunft wurde von einer Überflutung heimgesucht und stand für uns nicht mehr zur Verfügung. Wir haben uns entschlossen, deshalb dieses Jahr an 2 Tagen Einzeltagestouren im Kreis Heilbronn anzubieten und auf regionale Radwegesperrungen zu reagieren.
Die Touren führten uns in den südwestlichen Landkreis Heilbronn (Leingarten, Schwaigern,  Stetten, Niederhofen –Weidenparcours – und zurück) und  in den benachbarten  Kreis Ludwigsburg (Brackenheim, Botenheim, Tripsdrill, Michaelsberg, Rennweg, und zurück: 86 km). Wiederum waren es sehr schöne gelungene Touren mit viel Zeit für Natur, Sehenswürdigkeiten und Erläuterungen durch die Piloten. Wir möchten es nicht versäumen uns an dieser Stelle sehr herzlich bei den Piloten für ihre Bereitschaft und Einsatz zu bedanken. Pannenfrei waren es damit bereits 7 Tagestouren der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn im laufenden Jahr in verschiedenen Besetzungen.

Am 11. Juli trafen sich sechs Tandemteams in Heilbronn, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Stuttgart und Rottweil nach Schwenningen/Neckar zu fahren. Da die zwölf Personen und sechs Tandems in der Bahn zum letzten Teilstück keinen Platz mehr fanden, entschloss man sich kurzfristig, von Rottweil aus den Neckar abwärts zu fahren.

Die sehbehinderten und blinden Mitfahrer aus dem Großraum Heilbronn und ihre sechs ehrenamtlichen Piloten genossen bei zwar hohen Temperaturen aber genügend Fahrtluft die Fahrstrecke über Oberndorf, Horb, Rottenburg bis nach Wurmlingen, um dort Quartier zu beziehen. Bei einem gemeinsamen Abendessen kam der gemütliche Teil des Tages nicht zu kurz. Am nächsten Tag setzten alle fit und froh gelaunt die Tandemtour nach einem ausgiebigen Frühstück fort.

Der Weg führte über Tübingen, Nürtingen und Esslingen nach Stuttgart zum Hauptbahnhof. Ohne Pannen und Stürze konnte man das Ziel der Tour zwar müde aber glücklich erreichen. Mit der Bahn erfolgte die Rückkehr nach Heilbronn. An dieser Stelle möchten wir uns bei den Piloten sehr herzlich bedanken, die auch gerne Hilfeleistung abseits des Rades geleistet haben. Besonderen Dank gilt dem Blinden- und Sehbehindertenverband Kreis Heilbronn, der die Tandemräder seinen Mitgliedern zur Verfügung gestellt hat.

Markus Heiler Pilot

Gruppenfoto Tandemteam

Tandemgruppe des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Heilbronn startet in neue Saison

Am Donnerstag, 26. Februar, trafen sich Piloten und Mitfahrer zur Frühjahrsversammlung im Hotel Urban, „Der Götz“ um über die anstehenden Ausfahrten zu sprechen. Höhepunkt wird im Juli dieses Jahres eine 2-tägige Tour am Neckar entlang sein.

BG-Leiter Wolfgang Heiler stellte mit Bedauern fest, dass sein Pilotenpool schrumpft und er wünschte Vorschläge zur Anwerbung neuer Piloten und sehbehinderter Mitfahrer. Tandemräder stellt die Gruppe zur Verfügung. Bei der monatlichen Ausfahrt begleiten sehende Piloten den sehbehinderten Mitfahrer. Interessierte Radler, die sich als Piloten melden möchten, können sich unter 07062/ 65053 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! informieren.

5 der 12 Piloten stehen wie folgt:

1. Reihe: Dietrich Schäfer, Joachim Riedel
2. Reihe: Volker Nowacki, Roland Weidner
3. Reihe: Werner Kirschner,

Foto der Tandempiloten

Auch im Jahr 2014 bot die Bezirksgruppe Kreis Heilbronn wieder eine Fluss-Tandemtour an. Dieses Jahr war der Abschnitt der Jagst von Crailsheim bis Jagstfeld(Mündung) an der Reihe. Mit dem Regionalzug fuhr die Gruppe von Heilbronn nach Crailsheim. Nach einem „Start-Kaffee“ startete die 75 km lange Tagestour nach Krautheim. Vorbei an malerischer Landschaft und den typischen Weilern am Wegesrand schlängelten sich die ersten Kilometer der Etappe noch etwas entfernt vom Flusslauf der Jagst in Richtung Kirchberg/Jagst. Eine erste Pause nach gut 20 km ermöglichte es uns, die Schlossanlage des ehemaligen Residenzschlosses der Fürsten von Hohenlohe-Kirchberg zu begutachten. Wir ließen eine Hochzeitsgesellschaft hinter uns und nahmen tolle Eindrücke von der 1240 erbauten Anlage mit. Auf der Hohenloher Ebene mit spektakulärer Aussicht näherte sich der Tandemtross langsam aber sicher der Ruine Leofels und der damit verbundenen Abfahrt ins Jagsttal. Bauarbeiten an der Ruine veranlassten uns die schnelle Abfahrt von knapp 100 Höhenmetern und zwei Kehren vorzeitig zu bewältigen. Der Blick auf diesen Einstieg ins Jagsttal war aller Mühe wert. Bei strahlendem Sonnenschein waren dann die weiteren 55 km bis Krautheim eine traumhafte Komposition von naturbelassenen Flussauen und verschlafenen Dörfern. In Krautheim angekommen, bezog die 6 köpfige Gruppe ihr Quartier und verabredete sich zum Abendessen im „Bahnhöfle“. Danach genoss jeder die Stille und Ruhe bei einem Schlummergetränk.

Der zweite Tourtag stand wiederum unter einem guten Stern. Kein Regenguss und keine Panne sollte uns prüfen. Nach kurzer Fahrzeit stoppten wir im Kloster Schöntal und wurden exklusiv durch die sehr schön renovierten Gebäude geführt. Weiter kamen wir bei der Heimreise durch die Götzenstadt Jagsthausen und Widdern. Hier war abermals die Trasse der bis 1988 in Betrieb gewesenen Schmalspurbahn im Jagsttal zu sehen. Am Ortseingang von Möckmühl kamen bei einer kurzen Rast die Piloten dazu, die bisher gewonnen Eindrücke an Ihre Mitfahrer weiterzugeben. Die anschließenden weiten Bögen der Jagst schraubten die Streckenlänge in die Höhe und waren eine schöne Abwechslung, um die Tour langsam ausrollen zu lassen.

Gegen Abend kamen wir nach 73 km mit sehr vielen Erlebnissen und Begegnungen wohlbehalten im Radquartier an. Dankbar für das gute Wetter, die stets bemühten Piloten die Eindrücke mit Worten wiederzugeben und die pannenfreie Fahrt verabschiedeten sich die Mitfahrer von ihren Radengeln.

Der Wunsch die nächste mehrtägige Tandemtour wieder anzubieten soll uns auch im Jahr 2015 wieder zusammenbringen.

Gruppenfoto Tandemteams