Unsere Bezirksgruppe Ludwigsburg unterwegs: Ein Beitrag von und mit Ralf Müller: Am 10. September 2026 wagte sich die Bezirksgruppe Ludwigsburg des Blinden und Sehbehindertenverbands Württemberg e.V. ins Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg – und erlebte Geschichte zum Anfassen!
Ein ungewöhnlicher Ausflug mit Tiefgang
"Heute geht’s in den Knast!“ – mit diesem humorvollen Satz begann der Ausflug der Bezirksgruppe Ludwigsburg ins Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg. Natürlich nicht als Insassen, sondern als neugierige Besucherinnen und Besucher, die wissen wollten, wie sich das Leben hinter Gittern früher anfühlte – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Hören, Fühlen, Staunen: Das metallische Klirren der Schlüssel, das Zuschlagen der Türen und die Erzählungen des Museumsführers machten den Besuch zu einem Erlebnis für alle Sinne.
Geschichte zum Anfassen
Der Museumsführer begrüßte die Gruppe mit dem Aufschließen der massiven Gittertür am Eingang des Museums. „Das ist der Schlüssel zur Freiheit – oder eben nicht“, scherzte er mit dem Schlüssel in der Hand, während die Teilnehmenden die massiven Eisenstücke ertasteten. Die alten Zellentüren, die hölzernen Fesseln und die kühlen Steinwände boten eine eindrucksvolle Sinneserfahrung – Geschichte zum Anfassen, Riechen und Hören.
Der Besuch im Strafvollzugsmuseum war kein gewöhnlicher Ausflug, sondern eine lebendige Zeitreise mit viel Witz und Nachdenklichkeit. Die Gruppe verließ das Museum mit einem Schmunzeln – und der Erkenntnis, dass Freiheit ein unschätzbares Gut ist.

Wir kommen gerne wieder... als „Besucher“