Bundesgartenschau Heilbronn mit ehrenamtlichen Begleitern erleben

Sehbehinderte und Blinde können sich während der Bundesgartenschau in Heilbronn vom 17. April bis 6. Oktober 2019 durch Ehrenamtliche begleiten lassen.
Die Kooperation zwischen der Buga HN – dem BSVW, BG HN, – der Bahn-hofsmission macht es möglich. Sehbehinderte und Blinde können sich nach Anmeldung und einer Terminbestätigung durch den Blinden- und Sehbehin-dertenverband Württemberg e.V. Heilbronn auf einen erlebnisreichen und entspannten Tag auf der Gartenausstellung freuen. Der BSVW wird an drei Terminen die Ehrenamtlichen schulen und sie in die Grundbedürfnisse von Sehbehinderten und Blinden einweisen.
Die ehrenamtlichen Begleiter holen die angemeldete Person am vereinbarten Treffpunkt ab. Dies kann der Hauptbahnhof HN, der Parkplatz am „Wohlgele-ge“ oder eine Haltestelle des ÖPNV in Heilbronn, rund um das Bugagelände sein.
Das Gelände kann am Eingang am Tastmodell erfasst und eine mögliche Laufstrecke auf der 40 Hektar großen Ausstellung besprochen werden. Die Begleiter führen eine eins zu eins Begleitung, maximal eine eins zu zwei Be-gleitung durch, wobei die zweite Person selbständig gehen sollte.
Die Begleitungsdauer wird bereits bei der Anmeldung vereinbart. Ebenso die Rückreisemodalitäten.
Die Gesamtorganisation und der Begleitservice sind kostenlos. Spenden wer-den vom BSVW, BG Heilbronn, dankbar angenommen.
Während dem Aufenthalt auf dem Bugagelände ist die Begleitperson „Gast“ des sehbehinderten oder blinden Besuchers. Mit dem Merkzeichen „B“, im Schwerbehindertenausweis, das für eine ständige Begleitung steht, hat die ehrenamtliche Begleitperson freien Eintritt zum Bugagelände.
Weitere Informationen erhält der interessierte Besucher unter:
www.buga2019.de

Eine Anmeldung ist ab dem 1. März 2019 möglich, unter:

Tourist-Information Heilbronn Marketing GMBH
Kaiserstraße 17
Tel. 07131 562270
Fax 07131 563349
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(Hier können auch Gruppenführungen gebucht werden.)

Oder direkt beim Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V.
Bezirksgruppe Kreis Heilbronn:
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Die Bahnhofsmission Heilbronn leistet auf dem Bahnhofsgelände Heilbronn für Reisende Unterstützung. Sie ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 07131 68330 erreichbar.

Die engagierten ehrenamtlichen Begleiter, der Blinden- und Sehbehinderten-verband Württemberg e. V. Kreis Heilbronn, sowie die Kooperationspartner freuen sich auf eine rege Nachfrage des Services und wünschen allen einen entspannten erlebnisreichen Aufenthalt in der Universitätsstadt Heilbronn, der Bundesgartenschau und der Experimenta Heilbronn, Deutschlands größtes Science-Center!

Ihr Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V.
Bezirksgruppe Kreis Heilbronn, Wolfgang Heiler
Heilbronn, Januar 2019

Barrierefrei unterwegs auf der BUGA Heilbronn

– BUGA ist Aktionspartner Barrierefreies Reisen der CMT
Wenn am 17. April die Bundesgartenschau in Heilbronn beginnt, sind auch Menschen mit Handicap herzlich willkommen. Die Themenfelder „Inklusion und Barrierefreiheit“ begleiteten die Planungen für das 173 Tage lange Gartenevent von Anfang an, so dass sich das Gelände als barrierefreies Ausflugsziel präsentiert. An den Eingängen „Wohlgelegen“ und Innenstadt können Rollstühle (auch elektrische) ausgeliehen werden, Rollatoren und auch Bollerwagen.

Eigene Projektstelle
„Wir legen großen Wert darauf, dass Menschen mit Behinderung genauso wie Menschen ohne Behinderung die Vielfalt unserer BUGA entdecken und genie-ßen können. Wir möchten, dass sie auch teilhaben können und ermöglichen es Menschen mit Behinderungen bei uns zu arbeiten“, sagte Hanspeter Faas, Geschäftsführer der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH. Die BUGA Heilbronn 2019 GmbH hat eigens eine Projektstelle zur Betreuung und Um-setzung der Themen rund um Inklusion und Barrierefreiheit geschaffen und mit einem Diplom-Sozialpädagogen besetzt. Dieser kümmert sich um die speziellen Belange von Menschen mit Handicap und arbeitet dabei eng mit der Inklusionsbeauftragten der Stadt Heilbronn, mit Behindertenverbänden sowie Vereinen und Trägern verschiedener Einrichtungen aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn zusammen.
Parkplätze und ebene Wege
Barrierefreiheit auf der BUGA fängt damit an, dass in direkter Nähe zum Eingang Wohlgelegen Parkplätze für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen. An den Kassen befinden sich abgesenkte Schalter, die Rollstuhlfahrer bequem anfahren können. Taktile Lagepläne an den Eingängen erleichtern Menschen mit Sehbehinderung die Orientierung auf dem Gelände. In der Gastronomie stehen Theken und Tische zur Verfügung, die sich in der Höhe anpassen lassen und auch unterfahren werden können. Barrierefreie Toiletten sind an allen WC-Standorten vorhanden.
Wer mit Rollstuhl oder Rollator die BUGA kennenlernen möchte, kann das einfach tun. Die meisten Wege auf dem Gelände sind eben. Um zum höher gelegenen Hafenpark zu gelangen, von wo aus man einen wunderbaren Überblick über das Gelände mit seinen Seen und den Gartenkabinetten hat, können Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollator einen eigens angelegten Weg nutzen, der für sie leichter zu bewältigen ist als die Hauptwege. Auch die wenigen Treppen, die auf dem Gelände eingebaut sind, können bequem umfahren werden.
Barrierefrei zugänglich ist auch der Fruchtschuppen, eine ehemalige Stück-guthalle der Bahn, wo die beliebten Blumenschauen zu sehen sind, die sich jede Woche zu einem anderen floralen Thema präsentieren. Auch verschiedene gastronomische Angebote sind dort untergebracht. Die Wege zu den Gartenkabinetten im Zwischenland sind ebenfalls barrierefrei ausgebaut. Dort gibt es Themenwelten zu Bienen, dem Heilbronner Salz, alten Obstsorten oder Heilkräutern zu entdecken. Die benachbarten Schaugärten, wo sich die Besucher gerne Anregungen für ihren eigenen Garten zuhause holen können, sind ebenfalls barrierefrei.

Aufmerksamkeitsfelder am Holzsteg
Zwei Seen sind inmitten des BUGA-Geländes neu angelegt. Der Holzsteg am Karlssee sowie das Holzdeck am Floßhafen sind mit Aufmerksamkeitsfeldern bestückt, Noppen aus Metall, die vor der Absturzkante warnen. Randbereiche zum Wasser sind aufsteigend abgeschrägt. Sie sind ein klarer Hinweis, dass hier erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist.
Neben dem gärtnerischen Erlebnis mit Blumen, Pflanzen und viel Grün begleitet die BUGA ein umfassendes Programm mit 5000 Veranstaltungen, die sämtlich im Eintrittspreis enthalten sind. Sie finden an verschiedenen Orten im Gelände mit ausreichend Platz für Rollstühle und Rollatoren statt, ob an der Sparkassen-Bühne, dem größten überdachten Veranstaltungsort, oder am Weg vor der Fährbühne, die als Besonderheit auf dem Neckar liegt, während das Publikum vom Ufer aus zuschauen kann.

Inklusives Wohnen und Arbeiten auf der BUGA
Zur BUGA Heilbronn gehört erstmals eine ins Gelände integrierte Stadtausstellung, die den ersten Bauabschnitt eines neuen Stadtquartiers markiert und deren Wohnungen bereits bezogen sind. Verschiedene inklusive Wohn- und Betreuungsprojekte sind dort bereits realisiert. Das von der evangelischen Stiftung Lichtenstern für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung betriebene Café „Samocca“ in der Stadtausstellung, bewirtschaften Menschen mit und ohne Behinderung. Während der BUGA ist in einem der Gebäude eine barrierefreie Musterwohnung eingerichtet, die Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtern helfen.

Anreise und Parken

Anreise mit PKW und Reisebus
Ohne Navi: Das örtliche Parkleitsystem der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 ist an unserem Logo gut zu erkennen und lotst Sie auf Ihrer Anreise von den Autobahnen, Bundesstraßen und weiteren Zubringern bis zu einem verfügbaren Parkplatz.

Von Süden: Über die Autobahn A81 an der AS 11 Heilbronn / Untergruppen-bach, dann auf die Stuttgarter Straße (L1111) Richtung Heilbronn oder über die Bundesstraße B27 und weiter geradeaus auf der Neckartalstraße.
Von Nordwesten: Über die Autobahn A6 an der AS 36 Heilbronn / Unterei-sesheim und auf die Neckartalstraße Richtung Süden (rechts) abbiegen Von Osten und Nordosten: Über die Autobahn A6 an der AS 37 Heilbronn / Neckarsulm, dann auf die B27 Richtung Heilbronn

Navigierbare Adressen zu den Parkplätzen: Wir empfehlen keine Navigation zu den Parkplätzen, da sich das Parkleitsystem der Parkplatzbefüllung anpasst. Folgende Adressen können jedoch verwendet werden, um den Weg nach Heilbronn zu finden:
- Anreise von Süden, Südwesten, Südosten, Westen: Theresienstraße, 74072 Heilbronn (49.139747, 9.203494)
- Anreise von Norden, Nordwesten, Osten, Westen: Wohlgelegen, 74076 Heilbronn (49.158803, 9.210378)
Kostenlose Busparkplätze befinden sich am nördlichen Eingang Wohlgelegen.
Während der BUGA werden die Bauarbeiten auf der A6 zwischen der Anschlussstelle Wiesloch-Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg ruhen. Der Abschnitt wird in beide Richtungen durchgehend 3-spurig befahrbar sein.

Adressen der Eingänge:
- Eingang Innenstadt: Kranenstraße 20, 74072 Heilbronn (49.158803, 9.210378)
- Eingang Campuspark: Mannheimer Straße 36, 74076 Heilbronn (49.148333, 9.212536)
- Eingang Wohlgelegen: Im Zukunftspark 22, 74076 Heilbronn (49.156141, 9.208272)

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- Reisen Sie mit der Bahn an, steigen Sie am Hauptbahnhof Heilbronn aus. Von dort können Sie entweder zu Fuß (ca. 800 m, 6 Minuten) gehen oder mit der Stadtbahn oder dem Stadtbus eine Station fahren (Stadtbahnlinien S4, S41, S42 und den Buslinien 1, 5, 8, 10, 13, 51, 61, 62, 64 (Haltestelle Neckarturm/ Kurt-Schumacher-Platz)). Bitte orientieren Sie sich an den Schildern zur Bundesgartenschau.
- Sind Sie mit der Stadtbahn unterwegs, steigen Sie an der Haltestelle Neckarturm/ Kurt-Schumacher-Platz aus. Dort befindet sich in unmittelbarer Nähe (ca. 100 m) der Eingang Innenstadt.
- Mit den Regionalbuslinien 631, 641, 642, 644, 645, 651, 660, 661, 662 und 683 ist der Eingang Innenstadt von den Haltestellen Hauptbahnhof, Rathaus und Wollhausplatz (620) aus erreichbar. Den Eingang Campuspark (Halte-stellen Europaplatz Ost und Süd) fährt die Regionalbuslinie 683 an.

Kostenfreie Fahrt mit dem BUGA-Ticket
Tageskartenbesitzer, Schulklassen und Kindergartengruppen fahren am Tag ihres Besuches der Bundesgartenschau Heilbronn kostenfrei. Zeigen Sie ein-fach bei der Nutzung des HNV oder des Kreisverkehr Schwäbisch-Hall Ihre BUGA-Eintrittskarte vor. Dauerkartenbesitzer erhalten 50 Prozent Nachlass auf Einzelfahrten im Netz des HNVs. Hierzu lösen Sie statt einem Ticket für Erwachsene ganz einfach einen Kinderfahrschein.

Anreise mit dem Fahrrad
Die Bundesgartenschau ist mit dem Rad aus verschiedenen Richtungen gut zu erreichen. Es stehen an allen drei Eingängen Abstellmöglichkeiten zur Verfü-gung. Die Hauptradwege werden für die BUGA mit zusätzlichen Wegweisern beschildert.
Folgende Fernradwege führen über Heilbronn:
- Kraichgau-Hohenlohe-Radweg
- Alb-Neckar-Radweg
- Neckartal-Radweg

Adressen der Eingänge (Abstellplätze sind vor Ort ausgeschildert):
- Eingang Innenstadt: Kranenstraße 20, 74072 Heilbronn (49.158803, 9.210378)
- Eingang Campuspark: Mannheimer Straße 36, 74076 Heilbronn (49.148333, 9.212536)
- Eingang Wohlgelegen: Im Zukunftspark 22, 74076 Heilbronn (49.156141, 9.208272)

Anreise mit dem Wohnmobil oder Camping-Bus
Wohnmobilstellplätze mit BUGA-Anschluss finden Sie auf der Webseite heil-bronnerland.de
Auf die BUGA fahren und außergewöhnlich übernachten, z.B. in einem Wein-fass oder im Baumhaus. Beim "Glamping" verbindet sich der Komfort eines Hotels mit der Naturverbundenheit des Campings: Infos über Glamping & außergewöhnliche Unterkünfte

Veranstaltungen auf der BUGA HN 2019 (Auswahl)

• Reinhold Beckmann mit Band 20. April 2019
• Jeff Cascaro 27. April 2019
• Tanz in den Mai / Münchner Zwietracht 30. April 2019
• Tag der Vielfalt (Inklusion) 05. Mai 2019
• Sweet Soul Music 01. Mai 2019
• Chorfest Schwäbischer Chorverband 30. Mai bis 02. Juni 2019
• Like Snow, Bollmer und andere 08. Juni 2019
• Premiere Mozart-Oper „La finta giardiniera“ 09. Juni 2019
• Lotte 10. Juni 2019
• Cris Cosmo 19. Juni 2019
• Mittsommerkonzert des Württ. Kammerorchesters 21. Juni 2019
• Stefanie Hertel mit Dirndl Rock Band 22. Juni 2019
• SWR1 Pop & Poesie 27. Juni 2019
• SWR4 Schlagerparty 12. Juli 2019
• Landeskinderturnfest 19. bis 21. Juli 2019
• Musical Hair 23. Juli 2019
• Nils Landgren und Funk Unit 27. Juli 2019
• SWR Big Band mit Max Mutzke 10. August 2019
• Jimi Hendrix Tribute mit Randy Hansen 15. August 2019
• Woodstock-Show 16. + 17. August 2019
• SWR4 Sommernächte mit voXXclub 24. August 2019
• Pink Floyd’s Rockoper „The Wall“ 25. August 2019
• SWR3 Elchparty 31. August 2019
• SWR Fernsehen Familienfest 08. September 2019

Terminänderungen möglich.
Weitere Informationen auf www.buga2019.de
Pressekontakt: Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH
Suse Bucher-Pinell, Pressesprecherin
Edisonstraße 25, 74076 Heilbronn
Tel.: 07131 / 27 14 – 158
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Quelle: Pressemitteilungen der Bundesgartenschau Heilbronn

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Kreis Heilbronn begann am 2. November 2018 mit den Renovierungsarbeiten seiner zukünftigen Beratungsstelle.
Bereits im Sommer stellte Wolfgang Heiler bei einem Treffen im Inselhotel das Projekt vor. Unterstützt vom Journalisten Gerhard Schwinghammer, der eine Bilderserie zeigte, warb der Bezirksgruppenleiter um finanzielle Unterstützung.
Am 28. November konnte aus den Händen vom Kassier Herrn Klein der großzügige Scheck in Höhe von 3000 € übernommen werden.
Die Mitglieder der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn bedanken sich bei den Rotariern sehr herzlich.

Wolfgang Heiler, Bezirksgruppenleiter

Planungsphase:

Im Jahr 2017 hat sich die Bezirksgruppenleitung und der Beirat der Bezirksgruppe Heilbronn mit dem Gedanken auseinandergesetzt das Bahnwärterhäusle nach einer Renovierung als Beratungs-, Begegnungs- und Freizeitzentrum zu nutzen. Erste Gespräche mit dem Eigentümer, der Stadt Heilbronn wurden aufgenommen. Schnell war klar, dass die Selbsthilfegruppe die Renovierung auf eigene Kosten und Regie realisieren muss, sollte der BSV W Kreis Heilbronn das Ziel umsetzen wollen.
Nachdem das Planungsbüro Riemer als Partner gewonnen werden konnte, wurde ein Kostenplan aufgestellt. Dieser diente als Grundlage für weitere Verhandlungen mit der Stadt Heilbronn um deren Eigentümeranteil an bestimmten Gewerken zu verhandeln. Gleichzeitig wurde das Konzept dem Verbandsgremium des BSV W in Stuttgart vorgestellt.

Anfang 2018 sprach sich die Verbandsführung des BSV W positiv für das Projekt aus. Der Bauantrag wurde gestellt, Möglichkeiten für die Finanzierung ausgelotet und diverse Anträge gestellt.

Dies alles hört sich glatt und einfach an, es war jedoch alles sehr mühsam, kompliziert und mit sehr vielen Problemen behaftet.

Finanzierungsphase:

Wie bereits zuvor erwähnt, wurde bei der Stadt Heilbronn ein Antrag auf Kostenbeteiligung gestellt. Eine weitere tragende Säule fanden wir bei der Aktion Mensch. Bei vielen anderen Institutionen wurde unser Antrag auf Unterstützung teilweise wegen Finanzmittelknappheit, abgelehnt.
Sehr viele private Spender mit kleinen und großen Beträgen waren eine weitere wichtige Säule im Finanzierungskonzept. Die Spendenaktion bei der BW-Bank, bei der wir innerhalb von 30 Tagen eine Mindestsumme von 10 000€ erreichen mussten, konnte durch die großzügige Unterstützung von vielen Kleinspendern und Mitgliedern erfüllt werden.
Die Finanzierung ist derzeit zu 75% gesichert.
Wir hoffen, im Jahr 2019 die Finanzierungslücke durch Einsparungen und weitere Spender zu schließen.

Bauphase 1:

Die Mitglieder der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn und ehrenamtliche Helfer, sowie eine Gruppe von Audi-Ehrenamtsmitwirkenden, starteten am 9. Juni 2018 mit einem Aktionstag.
Die 26 Aktiven räumten an diesem Tage das Gebäude völlig leer von Müll, Schrott, Möbel und Holz. Ebenfalls wurde die Inneneinrichtung wie Toiletten, Duschen und Verkleidungen entfernt.

An weiteren 6 Eigenleistungstagen wurde der Anbau, das Vordach, die Elektro- und Wasserinstallation zurückgebaut. Tapeten von den Wänden gekratzt und die Fußböden herausgenommen.
Kleine Bauarbeiten wie den Abbruch des Kamins, entfernen von Fensterlaibungen, herausnehmen von Zwischenwänden, wurden von ehrenamtlichen Helfern bei Bedarf immer zeitnah erledigt.

Bauphase 2:

Nachdem am 31. Oktober, nach langer Wartezeit, die Baugenehmigung erteilt wurde, konnten die Handwerker ihre Arbeit aufnehmen.
In den Monaten zuvor wurden die verschiedenen Gewerke ausgeschrieben und besprochen.
In der Genehmigungsphase waren allerhand „Hürden“ zu überwinden und Änderungen an der Planung aufzunehmen.
Das gesamte Gebiet, „Böckinger Neue Mitte“ soll nach Fertigstellung der neuen Unterführung verkehrsberuhigt umgebaut werden. Dies bedeutet, dass unser Bauvorhaben ins Gesamtkonzept mit eingearbeitet werden musste und dem laufenden Planungsfortschritt unterlag.
So erhielt das Bahnwärterhäusle nunmehr eine neue Adressierung und wird unter „Karl-Anspach-Weg 1“ geführt (ehemaliger blinder Geschäftsführer der Blindengenossenschaft Heilbronn).
Von der eigentlichen Planung, zuerst eine Doppelgarage zu erstellen, die als Standort der Tandemgruppe und des Showdown-Spieltisches dienen soll, musste Abstand genommen werden. Die
nötige neue Zufahrtsstraße soll erst mit 8-monatiger Verzögerung angelegt werden.

Im November nahm die Firma Sendelbach das alte Dach ab und brachte die neue Isolierung, neue Lattung und Dacheindeckung auf. Somit war ein Teilziel erreicht, ein trockenes Gebäude noch vor Einbruch des Winters. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen setzte die Firma Riedel die neuen Fenster ein. Die Fassade wurde von der Firma Rehn gesäubert und für den neuen Außenputz vorbereitet. Leider spielte die Witterung im Dezember nicht mehr so mit, dass diese Arbeiten abgeschlossen werden konnten.

Wolfgang Heiler BGL
Ilsfeld, den 31.12.2018

Fotos von der Renovierung

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

bahnwaerter17

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Renovierung Bahnwärterhäuschen

Barrierefrei unterwegs auf der BUGA Heilbronn

Wenn im April 2019 die Bundesgartenschau in Heilbronn beginnt, heißt sie auch Besucher mit Handicap herzlich willkommen. Barrierefreiheit spielt bei den Planun-gen von Anfang an eine große Rolle. „Wir legen großen Wert darauf, dass Men-schen mit Behinderung genauso wie Menschen ohne Behinderung die Vielfalt unse-rer BUGA entdecken und genießen können“, sagte Hanspeter Faas, Geschäftsfüh-rer der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH. Die BUGA Heilbronn 2019 GmbH hat eigens eine Projektstelle zur Betreuung und Umsetzung der Themen rund um Inklusion und Barrierefreiheit geschaffen. Sie arbeitet dabei eng mit der Inklusi-onsbeauftragten der Stadt Heilbronn, mit Behindertenverbänden sowie Vereinen und Trägern verschiedener Einrichtungen aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn zusammen.

Die BUGA Heilbronn 2019 findet vom 17. April bis 6. Oktober 2019 statt. Sie geht neue Wege und kombiniert als erste in der fast 70-jährigen BUGA-Geschichte eine Garten- und Stadtausstellung. Für die Blütenpracht sorgen über eine Million Blu-menzwiebeln. 8000 Rosen, 100 000 Stauden und 250 000 Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblüher werden gepflanzt. Unter dem Motto „Blühendes Leben.“ präsentiert sie auf 40 Hektar Fläche 173 Tage lang erstklassisges gärtnerisches Können kom-biniert mit urbanem Wohnen am Neckar. Mit dem Motor BUGA revitalisiert die Stadt Heilbronn auf 40 Hektar eine ehemalige Gewerbebrache in der Innenstadt und entwickelt sie zu einem lebendigen grünen Stadtquartier am Neckarufer.

Auf www.buga2019.de finden Sie weitere Informationen.

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V., Bezirksgruppe Kreis Heilbronn, hat am Freitag, 28. September 2018 zu einem Infotreffen für ehrenamtliche Begleiter für Blinde und Sehbehinderte, auf der Buga 2019 eingeladen. Seit Monaten melden sich Interessierte als Begleiter beim BSV an, der auf verschiedenen Plattformen „Gesuche“ eingestellt hat. Der BSV Heilbronn möchte in Kooperation mit der Bahnhofsmission vom 17. April bis 06. Oktober für Besucher mit Seheinschränkung oder Erblindung einen besonderen Service anbieten. Dieser Personenkreis kann nach vorheriger Anmeldung einen 1 zu 1 oder 1 zu 2 Begleitservice von der Haltestelle des ÖPNV zum und über das Gartenschaugelände buchen. Dafür sucht der BSV W noch Ehrenamtliche, die sich zu Beginn des Jahres 2019 in zwei Schulungen dafür sensibilisieren und weiterbilden lassen. Bei diesem ersten Informationstreffen wurde den Interessierten das Konzept vorgestellt und die mitgebrachten Fragen beantwortet. Verstärkt wurde das Team des BSV W Kreis Heilbronn durch den Inklusionsbeauftragten der Buga 2019, Karl Reinwald. Außerdem war Karl- Ernst Hartmann, der einen taktilen Geländeplan in Form einer Platte her- und vorgestellt hat, anwesend. Die Verantwortlichen nahmen die Fragen und Anregungen mit in ihre weiteren Planungen und Konzeptentwicklung mit auf.
Weitere interessierte Begleiter können sich beim BSV W Kreis Heilbronn in den nächsten Monaten melden um im Jahr 2019 an den Schulungen teilnehmen zu können.

Kontaktadresse:
Wolfgang Heiler Bezirksgruppenleiter
Tel.: 07062/ 6 50 53
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Treffen der ehrenamtlichen Begleiter

Treffen der ehrenamtlichen Begleiter

Hilfsmittel- und Weiterbildungsveranstaltung des BSV W Kreis Heilbronn

Am Freitag, 28. September 2018, veranstaltete der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V., Kreis Heilbronn, in der Volksbank Heilbronn eine Hilfsmittel- und Weiterbildungsveranstaltung.
Im Rahmen der Woche des Sehens 2018 wurde den Besuchern ein vielfältiges Programm angeboten.
Im Foyer standen ab 14:00 Uhr die Hilfsmittelausstatter der Firmen Reinecker und Pro tak für Beratung und Fragen der Interessierten bereit. Die Geräte konnten nicht nur angesehen, sondern auch selbst getestet werden.
Sabine Lütkens vom Sehwerk-Team informierte zum Bereich „“Mobilität“ und den nötigen Unterrichtseinheiten mit dem weißen Blindenlangstock, sowie das Erlernen von lebenspraktischen Fertigkeiten.
Selbstbetroffene des BSV W standen mit zahlreichen alltagstauglichen Hilfsmitteln, einem großen Broschürenangebot und jeder Menge Selbsterfahrung am eigenen Stand für die Besucher bereit.

Um 15:00 Uhr wurde im Abraham-Gumbel-Saal das Thema „Augengesundheit“ beleuchtet und zur Beteiligung an einem kleinen Augengymnastikprogramm animiert.
In ihrem Vortrag ging die Referentin darauf ein, was man selbst tun kann, um das Organ „Auge“ fit und gesund zu erhalten.
Im zweiten Gruppenangebot stellte der BSV in Zusammenarbeit mit dem Heilpraktiker für Psychotherapie, Thomas Krieger, den Inhalt und die Ausgestaltung einer zukünftigen Gesprächsgruppe mit dem Thema „Wie bewältige ich meine Sehbehinderung“, vor.
Diese Gesprächsgruppe soll Anfang 2019 aus der Taufe gehoben werden, sofern sich die Interessierten für die Gesprächsgruppe beim BSV W Kreis Heilbronn anmelden.
In beiden Gruppenangeboten übertraf das Besucherinteresse die Erwartungen der Veranstalter.

Weiterführende Informationen unter:
BSV W Kreis Heilbronn
Tel.: 07062/ 65053
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Woche des Sehens

Woche des Sehens

Die Bezirksgruppe Kreis Heilbronn war am Wochenende 27. und 28. Oktober 2018 bei der Ausstellung „50 plus“ in der Harmonie präsent.
Mit einem Ausstellungs- und Informationsstand wurden den Besuchern Hilfsmittel vorgeführt, Broschüren dargeboten und ein Sehtest angeboten. Für die 13 ehrenamtlichen Helfer herrschte an den beiden Tagen, bei vielen Kontakten und Gesprächen, rege Nachfrage.

Heiler BGL Kreis Heilbronn

Ausstellung 50 plus in Heilbronn

In großer Runde feierten die Mitglieder und Freunde am Samstag, 15. Dezember 2018 im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn den Jahresabschluss. Eingeladen waren auch die treuen Wegbegleiter und aktiven Helfer, die den Sehbehinderten und Blinden übers Jahr bei den verschiedenen Aktivitäten zur Seite stehen und Hilfestellung geben. Eingebettet wurden die Ehrungen der langjährigen Mitglieder in eine Feierstunde, die von der Familie Piatschek aus Bad Rappenau musikalisch umrahmt wurde. Es spielten die vier Kinder im Alter von sechs bis vierzehn Jahren am Klavier, Geige und Querflöte.
Pfarrer i. R. Paul Varga gab den Anwesenden einen geistlichen Impuls mit auf den Weg für die kommenden Festtage. Außerdem las er eine lustige Geschichte vor, wie ein kleiner Junge die Weihnachtsgeschichte interpretierte. In der Pause wurde das Tastmodell der Bundesgartenschau 2019, von Karl Ernst Hartmann, dem „Hersteller“ den Interessierten erklärt. Der Bezirksgruppenleiter freute sich über die große Anzahl der langjährigen Mitglieder, die geehrt wurden. Besonders gerne ehrte er den Kassier Alfons Kühner für seine 30-jährige Amtszeit.

Weihnachtsfeier 2018

BGL Wolfgang Heiler, Helga Pöge, H. Roll Begleitperson, Alfons Kühner, Franz Butscher, sitzend: Hanni Roll

Weihnachtsfeier 2018

Ehrung von Alfons Kühner

Die traditionelle Stadtführung in einer Landkreisgemeinde führte die Mitglieder der Bezirksgruppe in diesem Jahr am 3. Oktober nach Schwaigern.
Ein kurzer Fußweg von der Stadtbahnhaltestelle brachte die 22 Interessierten zum Rathaus. Nachdem die Führungshörgeräte ausgeteilt waren, übernahm die „Frau des Stadtschreibers“, in ihrer historischen Bekleidung das Regiment.
Ziel der Führung war die Stadtkirche, historische neu renovierte Wohnhäuser, der Hexenturm und ein Stück der ehemaligen Stadtmauer. Dort anschließend konnten wir Pflanzen vom Kräutergarten erraten, ertasten und den Duft genießen. Allzeit gab die Stadtführerin in ihren Ausführungen die Verbundenheit zum Adelsgeschlecht der Grafen von Neipperg zum Ausdruck, die noch immer im Schloss ihren Wohnsitz haben. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus „Zum Ochsen“, brachen wir zu einem kleinen Spaziergang auf. Dabei inspizierte die Gruppe die Bodenindikatoren am Bahnübergang und die Sehbehindertengerechte Übergänge am Kreisel. Im Vereinsraum des AMC, hatte Wolfgang Moser eingeheizt und eine Weinprobe vorbereitet.In gemütlicher Runde wurden 5 Weine der Weingärtner Schwaigern fachkundig vorgestellt und ausführlich über Fachbegriffe diskutiert.

Ilsfeld, den 6.10.18 Heiler BGL

Stadtführung Schwaigern

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e.V., Bezirksgruppe Kreis Heilbronn, startet im Januar eine Gesprächsgruppe zum Thema „Bewältigung meiner Seheinschränkung“.
Angesprochen sind Menschen, die von einer Seheinschränkung bedroht oder betroffen sind. Die Tatsache, vom Facharzt eine entsprechende Diagnose zu hören oder gar schon eine den Alltag beeinflussende Seheinschränkung zu bemerken, belastet die Betroffenen. Unkenntnis und fehlende qualifizierte Gesprächspartner verstärken die Ängste und führen zur Vereinsamung. In den Gruppentreffen sollen die Ängste angesprochen, mögliche Verhaltensregeln und Perspektiven vorgestellt werden.

Bei den Gruppentreffen soll unter fachkundiger Leitung des Heilpraktikers für Psychotherapie, Herrn Thomas Krieger, die Möglichkeit gegeben sein, sich auszutauschen. Im Jahr 2019 sind zwischen Januar und Mai vorerst 5 Termine in einem Gruppenraum im Stadtgebiet geplant. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 

Anmeldung und weitere Informationen unter BSV Heilbronn 07062/ 65053 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Gesprächsgruppe wird unterstützt durch die

Logo der Barmer

Das Ziel im Blick – Navigationsschulung

Unter diesem Motto fand am 12. Oktober 2017 im Rahmen der Woche des Sehens am Vormittag für 6 Sehbehinderte und Blinde eine Schulung statt. Im Heinrich-Fries-Haus in der Bahnhofstraße 13 in Heilbronn fanden sich um 9:00 Uhr die Interessierten ein und wurden vom Orientierungs-  und Mobilitätstrainer Ottmar Kappen vom Sehwerk in die Geheimnisse der Navigationsapps eingeführt. 
MyWayLite, ViaOpta Nav und die Google-Maps und Karten. Die kostenpflichtige  Blind-Square-App, die Kreuzungen oder interessante Ziele in der Umgebung ansagt, sowie die kostenfreie MyWayLite, mit der man Strecken zu einem Ziel aufzeichnen und immer wieder abrufen kann.  
Im zweiten Teil der Vormittagsschulung wurde eine praktische Übung in der näheren Umgebung durchgeführt. Sehr schnell wurde klar, dass das sichere GPS Signal für eine gute Ortung nötig ist und größere Abweichungen möglich sind. 
Zumindest ein Knochenleitkopfhörer ist nötig um die Ansagen exakt verstehen und verkehrssicher umsetzen zu können.

Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter sind am Nachmittag mit einem noch nicht serienreifen „intelligenten“ Rollator angerückt.
Er ist konzipiert für blinde oder sehbehinderte Menschen mit Gehbeeinträchtigung. Der Rollator ist ausgestattet mit Lasersensoren und einer Recheneinheit. Die Sensoren dienen der Positionsbestimmung, erkennen beim Abscannen der Umgebung Hindernisse und Gefahren. Info und Richtungsanweisungen bekommt der Nutzer über einen Vibrationsgürtel, den er um den Bauch trägt oder vibrierende Handgriffe.
Das System kann auch in einem zweiten Modus Pfade zu eingegebenen Zielen planen und den Nutzer unterwegs navigieren. Anwendungsbeispiele können sein:  
Flure im Krankenhaus oder Pflegeheim, Parks oder  auf Feldwegen, also in verkehrsfreien Räumen. 
Andreas Wachaja von der Uni Freiburg und Johannes Steinle vom Institut für angewandte Sozial- und Gesundheitsforschung (Ravensburg- Weingarten) betonen, dass die Rückmeldungen der Tester wichtig sind um das System einer Praxisreife zuzuführen.

Rollatortest

Test einer Navigations-App für Smartphones

Showdown-Spiel hält Einzug in Heilbronn

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Kreis Heilbronn stellte in der Frankenschau am 24. und 25. Oktober sein neues Spielgerät vor, das ein Zusammenspiel von blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen ermöglicht. In der zweitägigen Ausstellung in den Böllinger Höfen konnten sich interessierte Besucher an diesem speziellen Tischballspiel ausprobieren und einen Hauch von Inklusion verspüren. Unter Dunkelbrille spielten sehende Spieler gegen Blinde und hatten sichtlich Spaß, den Ball unter der Mittelbande und nicht wie beim Tischtennis über das Netz zu spielen. Showdown wird in Vereinen und im Ligabetrieb gespielt.

Bezirksgruppenleiter Heiler

Frankenschau 2015

Frankenschau 2015

In großer Runde feierten die Mitglieder und Freunde am Samstag, 16. Dezember 2017 im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn den Jahresabschluss.
Eingeladen waren auch die treuen Wegbegleiter und aktiven Helfer, die den Sehbehinderten und Blinden übers Jahr bei den verschiedenen Aktivitäten zur Seite stehen und Hilfestellung geben.
Eingebettet waren die Ehrungen der langjährigen Mitglieder in eine Feierstunde, die von der Familie Piatschek aus Bad Rappenau musikalisch umrahmt wurde. Es spielten die vier Kinder im Alter von fünf bis dreizehn Jahren am Klavier, Geige und Querflöte.
Diakon Bläsi gab den Anwesenden einen geistlichen Impuls mit auf den Weg für die kommenden Festtage.  Der Bezirksgruppenleiter freute sich über die große Anzahl der langjährigen Mitglieder die geehrt wurden.

Weihnachtsfeier

Im Bild von links nach rechts:
BGL Wolfgang Heiler, Tommi Heimpold (40), Ingrid Schäfer (30), Beate Bauer (30), Gerd Pfeiffer (25), Robert Stehle (45) mit Begleitperson, Angelika Moser (25), Renate Stolz (25);

Im Rahmen einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier trafen sich am Samstag, dem 17. Dezember Blinde, Sehbehinderte, ehrenamtliche Helfer sowie Begleitpersonen im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Die rund 80 Personen durften sich bei Kaffee und Kuchen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Pfarrer Koring bereicherte die Veranstaltung durch seine Denkanstöße. Musikalisch wurde die Weihnachtsfeier wieder durch das beliebte kleine Kammermusikensemble gestaltet. Der Bezirksgruppenleiter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Heilbronn, Wolfgang Heiler, freute sich über die Anwesenheit der Verbandsvorsitzenden Angelika Moser, einigen Stadträten, den Inklusionsbeauftragten von Stadt- und Landkreis Frau Richter und Frau Theves, Herrn Bauer vom Landratsamt  sowie der Bahnhofsmission, denen er für ihre wichtige Arbeit dankte. Höhepunkt dieser Feier war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Wegen ihrer Erkrankung konnten Frau Freitag Marianne für ihr 35-jähriges und Scheid Ewald für sein 30-jähriges Jubiläum, nicht persönlich geehrt werden. Wir wünschen den genannten Jubilaren rasche Genesung. Hilde Henke und Wolfgang Moog standen im Mittelpunkt für ihr 25-jähriges Jubiläum.

Weihnachtsfeier

Im Rahmen einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier trafen sich am Samstag, 19. Dezember, Blinde, Sehbehinderte, ehrenamtliche Helfer sowie Begleitpersonen im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Die rund 80 Personen durften sich bei Kaffee und Kuchen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Pfarrer Dehlinger bereicherte die Veranstaltung durch seine Denkanstöße. Musikalisch wurde die Weihnachtsfeier durch ein kleines Kammermusikensemble gestaltet. Es spielten Lucia Rinker, Johanna Kleine, Carolin Aßmann, Johannes Kuder und Markus Kleine.

Der Bezirksgruppenleiter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Heilbronn Wolfgang Heiler freute sich über die Anwesenheit der Verbandsvorsitzenden Angelika Moser, einigen Stadträten, der Sozialbürgermeisterin Frau Christner, Herrn Leist vom Landratsamt  sowie der Bahnhofsmission, denen er für ihre wichtige Arbeit dankte. Höhepunkt dieser Feier war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Wegen ihrer Erkrankung konnten Ruth Kreiser für ihr 55-jähriges, Doris Götz für ihr 40-jähriges und Reinhild Schade für ihr 25-jähriges Jubiläum nicht persönlich geehrt werden. Wir wünschen den genannten Jubilaren rasche Genesung. Für 30-jährige Mitgliedschaft stand im Mittelpunkt Margarete Uhl, Thomas Müller und Harald Lehmann für ihr 25-jähriges Jubiläum.

Weihnachtsfeier

Im Rahmen einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier trafen sich am Samstag den 13. Dezember Blinde, Sehbehinderte, ehrenamtliche Helfer sowie Begleitpersonen im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Die rund 80 Personen durften sich bei Kaffee und Kuchen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Pfarrer Pfeiffer aus der Augustinus Kirche bereicherte die Veranstaltung durch seine Denkanstöße. Er beleuchtete die Bedeutung von Engeln im Jahreskreis. Der wohl Bekannteste dürfte der Engel Aloisius sein. Musikalisch wurde die Weihnachtsfeier durch ein kleines Kammermusikensemble gestaltet. Es spielten Lucia Rinker, Paula Kleine, Johanna Kleine, Johannes Kuder und Markus Kleine. Der Bezirksgruppenleiter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Heilbronn Wolfgang Heiler freute sich über die Anwesenheit von Stadträten sowie der Bahnhofsmission, denen er für ihre wichtige Arbeit dankte. Erstmals waren zwei ehrenamtliche Mitarbeiter der Bahnhofsmission Mobil anwesend, die jeweils eine blinde Person begleiteten. Höhepunkt dieser Feier war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die teilweise über 50 Jahre den Verein angehören. Für sein 60-jähriges Jubiläum wurde der ehemalige Bezirksgruppenleiter Fritz Conte geehrt, der wegen seiner Geburtstagsfeier nicht anwesend war. Für 35-jährige Mitgliedschaft stand im Mittelpunkt Anna Kühne und Lore Gläser. Theresia Heimpold beging ihr 30-jähriges und Thomas Häussler sein 25-jähriges Jubiläum.

Weihnachtsfeier

Im Rahmen einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier trafen sich am Samstag den 14. Dezember Blinde, Sehbehinderte, ehrenamtliche Helfer sowie Begleitpersonen im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Die rund 70 Personen durften sich bei Kaffee und Kuchen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Pfarrer Koring aus der Nikolaikirche bereicherte die Veranstaltung durch seine Denkanstöße. Musikalisch wurde die Weihnachtsfeier durch ein kleines Kammermusikensemble gestaltet. Es spielten Lucia Rinker, Paula Kleine, Johanna Kleine, Johannes Kuder und Markus Kleine. Der Bezirksgruppenleiter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Heilbronn Wolfgang Heiler freute sich über die Anwesenheit von Verantwortlichen aus Stadt- und Landkreis sowie der Bahnhofsmission, denen er für ihre wichtige Arbeit dankte. Höhepunkt dieser Feier war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die teilweise über 50 Jahre den Verein angehören. Besonders herausgestellt wurde die 25-jährige Fördermitgliedschaft vom Kassier Alfons Kühner, der ein Doppeljubiläum zu feiern hatte.

Bild von links nach rechts:
Franz Butscher, Helga Pöge, Alfons Kühner, Dieter Probst, Wolfgang Heiler

Weihnachtsfeier

Die diesjährige Weihnachtsfeier der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn fand am 15.12.12 im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn statt. Dieses Jahr war zum ersten Mal das Angebot für einen ehrenamtlichen Fahrdienst und vor Beginn der Feier die Möglichkeit zur Einnahme eines Eintopfes in Anspruch genommen worden. Gefreut haben wir uns alle über den Besuch des Sozialbürgermeisters Herrn Mergel, sowie von Vertretern fast aller Fraktionen des Heilbronner Gemeinderates. Ebenfalls anwesend war Frau Schmukal als Vertreterin von der Sozialdezernentin des Landratsamtes. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung der ca. 80 anwesenden Personen von den Jungmusikern der Musikkapelle St. Martinus. Im zweiten Teil der Feier, nach den Worten von Diakon Baumgartner, wurden einige der Jubilare geehrt.

Mit den besten Hoffnungen und Wünschen verabschiedeten wir uns ins neue Jahr 2013!
Der Dank für all die ehrenamtliche Arbeit im Jahr 2012 wurde an die Mitglieder, Begleitpersonen und ehrenamtlichen Helfer ausgesprochen.

Bezirksgruppenleiter 
Wolfgang Heiler

Foto von links nach rechts:
Bezirksgruppenleiter Wolfgang Heiler, Beate Bauer 25 Jahre, Stefan Dittrich 25 Jahre, Robert Stehle 40 Jahre Jubiläum

Weihnachtsfeier

Pünktlich zum Frühlingsbeginn trafen sich zehn wanderlustige Blinde und Sehbehinderte mit ihren Begleitpersonen. Der gemeinsame Treffpunkt war in Abstatt am Rathaus. Wanderführer Fritz Ziegler führte die Gruppe über die Felder nach Wüstenhausen. Weiter ging es nach Untergruppenbach mit einer kurzen Unterbrechung, die für interessante Erläuterungen zum Getriebehersteller „Magna“ genutzt wurde. Fürs leibliche Wohl wurde im Gasthaus „Ochsen“ eine Pause eingelegt. Am Nachmittag wanderte ein Teil der Gruppe über den Hardhof nach Abstatt zurück.

WH

Start in die Wandersaison

Bei angenehmen Temperaturen fand am Samstag, 11. März, eine erste Wanderung der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Württemberg statt. Gegen 9:30 Uhr traf sich die Gruppe am Bahnhof Heilbronn um gemeinsam bis zum Pfühlpark zu fahren. Von dort aus führte der Weg durch den Pfühlpark, das Wohngebiet in die Gartenanlage und schließlich in die Weinberge. Stetig ansteigend erreichten alle den sogenannten „Sattel“ über die B 39 um in nordwestlicher Richtung weiterzuwandern. Gegen 12:00 Uhr kehrte die Gruppe bei der Gastronomie am Wartberg ein und machten eine Rast. Am Nachmittag genossen alle bei herrlichem Sonnenschein die reine Luft und die angenehmen Temperaturen und machten sich wieder auf den Heimweg.

Diese Wanderung machte Lust auf mehr und auf eine neue Wandersaison 2017!

Zum Start in die zweite Hälfte des Jahres nach der Sommerpause trafen wir uns in der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn zur bereits sechsten Wanderung im laufenden Jahr. 
11 Wanderer standen am Heilbronner Bahnhof und fuhren mit dem Linienbus nach Untergruppenbach. Von dort aus wanderten wir bei bereits sehr sommerlichen Temperaturen die 2-stündige Strecke zu unserem Gartenlokal nach Flein. Die restlichen 18 Mitglieder trafen gegen 12:00 Uhr mit dem Stadtbus zur gemeinsamen Mittagsrast ein. Danach stellte der Bezirksgruppenleiter das restliche Jahresprogramm vor. Immer auf der Suche nach Schatten stand anschließend das gemütliche Beisammensein im Mittelpunkt.

Wandern Neckarsteig

Wandern Neckarsteig

Wanderung Oberstenfeld

Wanderung Oberstenfeld

Wanderung Oberstenfeld

Wanderung Oberstenfeld

Warten am Bahnhof

gemütliche Runde

gemütliche Runde

kleine Pause

Artikel aus der "Heilbronner Stimme" vom 2. Oktober 2009:

Blindes Vertrauen auf 2500 Metern Höhe

VERWALLGEBIET: In den Alpen finden auch Sehbehinderte mit Hilfe von Begleitern einen sicheren Tritt
Von Gerhard Schwinghammer

Sie haben Landschaft gefühlt, Gebirgswege erkundet, Seen und Bäche gehört, Energie gespürt, Berge geschmeckt und Hüttenzauber erlebt: Die sechs Frauen und Männer sind blind oder schwerstsehbehindert. Sie sind von 1051 Metern Meereshöhe auf 2500 Meter gewandert. Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Wanderung hatte Wolfgang Heiler. Der 45-Jährige ist Vorsitzender der Bezirksgruppe Heilbronn im Blinden- und Sehbehindertenverband Ost-Baden-Württemberg (BSVOBW). 2009 besteht seine Organisation 100 Jahre. Zu diesem Anlass hatte er die Wanderung vorgeschlagen. Die Sektion Heilbronn des Deutschen Alpenvereins hat zu den persönlichen Begleitern drei bergerfahrene Hüttenprofis gestellt.

Wanderkugeln helfen: Nach der Übernachtung im familiären Hotel Sonne im Dorfkern von Gaschurn- Partenen geht die dreizehnköpfige Gruppe am anderen Morgen von Partenen (1051) auf bequemen Wegen durchs Hochtal Ganifer (1443 m) und dann über die Baumgrenze zur Verbella Alpe (1938m). Zwei kleine Kugeln an einem sieben Zentimeter kurzen Strick sind die Verbindung zwischen Max Wilhelm und seinem sehenden Begleiter Wolfgang Moser aus Schwaigern. Zwischen Mittel- und Ringfinger geklemmt, erleichtern die Wunderkugeln die Wanderung. Ein sanftes Ziehen steuert Bewegungsabläufe. Für einfachere Wegstrecken stellt der dünne Blindenstock quasi als eine „lange Leine“ die Verbindung her. Nur drei Stunden waren für die ersten 900 Höhenmeter notwendig. Exakt die Zeit, die auf den amtlichen Wegeschildern ausgewiesen ist. Die Begleiter staunen. Der blinde Michael Scharch aus Heilbronn, der mit seiner sehbehinderten Frau Dorothee dabei ist, sagt: „Der Aufstieg war schön und angenehm.“ Nach der kräftigenden Jause an der Verbella-Alpe geht es auf die nächsten 400 Höhenmeter. Ankunft auf der Neuen Heilbronner Hütte in 2320 Metern Höhe – schon wieder eine neue Welt. Treppen, Türen, Möbel stehen anders als daheim. Michael Scharch ertastet mit dem Stock einen Grundriss des Hauses. Spät am Abend spielen Unterhaltungsprofi Paul aus Mathon und sein neuer blinder Freund Max, für den Hüttenwirt Fredi Immler ein Akkordeon findet, flotte Duette. Es wird getanzt. Bei der Wanderung in der Bergwelt des Verwallgebietes werden am dritten Tag neue Grenzen erprobt. Es geht noch einmal über 250 Höhenmeter aufwärts. Hier ist alles drin: Steigungen, schmale Wege, Geröll, Schnee, Wasser, Gefälle. Volle Konzentration ist verlangt. Die Schneefelder sind eine zusätzliche Erschwernis. Alle sind hochkonzentriert. Saisonende 4. Oktober Trifft der blinde Wanderer den nächsten Stein, findet er den sicheren Tritt? Michael Scharch beruhigt die DAV-Begleiter Volker Nowacki und Karl Heiß auf seine Art: „Ich werde irgendwo hintreten, wo Ihr nicht hintreten würdet. Sagt nichts, wenn es nicht wirklich gefährlich wird.“ Abstieg von der Neuen Heilbronner Hütte. Am 4. Oktober endet hier die Saison. Auf dem Heimweg gibt es auf dem Silvretta-Stausee noch eine Boots-Rundfahrt vorbei an rauschenden Bergbächen. Beate Bauer aus Heilbronn nach vier Tagen Bergerlebnis: „Ich bin sehr froh, dass ich es gemacht habe.“ Wolfgang Heiler ergänzt: „Es war ein Genuss, diese Bergstrecken zu laufen und die Grenzen zu erleben – und das in dieser Höhe, in fremder und so malerischer Umgebung.“ Er wird 2010 wieder auf die Hütte wandern. Sein Sohn Markus (19) wird das Erlebte in ein Projekt für den Religionsunterricht münden lassen.

Tandemwochenende der Bezirksgruppe Heilbronn vom 6. – 8. Juli

Am Freitagnachmittag trafen sich die Tandempiloten und Mitfahrer der Bezirksgruppe Heilbronn zu einer Vorbereitungsschulung.  In theoretischen Hinweisen und praktischen Übungen wurde auf den Bedarf für Sehbehinderte und Blinde geschult. 5 Tandems und 3 Einzelräder wurden entsprechend der persönlichen Bedürfnisse eingestellt und technisch geprüft. Die 13 Teilnehmer fuhren am Samstag früh zum Hauptbahnhof Heilbronn, wo die Piloten die Tandems über die Treppen tragen mussten. Ab dem Bahnhof Würzburg radelte die Gruppe am Main entlang um den Fluss abwärts zu fahren. Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendblauem Himmel führte der Radweg an Wiesen, Felder und kleineren Ortschaften vorbei.
Nach mehreren wohlverdienten Pausen erreichten die Radler das Etappenziel: die Stadt Rothenfels (die kleinste Stadt Bayerns). Nach bisher gefahrenen 75 km traten erste "Sitzprobleme" bei den meisten Radlern auf. Die zweite Tagesfahrt bescherte weiterhin strahlenden Sonnenschein - ohne eine Wolke am Himmel. Der Weg führte direkt am Fluss entlang, an kleinen Winzerdörfern vorbei zur Stadt Wertheim. Von nun an zeigte die Tauber den Weg zur Mittagsrast im Kloster Bronnbach. Der Tachostand eines Piloten zählte stolze 76 km - und die ganze Radlergruppe war froh, in Lauda wieder in den Zug nach Heilbronn einsteigen zu dürfen.
Jeder fühlte sich in den Tagen in der Gruppe wohl und wurde mit seinen Fachkenntnissen geschätzt und gefragt.

Wolfgang Heiler
Bezirksgruppe Kreis Heilbronn

Gruppenfoto Tandemteams

Frühmorgens am 1. Juliwochenende trafen sich die Tandemfahrer der Bezirksgruppe Heilbronn. 6 Tandems und 1 Einzelrad wurden entsprechend gerichtet. Die 13 Teilnehmer fuhren zum Hauptbahnhof Heilbronn, wo die erste körperliche Anstrengung auf die Piloten wartete - das Tandemtragen Treppauf und Treppab. Der Zug brachte die Gruppe nach Würzburg, um von dort aus mit der Frankenbahn nach Bamberg zu fahren.  
Kurz nach Bamberg radelten wir am Main-Donau-Kanal entlang, diesen überquerend, um auf der linken Mainuferseite den Fluss abwärts zu fahren. Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendblauem Himmel führte uns der Radweg an Wiesen, Feldern und kleineren Ortschaften vorbei. Obwohl wir uns hier im fränkischen Bierland befanden, mussten wir Biergärten und kleine Privatbrauereien links liegen lassen. 
Zwischen Sand und Hassfurt wechselten wir die Mainseite und radelten ab hier ins fränkische Weinland. Nach einer wohlverdienten Pause in Hassfurt führte uns der Main-Radweg auf Schweinfurt zu. Auf der gesamten Strecke begegneten uns vielerlei Festivitäten, einschließlich Hochzeit und Trachtenkapelle. Von den vielen Kirchen und Kleinoden am Wegesrand haben wir  eine Wallfahrtskirche, die von Balthasar Neumann ausgestaltet worden ist, besichtigt. Nach bisher gefahrenen 70 km traten erste "Sitzprobleme" bei den meisten Radlern auf. Nur noch ca. 15 km strampelten wir bis zu unserem Tagesziel Wippfeld. Dort stärkten wir uns bei einem  ausgiebigen Abendessen im Quartier und einige Nimmermüde besuchten noch das dortige Fischerfest.

Nach einer erholsamen Nacht für alle Muskeln und einem guten Frühstück begann die zweite Tagesfahrt gleich mit einer Fährfahrt über den Main auf die linke Mainseite. Das Wetter bescherte uns weiterhin strahlenden Sonnenschein - ohne eine Wolke am Himmel. Wir radelten auf unserem Weg mal direkt am Fluss entlang, mal an kleinen Winzerdörfer vorbei. Und wieder lockte in jedem 2. Ort ein Weinfest! Wir schoben teilweise unsere Räder durch die frohgelaunten Festbesucher, welche uns mit Kapellenunterstützung weinselige Lieder vortrugen. In Ochsenfurt zählten wir sogar 5 Kapellen. So beschwingt wechselten wir hier auf  die rechte Mainseite. So legten wir unsere letzten 26 km des Radweges nach Würzburg zurück. Nicht unerwähnt bleiben sollen die reizenden Fachwerkstädtchen wie Sommerhausen und Randersacker.
Der Tachostand eines Piloten zeigte auch heute stolze 87 km - und die ganze Radlergruppe war froh, in Würzburg wieder in den Zug nach Heilbronn einsteigen zu dürfen.
Als Fazit können wir allen Nachahmern  diese Strecke am Main entlang einfach nur weiterempfehlen!

Dorothee und Michael Scharch
Bezirksgruppe Kreis Heilbronn

Gruppenfoto Tandemteams

Am Samstag, 4. März, fanden sich ehrenamtliche Piloten, Sehbehinderte und Blinde zum Großputz der vereinseigenen Tandemräder in der Ludwigsburger Straße 2 in Böckingen ein. Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Winterschmutz von den Rädern poliert und die Außenanlagen gereinigt. Als Belohnung unternahm die Gruppe anschließend eine Radtour nach Gundelsheim.
Am ersten Samstag im Monat werden Ausfahrten durchgeführt. Piloten und Mitfahrer sind jederzeit herzlich willkommen.

Tandemputz

Dieses Jahr sollte die 2-tägige Tandemtour vom 9. bis 10. Juli die Teilnehmer an den schönen Main führen. Leider wurden unsere Planungen durch die Wetterkapriolen durchkreuzt. Die gebuchte Unterkunft wurde von einer Überflutung heimgesucht und stand für uns nicht mehr zur Verfügung. Wir haben uns entschlossen, deshalb dieses Jahr an 2 Tagen Einzeltagestouren im Kreis Heilbronn anzubieten und auf regionale Radwegesperrungen zu reagieren.
Die Touren führten uns in den südwestlichen Landkreis Heilbronn (Leingarten, Schwaigern,  Stetten, Niederhofen –Weidenparcours – und zurück) und  in den benachbarten  Kreis Ludwigsburg (Brackenheim, Botenheim, Tripsdrill, Michaelsberg, Rennweg, und zurück: 86 km). Wiederum waren es sehr schöne gelungene Touren mit viel Zeit für Natur, Sehenswürdigkeiten und Erläuterungen durch die Piloten. Wir möchten es nicht versäumen uns an dieser Stelle sehr herzlich bei den Piloten für ihre Bereitschaft und Einsatz zu bedanken. Pannenfrei waren es damit bereits 7 Tagestouren der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn im laufenden Jahr in verschiedenen Besetzungen.

Am 11. Juli trafen sich sechs Tandemteams in Heilbronn, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Stuttgart und Rottweil nach Schwenningen/Neckar zu fahren. Da die zwölf Personen und sechs Tandems in der Bahn zum letzten Teilstück keinen Platz mehr fanden, entschloss man sich kurzfristig, von Rottweil aus den Neckar abwärts zu fahren.

Die sehbehinderten und blinden Mitfahrer aus dem Großraum Heilbronn und ihre sechs ehrenamtlichen Piloten genossen bei zwar hohen Temperaturen aber genügend Fahrtluft die Fahrstrecke über Oberndorf, Horb, Rottenburg bis nach Wurmlingen, um dort Quartier zu beziehen. Bei einem gemeinsamen Abendessen kam der gemütliche Teil des Tages nicht zu kurz. Am nächsten Tag setzten alle fit und froh gelaunt die Tandemtour nach einem ausgiebigen Frühstück fort.

Der Weg führte über Tübingen, Nürtingen und Esslingen nach Stuttgart zum Hauptbahnhof. Ohne Pannen und Stürze konnte man das Ziel der Tour zwar müde aber glücklich erreichen. Mit der Bahn erfolgte die Rückkehr nach Heilbronn. An dieser Stelle möchten wir uns bei den Piloten sehr herzlich bedanken, die auch gerne Hilfeleistung abseits des Rades geleistet haben. Besonderen Dank gilt dem Blinden- und Sehbehindertenverband Kreis Heilbronn, der die Tandemräder seinen Mitgliedern zur Verfügung gestellt hat.

Markus Heiler Pilot

Gruppenfoto Tandemteam

Tandemgruppe des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Heilbronn startet in neue Saison

Am Donnerstag, 26. Februar, trafen sich Piloten und Mitfahrer zur Frühjahrsversammlung im Hotel Urban, „Der Götz“ um über die anstehenden Ausfahrten zu sprechen. Höhepunkt wird im Juli dieses Jahres eine 2-tägige Tour am Neckar entlang sein.

BG-Leiter Wolfgang Heiler stellte mit Bedauern fest, dass sein Pilotenpool schrumpft und er wünschte Vorschläge zur Anwerbung neuer Piloten und sehbehinderter Mitfahrer. Tandemräder stellt die Gruppe zur Verfügung. Bei der monatlichen Ausfahrt begleiten sehende Piloten den sehbehinderten Mitfahrer. Interessierte Radler, die sich als Piloten melden möchten, können sich unter 07062/ 65053 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! informieren.

5 der 12 Piloten stehen wie folgt:

1. Reihe: Dietrich Schäfer, Joachim Riedel
2. Reihe: Volker Nowacki, Roland Weidner
3. Reihe: Werner Kirschner,

Foto der Tandempiloten

Auch im Jahr 2014 bot die Bezirksgruppe Kreis Heilbronn wieder eine Fluss-Tandemtour an. Dieses Jahr war der Abschnitt der Jagst von Crailsheim bis Jagstfeld(Mündung) an der Reihe. Mit dem Regionalzug fuhr die Gruppe von Heilbronn nach Crailsheim. Nach einem „Start-Kaffee“ startete die 75 km lange Tagestour nach Krautheim. Vorbei an malerischer Landschaft und den typischen Weilern am Wegesrand schlängelten sich die ersten Kilometer der Etappe noch etwas entfernt vom Flusslauf der Jagst in Richtung Kirchberg/Jagst. Eine erste Pause nach gut 20 km ermöglichte es uns, die Schlossanlage des ehemaligen Residenzschlosses der Fürsten von Hohenlohe-Kirchberg zu begutachten. Wir ließen eine Hochzeitsgesellschaft hinter uns und nahmen tolle Eindrücke von der 1240 erbauten Anlage mit. Auf der Hohenloher Ebene mit spektakulärer Aussicht näherte sich der Tandemtross langsam aber sicher der Ruine Leofels und der damit verbundenen Abfahrt ins Jagsttal. Bauarbeiten an der Ruine veranlassten uns die schnelle Abfahrt von knapp 100 Höhenmetern und zwei Kehren vorzeitig zu bewältigen. Der Blick auf diesen Einstieg ins Jagsttal war aller Mühe wert. Bei strahlendem Sonnenschein waren dann die weiteren 55 km bis Krautheim eine traumhafte Komposition von naturbelassenen Flussauen und verschlafenen Dörfern. In Krautheim angekommen, bezog die 6 köpfige Gruppe ihr Quartier und verabredete sich zum Abendessen im „Bahnhöfle“. Danach genoss jeder die Stille und Ruhe bei einem Schlummergetränk.

Der zweite Tourtag stand wiederum unter einem guten Stern. Kein Regenguss und keine Panne sollte uns prüfen. Nach kurzer Fahrzeit stoppten wir im Kloster Schöntal und wurden exklusiv durch die sehr schön renovierten Gebäude geführt. Weiter kamen wir bei der Heimreise durch die Götzenstadt Jagsthausen und Widdern. Hier war abermals die Trasse der bis 1988 in Betrieb gewesenen Schmalspurbahn im Jagsttal zu sehen. Am Ortseingang von Möckmühl kamen bei einer kurzen Rast die Piloten dazu, die bisher gewonnen Eindrücke an Ihre Mitfahrer weiterzugeben. Die anschließenden weiten Bögen der Jagst schraubten die Streckenlänge in die Höhe und waren eine schöne Abwechslung, um die Tour langsam ausrollen zu lassen.

Gegen Abend kamen wir nach 73 km mit sehr vielen Erlebnissen und Begegnungen wohlbehalten im Radquartier an. Dankbar für das gute Wetter, die stets bemühten Piloten die Eindrücke mit Worten wiederzugeben und die pannenfreie Fahrt verabschiedeten sich die Mitfahrer von ihren Radengeln.

Der Wunsch die nächste mehrtägige Tandemtour wieder anzubieten soll uns auch im Jahr 2015 wieder zusammenbringen.

Gruppenfoto Tandemteams

Am 20.07.13 trafen sich bereits um 7:00 Uhr 6 engagierte Piloten und 6 Sehbehinderte in Heilbronn am Tandemstandort für eine 2-tägige Tandemtour.
Die Tandemräder wurden auf einen Anhänger verstaut. Bereits 2 Stunden später trafen wir in Enzklösterle ein. Nachdem die Räder mit dem Gepäck beladen und eingestellt waren, konnte die Fahrt starten. 
Ein kurzer Fußweg brachte uns zum „Ursprung“ der Enz, ein Zusammenfluss zweier kleiner Bäche.
Vor uns lagen ca. 600 Höhenmeter Steigung und 1200 Meter Gefälle auf ca. 140 km Gesamtlänge.
Unser Tourguide, Karl-Ernst stoppte uns bereits nach wenigen Kilometer um uns die Rußhütte zu zeigen. Ein in Vergessenheit geratener Beruf und die Verwendung vom Erzeugnis „Ruß“ konnten wir erfahren.
Nach der Durchfahrt von Bad Wildbad führte uns die Tour nach Calmbach. Dort lauschten wir einer interessanten Führung durch das Flößermuseum. Kaum zu glauben, dass es auf der Enz bei der Breite und dem Wasserstand möglich war zu flößen. Von diesem und anderen bereits in Vergessenheit geratenen Handwerken erzählte der fachkundige Führer.
Immer nah entlang der Enz radelten wir über Pforzheim, Mühlacker(Sendemast) dem Etappenziel der Stadt Vaihingen zu. Nach dem Zimmerbezug und  einer wohltuenden Dusche wurde in einem türkischen Lokal vor allem der Durst gelöscht. Natürlich freuten wir uns auch auf die nationalen Speisen um uns mit Energie für den nächsten Tag zu versorgen.
Ein Abschluss-Spaziergang brachte uns auch noch auf den Marktplatz der sich derzeit  mit einem 300 Quadratmeter großen Sandstrand und einem Urlaubsflair präsentiert.

Der 2. Tag begann mit einem ausführlichen Frühstück. Mit dem Schloss von Vaihingen im Rücken, radelten wir dem Zielort Heilbronn entgegen. Immer entlang der Enz, mal rechts mal links, durch Wälder, Auen, und Felder genossen wir die Natur und lauschten den Beschreibungen der Piloten, die uns ihre Sicht beschrieben.
Am Sonntagnachmittag ging die Tour für alle wohlbehalten und eindrucksvoll  zu Ende.
Wir danken all denen, die bei der Vorbereitung und als Pilot mitgewirkt haben.
Unser Ländle auf diese Art und Weise „erfahren“ zu dürfen, ist eine tolle Gelegenheit für Sehbehinderte.
Mit dem Dank an alle Beteiligten und dem Wunsch ähnliches in 2014 wieder anzubieten, machten sich alle auf ihren Heimweg.

Wolfgang Heiler
Bezirksgruppenleiter

Gruppenfoto Tandemteams

Zweiter Audi Freiwilligentag im Audi Werk Neckarsulm

Und wieder durften wir dabei sein, die Heilbronner Tandemradler!
Am Samstag 28.09.13 fand der 2. Audi Freiwilligentag im Audi werk Neckarsulm statt.
Viele Mitarbeiter der Audi AG stellten sich ehrenamtlich für soziale Projekte, die ausgewählt wurden zur Verfügung. Einige stellten Gartenhäuschen auf, andere pflegten Gärten und Spielplätze, gaben Spielgeräte einen neuen Farbanstrich, wieder andere kochten zusammen mit behinderten Menschen ein Mittagessen. Unsere Tandemradler kamen wiederum zu einer unverhofften, wunderschönen Ausfahrt in den westlichen Landkreis mit 8 sehr netten „Audianern“.
Bei gutem Radlerwetter wurden die 56 km mühelos genossen, obwohl uns eine Radpanne etwas in Zeitverzug brachte. Die Tour führte über Klingenberg, Nordheim, Dürrenzimmern, Brackenheim, Botenheim, Frauenzimmern, Haberschlacht, Niederhofen, Stetten, Schwaigern, Leingarten, Heuchelberg-Warte unten und zurück nach Böckingen.
Gegen 15:45 Uhr kamen wir mit vielen Tageseindrücken müde aber gesund zurück zum Standort am Heilbronner Sonnenbrunnen.
Zum Abschluss dieses besonderen Tages waren alle Teams wieder zu einer „After Work Party“ in das Audi-Forum eingeladen.

W. Heiler
BG-Leiter

Tandemtour Audi

Tandemtour Audi

Am 13.07.13 folgten wir einer Einladung der Kur- und Klinikverwaltung Bad Rappenau, die zu einer Rad- und Rollitour eingeladen hatten.
Schon früh morgens um 7:00 Uhr trafen wir uns in Heilbronn um die Räder für den Tag fit zu machen. Einer kurzen Fahrt mit dem Tandem zum Bahnhof Heilbronn folgte die Bahnfahrt nach Bad Rappenau. Am Parkplatz „Weinbrennerstraße“ trafen sich alle rund 250 Biker.
Nachdem die Meldeformalitäten erledigt waren, startete die Tour über Bad Wimpfen, Obereisesheim, Neckarsulm zum ersten Zwischenstopp. Über Erlenbach, Ellhofen wurde in Sülzbach der zweite nötige Trinkstopp eingelegt. Die restlichen Kilometer durch die Obersulmer Teilgemeinden zum Mittagsmahl am Breitenauer See verliefen reibungslos. Die Hitze war groß und so kühlten sich einige im Badesee ab. Die Rückfahrt brachte uns zum Stehcafe beim Rehateam in Weinsberg vorbei. Schwierig war es für die Piloten der 6 Heilbronner Tandem, sich immer als Gruppe zusammenzuhalten oder zu finden.
 Der letzte Stopp in Biberach für eine Trinkpause diente wie auch die vorherigen Pausen um mit anderen Radlern in Kontakt zu kommen.
Von der Hitze erschöpft, trafen wir im Kurgebiet in Bad Rappenau ein und genossen bei einer verdienten Stärkung die Atmosphäre am Kurhaus. 
Die 6 Tandems des BSV Württemberg, Kreis Heilbronn wurden gut umsorgt und konnten sich in der Öffentlichkeit gut präsentieren.

Wolfgang Heiler
Bezirksgruppenleiter

Am 7. und 8. Juli fand unsere diesjährige mehrtägige Tandemtour statt. Treffpunkt war wir immer das Bahnwärterhäuschen in Böckingen. Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Heilbronner Hauptbahnhof und von dort ging es mit der Hohenlohebahn nach Crailsheim und von dort weiter nach Rot am See. Nach wenigen Kilometern erreichten wir Musdorf, wo uns Pilot Markus Heiler wissenswertes über die Muswiese erzählte. Die Muswiese ist der älteste und größte Markt in Hohenlohe. Die Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert. Weiter ging die Fahrt über die Hohenloher Ebene zur Tauberquelle. Die Tauberquelle liegt auf 447m Höhe in der Nähe von Weikersholz. Dem noch kleinen Bach folgend radelten wir bergab nach Wettringen und Diebach. Unser Radweg führte uns nun auf der Trasse der ehemaligen Bahnlinie Rottenburg - Schillingsfürst weiter durch das nun breiter werdende Taubertal. Kurz vor Rottenburg ob der Tauber verengt sich das Tal und die Silhouette der Stadt erscheint oben auf dem Berg. Ein Stadtbesuch hätte unseren Zeitrahmen gesprengt und so blieben wir im Tal und radelten zügig weiter Richtung Creglingen. Vom nun folgenden Plattfuß ließen wir uns auch nur kurz aufhalten, der Schaden war schnell behoben. Im Gasthaus Holdermühle machten wir Rast. Kaum hatten wir es uns unter dem weit ausladenden Dach bei Kaffee und Kuchen gemütlich gemacht, setzte ein heftiger Regenschauer ein. So schnell wir der Regen kam, war der Spuk auch vorbei und wir konnten unsere Fahrt ohne Regenkleidung fortsetzen. Nächste Station war die Herrgottskirche bei Creglingen mit ihrem berühmten Riemenschneideraltar. Zu unserer Enttäuschung war die Kirche ziemlich voll, außerdem lief gerade ein Vortrag und der nächste Bus war auch schon angekommen. So sparten wir uns den Eintritt und radelten weiter. Immer wieder folgten Anstiege und Abfahrten, so dass alle Teilnehmer froh waren als wir gegen 16:30 Uhr und ca. 70 km unser Etappenziel in Tauberrettersheim erreichten. Nach dem Abendessen im Garten des Hotels machten wir noch eine kleine Wanderung durch das Städtchen und bewunderten die Steinbogenbrücke über die Tauber. Die Brücke wurde 1733 nach einem Entwurf von Balthasar Neumann gebaut.

Am Sonntag ging‘s gleich nach dem Frühstück weiter in Richtung Bad Mergentheim. Zu unserem Ziel Wertheim sollten es nochmals 70 km sein. Kaum hatten wir Tauberrettersheim verlassen begann es zu regnen. In Bad Mergentheim standen wir im Schloss kurz unter und so konnten uns unsere Piloten Markus und Volker etwas über die Geschichte Bad Mergentheims vorlesen. Auch bei der Weiterfahrt in Richtung Lauda hörte es nicht auf zu regnen.  Im Gegenteil, der Regen wurde immer stärker, der Wind ungemütlicher. Kurz gesagt, ein richtiges Hundewetter. Die tiefen Wolken ließen auch keine Besserung erwarten. So beschlossen wir in Lauda unsere Tour abzubrechen und steuerten schnurstracks den Bahnhof an wo wir auch gleich Anschluss in Richtung Crailsheim hatten. Kaum hatten wir den Bahnhof verlassen war in Richtung Westen strahlend blauer Himmel zu erkennen. Hätten wir nicht doch warten sollen? Wir genossen die Fahrt entlang unserer Route trotzdem und beschlossen spontan den Abschnitt Lauda - Wertheim beim nächsten Radl-Termin in Angriff zu nehmen.

Bild Tauberquelle zeigt die Gruppe bei der Quelleinfassung, Markus sitzt auf dem Steinbogen

Bild Rothenburg zeigt die Silhouette der Stadt oben auf dem Berg

Bild Plattfuß zeigt Karl-Ernst bei der Arbeit

Erster Audi Freiwilligentag im Audi Werk Neckarsulm
Ein unerwartetes Geschenk an die Heilbronner Tandemradler

Am Samstag 29.09.12 fand der 1. Audi Freiwilligentag im Audi werk Neckarsulm statt.
Viele Mitarbeiter der Audi AG stellten sich ehrenamtlich für soziale Projekte die ausgewählt wurden zur Verfügung. Einige reparierten Spielgeräte auf einem Kindergartenspielplatz, Andere legten Beete rund um eine soziale Einrichtung an, wieder andere kochten zusammen mit behinderten Menschen ein Mittagessen. Unsere Tandemradler kamen zu einer unverhofften, wunderschönen Ausfahrt in den nördlichen Landkreis mit 7 sehr netten Audianern.
Bei herrlichem Sonnenschein wurden die 60 km mühelos geradelt. Die Tour führte über Neckarsulm, Jagstfeld, Herbolzheim, Stein am Kocher, Kochertürm, Neuenstadt, Kochendorf und Neckarsulm. Kurz nach 16:00 Uhr kamen alle glücklich und wohlbehalten  zurück zum Standort am Heilbronner Sonnenbrunnen.
Zum Abschluss dieses besonderen Tages waren alle Teams zu einer „After Work Party“ in das Audi-Forum eingeladen.

W. Heiler
BG-Leiter

Siehe Foto von links nach rechts:
Franz Butscher, Michael und Dorothee Scharch, Dorothee Spohrer, Wolfgang Heiler, Thomas Körber, Dieter Ott

Die Tandemgruppe

3-tägige „Tour de Kocher

Endlich war er da, der Tag, an dem die Tour starten sollte. Eine intensive und vielschichtige Planung ging voraus. Wir trafen uns in Heilbronn im Sonnenbrunnen, am Standort der Heilbronner Tandemräder. Die voreingestellten und durchgecheckten Räder wurden mit Gepäcktaschen beladen und diverse Taschen und Pannenkleinteile angebracht. Nach einer kurzen Fahrt zum Hauptbahnhof HN, wurden wir von einem Bahnmitarbeiter um 7:30 Uhr am Gleis 1 erwartet. Er brachte uns über die Gleise zum Bahnsteig 5. Dort stand bereits unser Zug nach Stuttgart. Nachdem die Räder in den Fahrradabteil eingeladen wurden, konnten wir entspannt in der Nähe Platz nehmen.
Nach 45 Minuten traf der Zug in Stuttgart ein. Eine weitere Bahnmitarbeiterin empfing uns bereits, begleitete uns zum nächsten Zug in Richtung Aalen. So war sichergestellt, unter offizieller Aufsicht das Fahrradabteil zu erreichen und die Räder in Ruhe einladen zu können. Einige andere Radwanderer begleiteten uns auf der 50-minütigen Fahrt nach Aalen. Auch in Aalen durften wir unter Aufsicht einer Bahnhofmitarbeiterin über die Gleise den Bahnhofsbereich verlassen. So! Jetzt ging endlich die Fahrt los. Letzte Nachbesserungen waren durchzuführen. Erste Aufgabe war, den Einstieg in den Kocher-Jagst-Radweg in Richtung Oberkochen zu finden.

Das Radwegenetz in diesem Bereich lässt noch zu wünschen übrig. Über Unterkochen fuhren wir nach Oberkochen. Wir fanden sogar nach intensiver Suche, die Stelle, die sich Kocherursprung nennt. Von da an sollte die 200 km lange Fahrt immer kocherabwärts bis zu dessen Mündung in den Neckar gehen. Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns auf 499,2 Meter über NN.
Nach kurzer Rast, einem Foto und einigen Worten, kehrten wir um und fuhren über Oberkochen, Unterkochen (Vereinigung mit dem „Weißen Kocher“), Aalen, Wasseralfingen und Hüttlingen stets gen Norden.
Nach der Unterführung unter der B29 bei Hüttlingen sollte dann schließlich der weitere Tourverlauf in Richtung Westen folgen. 
Vorbei an Waiblingen, Abtsgmünd, und Wöllstein erhob sich weit oberhalb des Kochertals Hohenstadt mit seinem Schloss der Adelsfamilie „Adelmann von Adelmannsfelden“ und der sich, im architektonischen Einklang mit dem Schloss, daneben toll präsentierenden Wallfahrts- und Schlosskirche. „Hohenstadt liegt rund 500 Meter über dem Meeresspiegel, hoch über dem Kochertal. Ob konditioneller Zuwachs oder einfach der herrliche Ausblick über das Kochertal, von dieser Bergankunft der ersten Kategorie profitierten wirklich alle.

Doch um es kurz zu machen, der Aufenthalt beschränkte sich auf wenige Minuten und Fotos. Nach der rasanten Abfahrt ging es dann wieder weiter auf dem Kocher-Jagst Radweg an Untergröningen, Laufen, Sulzbach und Bröckingen vorbei. Am Spätnachmittag trafen wir mit vielen Eindrücken in Unterrot an unserem Übernachtungsquartier, dem „Kocherbähnle“ ein. Zuerst wurden die Drahtesel eingestallt und versorgt!
Eine kühle Dusche erfreute Leib und Seele. Der restliche Abend verging mit genüsslichem Trinken und Essen, sowie Gespräche über das Erlebte.

Der 2. Tourtag begann mit ausführlichem Frühstück. Nachdem alles Gepäck wieder auf den Tandems verstaut war, setzten wir die Fahrt fort um im nahegelegenen Gaildorf noch 3 Teilnehmer am Bahnhof abzuholen. Diese trafen um 9:45 Uhr dort voller Vorfreude ein. Unsere weitere Fahrt führte uns in die Innenstadt von Gaildorf, der Altstadt sowie dem Schloss, welches uns die Tandempiloten beschrieben. Danach konnte der 2. Tourtag starten.

Dieser stellte sich schon zu Beginn als die Königsetappe der diesjährigen „Tour de Kocher“ heraus. Steile Anstiege, enge Kurven und viel Sonne verlangte von den Tandemfahrern alles ab. Zudem kamen wir zu zwei „Schussabfahrten“, mit denen selbst Abfahrtskönige, wie Samuel Sanchez oder Thomas Voeckler ihre größten Probleme hätten. Also hieß es: „Absteigen und Schieben!“ Kaum waren wir wieder auf unsere Drahtesel aufgesessen, konnten wir bei Rosengarten schon wieder auf unsere Paradedisziplin, nämlich das Klettern am Berg umsteigen.
Im weiteren Verlauf der Strecke passierten wir Schwäbisch Hall mit seiner gemütlichen Innenstadt, die an allen Ecken zu einem Kaffee einlud. Doch weit gefehlt, die reguläre Verpflegungsstation wurde erst beim Eintreffen in das Örtchen Enslingen erreicht, das sich kurz vor der imposanten Kochertalbrücke befand. Als wir gut 178 Meter von der nächstgelegenen Autobahn waren, lag hinter uns eine reichliche Zwischenmahlzeit und vor/über uns die höchste Talbrücke Deutschlands mit einer Gesamtlänge von 1128 Metern. Immer noch mit dem gigantischen Bauwerk vor dem geistigen Auge, aber schon 18,5 km weitergeradelt, trafen vier noch vollbesetzte Tandems und ein Solorad in der Kreisstadt Künzelsau ein.
Von der Tourdirektion kam hier die Anweisung, noch ein letztes Mal Getränke aufzufüllen und sich schließlich auf den letzten 10 km an die Verpflegungssperre zu halten. Um 18:00 Uhr passierten wir das Ortschild „Forchtenberg“, welches das Gasthaus „El Greco“ beherbergt. Wiederum wurden die Räder eingeschlossen und wir freuten uns über eine warme Dusche. Der gemeinsame Abend verging wie im Fluge bei köstlichem Essen und guten Gesprächen.

Der letzte Tourtag begann wiederum mit einem ausgiebigem Frühstück. Ein Spaziergang durch die Altstadt von Forchtenberg, auf den Spuren von Sophie Scholl, den verwinkelten Gassen und romantischen Häusern. Auch unsere Räder waren gut drauf, völlig motiviert und hielten ohne Pannen bis zum Tourende durch. Wir setzten die Fahrt über Ernsbach, Sindringen bis nach Hardthausen fort. In Ohrnberg stoppten wir an einem Schattenplatz und erfuhren von unserem Tourführer Daten und Fakten von Land, Leuten und dem Kocher. Nach der kurzen Rast führte uns der Radweg nach Gochsen und Neuenstadt am Kocher. In der Nähe von Stein am Kocher machten wir erneut Rast und lauschten den Ausführungen über Flora und Fauna. Die Orte Oedheim, Hagenbach und Waldau wurden im Handumdrehen durchfahren, bis uns schließlich in Kochendorf der Eis-Hunger überkam. Wir verabschiedeten den Kocher an dessen Mündung nach 180 km und fuhren über Neckarsulm nach Heilbronn, dem Heimathafen unserer Räder.

Die Gesamtstrecke der Fahrt betrug 207 km und wir ließen gute 345 Höhenmeter vom Kocherursprung aus, hinter uns. Mit vielen Eindrücken, erschöpft, aber glücklich stiegen wir in Böckingen vom Rad. Kein Sturz, keine Radpannen und mit einem sehr positivem Gesamteindruck trat jeder seine Heimfahrt an. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Piloten recht herzlich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit bedanken. Nicht nur das Führen der Räder, die ständigen Beschreibungen der Gegend, nein auch für die Begleitung in der Freizeit.

In der Hoffnung, eine ähnliche Tour wiederholen zu können, grüßt
Wolfgang Heiler
Bezirksgruppenleiter

Tandemtour 2011

Tandemtour 2011

Tandemtour 2011

Die Tradition am Feiertag des 3. Oktober eine Kommune im Landkreis Heilbronn zu besuchen, führte die Mitglieder des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Kreis Heilbronn dieses Jahr am 3. Oktober am Vormittag ins Zweiradmuseum nach Neckarsulm.
In zwei Gruppen wurde mit einer blindengerechten Führung durch die Räume geführt. Viele Objekte konnten abgetastet werden und vermittelten so den blinden Teilnehmern ein besonderes Erlebnis. So konnten die verschiedenen Epochen der Neckarsulmer Zweiradgeschichte zu den ausführlichen Erläuterungen ertastet werden.
Nach einem kurzem Spaziergang traf sich die Gruppe zur Mittagsrast in der Ballei. Am Nachmittag erzählte uns der Stadtführer von der bewegten Geschichte der Stadt und den Anfängen der Industrialisierung: Vom Strickmaschinenwerk über die Zweiradepoche zum heutigen Automobilstandort.
Zum Abschluss des herbstlichen Tages spürten wir die historischen Standorte in Neckarsulm auf und konnten so den Brunnen mit dem Pärchen "Neckar und Sulm", die Dionys-Kirche, die Rathausfiguren und weiteres "betrachten" und den Erzählungen und Beschreibungen lauschen.

Der Rundgang endete am Neckarsulmer Bahnhof. Von dort fuhren wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln in unsere Heimatgemeinden im Landkreis zurück.
Ein schöner erfahrungsreicher Herbsttag in geselliger Runde ging zu Ende.

 Gruppenfoto Neckarsulm

Am 3. Oktober trafen sich in der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn 19 Interessierte am Hauptbahnhof um mit dem Regionalzug nach Möckmühl zu fahren. Am dortigen Bahnhof wurden sie von Stadtführer Hannes Hof empfangen. Nach einem kurzen Kennenlernen und einer kleinen Stärkung stimmte er die Teilnehmer geschichtlich auf die Stadt Möckmühl ein.

Möckmühl, am Zusammenfluss von Jagst und Seckach gelegen, wurde von jeher vom Wasser geprägt. Der Rundgang führte durch den Park, zur alten Mühle, und durch die denkmalgeschützte historische Altstadt. Die fast vollständige Stadtmauer konnte erfühlt und die mächtige Mauer erspürt werden. Beim Hexenturm wurden alle zum „Bergsteigen“ auf die historische alte Treppe eingeladen. Besonders eindrucksvoll waren die vielen Fachwerkhäuser rund um das Rathaus und die evangelische Stadtkirche.  
Die Besichtigung endete am Württemberger Hof. Nach einer Mittagsrast wurde die Möglichkeit genutzt mit Vertretern aus der Verwaltung über die Barrierefreiheit zu diskutieren und auf erlebte Brennpunkte hinzuweisen. Musterlösungen wurden vorgestellt. Die traditionelle Stadtführung im Landkreis am Feiertag des 3. Oktober nahm nach einer geselligen Runde und einem kurzen Spaziergang zum Bahnhof ein  gemütliches Ende.

Am Hexenturm

Kurze Erklärung am Rathaus mit Hannes Hof

Traditionell unternimmt die Bezirksgruppe des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Württemberg, Kreis Heilbronn jährlich am 3. Oktober eine Stadtführung im Kreis Heilbronn.
Ziel ist es, die Kommunen kennenzulernen und unter Umständen mit den Mitarbeitern der Verwaltung oder den Gemeinderäten in Kontakt zu kommen um unsere Bedürfnisse darzulegen.

Um 9 Uhr trafen sich am Heilbronner Bahnhof 26 Interessierte, um wenig später mit der Bahn ein kurzes Stück zum Neckarsulmer Bahnhof zu fahren. Dort wurde auf dem Weg zur Bushaltestelle der neu gestaltete Bahnhofsvorplatz besichtigt. Mit drei Kleinbussen, sogenannten Ruftaxi, ging die Fahrt weiter nach Neuenstadt am Kocher.

Der Stadtführer erwartete uns bereits am Bussteig und führte uns unter die Linden, einer Freilicht-Spielstätte. Dort genossen wir die mitgebrachten Brezeln, lauschten den Ausführungen über die Geschichte der Stadt, die sich aus dem Ort Helmbund gegründet hat. Nur noch eine Ruine am Stadtrand zeugt von dem Örtchen. Die Führungshörgeräte machten es möglich, dass jeder den Worten lauschen und gleichzeitig die verzierten Säulen, den weit ausragenden Lindenbaum und die Tafeln mit den Inschriften ertasten konnte.

Der Weg führte uns durch die Spielstätte des Freilichttheaters, durch die Stadtmauer um einige Hundert Meter weiter wieder durch das große Stadttor in den Stadtkern zu gelangen. Am Schloss vorbei, welches zeitweise die Herrschaften aus dem Hause der Württemberger beherbergte. In der Stadtkirche hörten wir weitere sehr interessante Begebenheiten der Stadtgeschichte. Nach einer gemütlichem Mittagessen in geselliger Runde, einem kurzem Spaziergang, führte uns der Weg zurück zum ZOB um dort die Fahrgastinformationstafel zu besichtigen. Leider ist die Tafel für Sehbehinderte zu hoch angebracht, hat einen schlechten Kontrast und für Blinde ist diese nicht abhörbar.

Am späten Nachmittag trafen wir wieder am Heilbronner Bahnhof ein und waren für die Informationen und die Gemeinschaft sehr dankbar.

Neuenstadt am Kocher

Neuenstadt am Kocher

Neuenstadt am Kocher

Stadtführung am 3.10.12 der Bezirksgruppe Kreis Heilbronn

Wir fuhren gemeinsam vom Treffpunkt, dem Heilbronner Bahnhof mit dem RB nach Möckmühl. Dort hatten wir ein wenig Zeit für eine kleine Stärkung und konnten uns begrüßen.Nachdem der Tagesablauf vorgestellt, das Mittagessen abgefragt bzw. bestellt und die Fragen beantwortet waren, kam auch bereits der Linienbus, der uns in wenigen Fahrminuten nach Widdern brachte.Dort wurden wir vom Bürgermeister Olma und dem pensionierten Schulleiter Herrn Steinbach herzlich begrüßt und begleitet.

In Widdern wurden die eigens für den Termin mitgenommenen Führungshörgeräte an die Interessierten ausgeteilt. Das Führungshörgerät ermöglicht es den Teilnehmern das gesagte Wort des Stadtführers ohne Nebengeräusche aufnehmen zu können. Ein Ohr für die Orientierung und am anderen Ohr die Stimme des Sprechers. Gesamtbeurteilung sehr gut!

Auszug aus dem Gemeindeblatt der Stadt Widdern;
Besuch Sehbehinderten-Verband

Die Bezirksgruppe Heilbronn des Blinden- und Sehbehindertenverbands Württemberg e.V. besucht traditionell am 3. Oktober eine Kommune im Landkreis Heilbronn. Nachdem man in der Vergangenheit bereits größere Städte unseres Kreises wie z.B. Brackenheim und Weinsberg besucht hatte wurde für dieses Jahr Widdern ausgewählt. Bei diesen Ausfahrten wird u.a. auch der öffentliche Personennahverkehr auf seine Praxistauglichkeit getestet. Nachdem die Gruppe mit dem Zug aus Heilbronn und Linienbus von Möckmühl pünktlich in Widdern eintraf, wurde sie von Bürgermeister Olma und Herrn Steinbach begrüßt. Das Programm begann mit der Besichtigung der Laurentiuskirche. Danach führte Herr Steinbach die Gruppe unterhaltend und kenntnisreich durch den Innerortsbereich von Widdern. Beim gemeinsamen Mittagessen bot sich reichlich Gelegenheit sich über die Berücksichtigung der Bedürfnisse behinderter Menschen im Allgemeinen und sehbehinderter oder blinder Menschen im Besonderen bei der infrastrukturellen Weiterentwicklung der Kommunen auszutauschen.
Bei der Verabschiedung der Gruppe durch Bürgermeister Olma waren sich alle Teilnehmer einig, dass dies wieder eine gelungene Ausfahrt war, die allen viel Spaß gemacht hat. Die Stadt Widdern bedankt sich recht herzlich bei Frau Bohnet und Herrn Steinbach für die wertvolle Unterstützung bei der Betreuung der Gruppe.

Wiederum mit einem Linienbus fuhren wir zurück nach Möckmühl, dort konnte bei einem lockeren Spaziergang die Innenstadt besichtigt und nach einem Straßencafe Ausschau gehalten werden. Bei herrlichem Wetter genossen wir den Herbsttag und fuhren gemeinsam mit dem RB zurück nach Heilbronn.

W. Heiler
Bezirksgruppenleiter

Stadtführung Widdern

Stadtführung Widdern

Am 16. Februar 2018 lud die Bezirksgruppe Kreis Heilbronn zu ihrer alljährlichen Hilfsmittelausstellung ein. Das Heinrich-Fries-Haus, barrierefrei erreichbar und in Bahnhofsnähe war der optimale Veranstaltungsort. 
Zahlreiche Besucher konnten außer den üblichen sprechenden und vergrößernden Hilfsmitteln, wie Lesegeräte, Haushaltsgeräte, Uhren und weitere, einige Neuheiten kennenlernen.
In diesem Jahr wurde ein sprechender Fernseher und eine tastbare Bedienblende einer Waschmaschine vorgestellt. Herr Schunk von ProTak aus Stuttgart, Herr Fichtner von Reinecker, Frau Bühner der Nikolauspflege aus Stuttgart sowie Frau Lütkens vom Sehwerk aus Schriesheim, stellten sich und ihre Angebote vor.

WH

Hilfsmittelausstellung 2018

Hilfsmittelausstellung 2018

Hilfsmittelausstellung 2018

Unter dem Motto „50 plus“ fand eine Informationsveranstaltung am 11. und 12. November in der Harmonie in Heilbronn statt. Besucher konnten sich über alle Lebensbereiche im Alltag informieren. Die Bezirksgruppe Heilbronn des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Württemberg präsentierte sich mit Hilfsmitteln aller Art, Broschüren und bot einen Sehtest an.
Bei vielen Gesprächen am Stand wurde auf die Fragen der Besucher eingegangen, Hilfe angeboten und Kontakte geknüpft. Diese direkten, persönlichen Gespräche sind für die Bewältigung der Sehbehinderung sehr bedeutend.

Infostand in der Harmonie

Am 26. Oktober 2017 fand in der Ballei in Neckarsulm die Fachtagung „Barrierefreiheit in kommunaler Verantwortung“ statt.
Dieser hatte vorrangig die Mitarbeiter der Kommunen als Zielgruppe. Wiederum wurden auch die in unserem Kreis tätigen Planer, Architekten und Ingenieure angeschrieben. Der Einladung folgten zirka 60 Interessierte aus dem Landkreis Heilbronn und den Nachbarkreisen. Frau Bürgermeisterin Dr. Mösel eröffnete die Fachtagung und stellte die Wichtigkeit einer zukunftsorientierten barrierefreien Bauweise in den Vordergrund.
Oliver Appel befasste sich in seinem Vortrag mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und den derzeitigen Fördermöglichkeiten.
Dirk Boenke referierte über die Bedeutung des Verkehrsraumes und ging auf die Schwachpunkte und Gefahrenstellen im öffentlichen Verkehrsraum ein.
Am Nachmittag wurde von Frau Nadine Metlitzky der rechtliche Rahmen für Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden vorgestellt. Im zweiten Teil ging sie konkret auf die barrierefreien Ausstattungsmerkmale in öffentlichen Gebäuden ein.
In den Pausen konnte an den Informationsständen der Firmen Knapp aus Muggensturm (Bodenindikatoren), RTB (Fußgängerampelsysteme) und Birko (Entwässerungssysteme mit Bodenindikatoren) in Gesprächen auf Fachfragen eingegangen werden.
Die Bezirksgruppe hatte an einem eigenen Informationsstand weiteres umfassendes Informationsmaterial von Firmen, Fachliteratur  und praktischen Hilfsmittel im Angebot.

Es ist unbestritten, dass derartige Fachtagungen für uns Sehbehinderte und Blinde sehr wichtig sind, um  das Fachpublikum auf die Bedeutung und den Inhalt der Normen hinzuweisen. Allerdings muss auch herausgestellt werden, dass es sehr schwierig ist gerade die Mitarbeiter der Kommunen für diese Weiterbildung zu interessieren.  In den letzten Monaten wurden vermehrt festgestellt, dass eine sachgemäße ordentliche Bauabnahme nicht vorgenommen wird und viele Bodenindikatoren falsch eingebaut, aber auch andere Einrichtungen und Bordsteinhöhen nicht den Plänen bzw. der Norm entsprechen.
Hier sollte von unserer Seite darauf hingewirkt werden, dass eine Bauabnahme mit Protokoll verpflichtend wird.

Fachtag Barrierefreiheit

Regionales "Aktionsbündnis Sehen im Alter-Landkreis Heilbronn“ gegründet
Unter dem Motto "Selbstständig bleiben – trotz Sehverlust im Alter“ veranstaltete der Landkreis Heilbronn in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehinderten-verband Württemberg e.V. (BSVW) am 25. Juli 2017 den ersten Fachtag der Kommune zu diesem Thema. Die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden durch die kommunale Behindertenbeauftragte, Susanne Theves, durch das Programm geführt.

Sozialdezernentin Susanne Hennig eröffnete den Fachtag und führte in das Thema ein: "Wir leben in einer Welt des Sehens. Wenn die Augen schwächer werden, hat dies gravierende Folgen für die Betroffenen." Besonders die Augenkrankheiten Makuladegeneration, Glaukom und Diabetische Retinopathie zählten, so Hennig, zu den Volkskrankheiten.
Sehverlust im Alter schränke die Selbstständigkeit der Betroffenen erheblich ein. Dem Landkreis sei es ein Anliegen, alles dafür zu tun, dass die Lebensqualität von älteren Menschen, die von Sehverlust betroffen werden, bestmöglich erhalten bleibt.

Christian Seuß, Koordinator des bundesweiten Aktionsbündnisses „Sehen im Alter“ verwies auf den "Demografischen Wandel" und bezeichnete Sehverlust im Alter als "Signifikantes Altersrisiko".
Ihm ist die Vernetzung der verschiedenen Fachdisziplinen rund um Alter und Auge ein wichtiges Anliegen. Das Aktionsbündnis verabschiedete vor 3 Jahren die "Bonner Erklärung" mit dem Ziel vermeidbaren Sehverlust zu verhindern und Menschen mit Sehbeeinträchtigungen eine optimale Unterstützung zu sichern.
Seuß gratulierte der Sozialdezernentin zur Gründung des zweiten regionalen Aktionsbündnisses in Deutschland mit den Worten: "Der Landkreis Heilbronn gehört genauso wie der BSV Württemberg e.V. zur Spitze der Bewegung “Sehen im Alter“ im Bundesgebiet.

Der Bundeskoordinator hofft, dass weitere Kommunen in Baden-Württemberg und in allen Bundesländern diesem Vorbild folgen werden.
Zur Thematik bereitete Prof. Dr. med. Focke Ziemssen, Oberarzt an der Universitätsklinikum Tübingen die augenmedizinischen „Gründe, Konsequenzen und Möglichkeiten“ für das geriatrische Fachpublikum und die Betroffenen verständlich auf und beantwortete zahlreiche Fragen aus dem Auditorium. Er erläuterte altersbedingte Sehbeeinträchtigungen, betonte die Wichtigkeit einer guten Beleuchtung für ältere Menschen, warb für regelmäßige augenärztliche Untersuchungen und eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und Verzicht auf das Rauchen.
Im Anschluss informierte Sabine Backmund, BSV Württemberg e.V. über den Beratungsdienst „Blickpunkt Auge“ des Verbandes, sowie vergrößernde und akustische Hilfsmittel für die häusliche Versorgung im Hinblick auf eine selbständige Lebensführung trotz Seheinschränkung.

Christian Seuß rundete die Vortragsrunde mit einem Blick auf „Sehverlust im Alter aus Sicht der Selbsthilfe" - politische Anliegen und Netzwerkarbeit auf allen Ebenen“, ab.
Begleitend standen im Foyer verschiedene Hilfsmittelfirmen sowie Berater von Blickpunkt Auge der Bezirksgruppe Heilbronn des BSV Württemberg e.V. für Fragen aus dem Teilnehmerkreis zur Verfügung. Die Möglichkeit der Selbsterfahrung unter der Simulationsbrille für interessierte Teilnehmer begleitete das Reha-Team der Fa. Sehwerk-Schriesheim .
Weitere Informationen zu „Sehen im Alter“ erhalten Sie unter Tel: 0711-2106022 , Sabine Backmund BSV-Württemberg e.V.

Beteiligte am Fachtag "Sehen im Alter"

Ohne Sehkraft hinterm Steuer: Ein besonderes Angebot mit Fahrlehrern auf dem Übungsplatz der Kreisverkehrswacht macht's möglich. Die rund 40 Teilnehmer hatten reichlich Spaß.

Ohne Sehkraft ein Auto lenken: Mit Hilfe klarer Anweisungen von Fahrlehrer Wolfgang Fischer steuert Franz Butscher den Automatikwagen. Er fährt mit 78 gerade erstmals selbst ein Auto. Foto:  Mario Berger

Als er nach dem Rundkurs aus dem Fahrersitz des VW steigt und sich mit seinem Blindenstock Richtung Gehweg tastet, hat Dieter Ott etwas ganz Besonderes geleistet. Der 100-prozentig blinde Mann hat gerade auf der Übungsanlage der Kreisverkehrswacht am Wartberg im Beisein eines Fahrlehrers allein einen Wagen gesteuert. "Das war toll. Das war Freiheit", sagt der 43-Jährige Fellbacher, der nie einen Führerschein besaß. Er wollte "einfach wissen, wie es sich anfühlt". Das Schwierigste sei, "erst einmal das Gefühl für Gas und Bremse zu kriegen".

Nach der Uhrzeit lenken 
Es ist eine ungewöhnliche Aktion der Heilbronner Gruppe des Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Ziel ist, Perspektivwechsel zu bieten, Blinden zu ermöglichen, auch mal ein Auto zu führen. Wie das funktionieren kann? Als der Talheimer Franz Butscher (78) in den Automatik-Wagen steigt, erklärt Fahrlehrer Wolfgang Fischer das Prozedere. Er gibt Kommandos mit Uhrzeiten, die angeben, wohin Butscher das Lenkrad ziehen muss. 12 Uhr ist geradeaus fahren, 9 Uhr stark nach links lenken, 3 Uhr stark nach rechts.
In der ersten Kurve muss Butscher noch nachfassen, dann klappt es immer besser. "Jetzt Bremse und Gas bedienen, vorsichtig wie mit rohen Eiern", rät Fischer. Auf den Geraden gibt Butscher Gas, er darf auch mal kräftig in die Eisen steigen. "Super", lobt Fischer. Am Ende spricht der 78-Jährige von einem tollen Gefühl. Sonst fährt ihn seine Lebensgefährtin. Und "sie fährt gut".

Nie den Führerschein gemacht
Gut 40 Teilnehmer nutzen das Angebot, einige fahren sogar zweimal. "Richtig gut" fühlt sich die Heilbronnerin Kerstin Kramer nach der Tour. Sie hat nie den Führerschein gemacht. "Es hat unheimlich Spaß gemacht". Sie habe kräftig Gas gegeben und gut umgegriffen, lobt Sohn Kevin seine Mutter. Er saß hintendrin, auch für ihn war es in der Konstellation eine Premiere.
Vier Fahrlehrer assistieren an der Seite, auch sie sind angetan. "Es hat bei allen geklappt. Einige sind sogar bis zu Tempo 40 gefahren", bestätigt Wolfgang Fischer. "Das macht auch uns Spaß", sagt Fahrlehrerkollege Ulf Eckardt. Die Teilnehmer seien "sehr dankbar".

Ein Problem für Blinde und Sehbehinderte: Elektroautos sind so leise, dass sie von ihnen am Straßenrand kaum gehört werden. Der Verband fordert akustische Signale. Foto:  Mario Berger

Warnung vor geräuschlosen Stromautos im Alltag
So groß die Glücksgefühle hinterm Steuer waren, so ernst ist für den Verband das Problem mit geräuscharmen Elektroautos. Wenn Blinde und Sehbehinderte am Straßenrand stehen, hören sie die extrem leisen Wagen kaum. Ein Test auf dem Gehweg der Übungsanlage zeigt: Ein Wagen des TÜV, der mit Tempo 18 vorbeifährt, erzeugt erst kurz vorher ein ganz leises Rauschen.
"Wagen mit Motor hört man von Weitem. E-Autos nicht", weiß Bezirksgruppenleiter Wolfgang Heiler. Selbst ein Fahrradfahrer, der zum Vergleich die gleiche Runde dreht, macht bei dem Test mehr Geräusche mit dem Rad. In einer nächsten Runde überquert Heiler mit dem Blindenstock die Fahrbahn. Als er wieder zurück will, zögert er. "Ist der schon durch?" Das E-Auto steht zwei Meter vor ihm. Loslaufen wäre in dem Fall riskant.
Heiler verweist auf die Forderung des Verbandes, die Stromautos mit akustischen Signalen auszustatten. Auch bei Elektro-Bussen sei es ein Problem, weil Sehbehinderte sie an der Haltestelle gar nicht hörten und erst einmal sitzen blieben. Erst 2021 soll auf Beschluss der EU eine Änderung kommen. Heiler hofft, dass die Autohersteller vielleicht doch schon früher an Blinde am Straßenrand denken.

Blinde mit Instruktor vor dem Modell einer Ampel

Am Freitag, dem 24.02.2017, führte der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg/Bezirksgruppe Heilbronn, im Heinrich-Fries-Haus in der Heilbronner Bahnhofstraße eine Hilfsmittelausstellung durch. Unterstützt wurde diese Aktion im Rahmen der aktiven Selbsthilfe durch regionale Unternehmen, wie Euronics XXL Federmann aus Brackenheim, sowie verschiedenen spezialisierten überregional tätigen Unternehmen des Hilfsmittelsektors. Den Interessierten und Betroffenen konnte ein breites Spektrum an Hilfsmitteln vorgestellt werden. Angefangen bei netten Gimmicks wie dem „PiepEi“; Alltagshelfer, wie Lupen, eine sprechende/s Küchenwaage / Blutzuckermessgerät, und dem PenFriend-Markierungsstift wurden die Besucher an den weiteren Ausstellungtischen durch technische Angebote beeindruckt. Bildschirmlesegeräte, Kamerasysteme, Sehbehindertensoftware. sprach- bzw. gestengeführte Kommunikationsgeräte um hier nur einige zu nennen. Besonders gefreut hat es den Veranstalter das mehrere Marktneuheiten, wie das Blinden-Smartphone Blindshell 2 und die OrCam MyEye präsentieren zu können. Abgegundert wurde die Veranstaltung durch Präsentation von Fernsehgeräten mit Menü-Sprachführung und Audiodeskription. Ein Themenblock der sowohl Senioren als auch Sehbeeinträchtigte angesprochen hat.

Da die Veranstaltung in Heilbronn aus organisatorischen Gründen leider nicht häufiger durchgeführt werden kann, kann die Bezirksgruppe Neubetroffene und Ratsuchende auch gerne individuell beraten!

Hilfsmittelausstellung

Hilfsmittelausstellung

Hilfsmittelausstellung

Hilfsmittelausstellung

Die zum Sehbehindertentag 2016 vorgesehene Aktion „Treppenstufenmarkierung“ wurde auf Anregung von der BSVW Bezirksgruppe Kreis Heilbronn am 14. April 2016 eingeweiht.
Der Fußgängertunnel, der die Innenstadt von Öhringen mit der Nordstadt verbindet, wurde nun rechtzeitig zum Beginn der Landesgartenschau 2016 saniert und mit der nötigen Treppenstufenmarkierung versehen. Eine optische Aufwertung der gesamten Anlage erfreut die Anwesenden bei der Einweihung. 
OB Tilo Michler und Bezirksgruppenleiter Wolfgang Heiler bedanken sich bei allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit um die Barrierefreiheit zu gewährleisten.

Die Treppe vor der Sanierung

Die Treppe nach der Sanierung

Beim diesjährigen Landestag der Verkehrssicherheit am 24. Juli unter der Schirmherrschaft von Innenminister Reinhold Gall war die Bezirksgruppe Kreis Heilbronn mit zwei Info- und Mitmachständen vertreten. In der unteren Neckarstraße konnte das neu angelegte Bodenleitsystem unter Dunkelbrille und mit Langstock getestet werden. Dorothee und Michael Scharch wurden durch Birgit Pfahler dabei unterstützt, die Bedeutung der Bodenindikatoren vorzustellen und Testläufe zu absolvieren.

In der Eissporthalle wurde im zweiten Stand von Franz Butscher und Elisabeth, Markus und Wolfgang Heiler alle wichtigen technischen Informationshilfsmittel vorgestellt. Neben der praktischen Übung mit dem weißen Blindenlangstock fertigte Franz Butscher für die wartenden Besucher handgestichelte Namensschilder in Brailleschrift an. Geländerbeschriftungen in Braille- und erhabener Profilschrift konnten in verschiedener Ausführung ertastet werden. Eine Auswahl an verschiedenen  Fußgängerampel-Drücker mit taktiler und/oder akustischer Funktion konnten selbst ausprobiert werden. Außerdem wurde auf die gesetzlichen Regelungen hingewiesen, die Sehbehinderte und Blinde beachten sollten, um sich sicher im öffentlichen Verkehrsraum zu bewegen.

W. Heiler Bezirksgruppenleiter Heilbronn

Verkehrssicherheitstag

Verkehrssicherheitstag