Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e.V. – 26.09.2026
Der 26. September 2026 war für die Bezirksgruppe Ludwigsburg ein Tag voller tierischer Begegnungen, spannender Eindrücke und humorvoller Momente. Die Gruppe machte sich auf den Weg in den Zoologischen Garten Karlsruhe, wo eine speziell konzipierte Tastführung wartete – ein Erlebnis, das den Zoo wortwörtlich „begreifbar“ machte.
🐘 Tiere zum Anfassen – im wahrsten Sinne des Wortes
Nachdem wir uns vom Eingang in Richtung Elefantenhaus auf den Weg machten, und manch „tierische“ Begegnung hatten, begrüßte uns die Zoopädagogin mit einem großen Korb voller Überraschungen: Fellproben, Federn, Schädelmodelle, Schnurrhaare eines Seehundes und sogar eine Kralle eines Eisbären zum Ertasten. Die Teilnehmenden waren begeistert – denn wann hat man schon die Gelegenheit, die Struktur eines Erdmännchen Schädels oder die samtige Feder eines Emus zu fühlen?
Beeindruckt waren wir von der Geschichte eines dort lebenden Seehundes der fast komplett blind ist und dennoch wie viele von uns auch seinen Alltag meistert. Unterschied: Der Seehund fühlt hervorragend mit seinen Schnurrhaaren..auch Fische die noch weit entfernt sind.
🦁 Geräusche, Gerüche, Geschichten
Die Führung war ein Fest für die Sinne. Während die Gruppe an den Gehegen vorbeizog, wurden Tierlaute, Futtergerüche und die lebhaften Erzählungen der Zoopädagogin zu einem lebendigen Gesamtbild.
🎯 Fazit
Der Besuch im Zoologischen Garten Karlsruhe war ein barrierefreies, lehrreiches und humorvolles Erlebnis, das zeigte, wie inklusiv moderne Zoopädagogik sein kann. Die Tastführung machte Tiere und Natur auf eine Weise erfahrbar, die weit über das Sehen hinausgeht – und die Gruppe nahm viele schöne Erinnerungen mit nach Hause.